WikiDer > Silberfisch
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| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||
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| Lepisma saccharina Linné, 1758 | |||||||||||||||
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Es Silberfisch oder Zuckergast (Lepisma saccharina) ist ein kleiner Insekt, gehört zum Orden der Zygentoma. Der Name bezieht sich auf den silbrigen Glanz der Waage die den Körper bedecken und vielleicht auch bis zu seiner Fähigkeit, schnell zu entgleiten. Silberfischchen sind etwa einen Zentimeter lang und finden sich in den Niederlanden und Belgien hauptsächlich in feuchten Ecken in Badezimmern oder Küchenschränken.
Im Bücher und Papier- gefundene 'Silberfische' gehören wahrscheinlich zu einer verwandten Art, die Papierfisch. Sie ernähren sich von organischem Material, wahrscheinlich hauptsächlich Zucker und einige komplexere Kohlenhydrate (Stärke, Stärke). Da Silberfischchen auf glatten Oberflächen schwer zu bewegen sind, werden sie manchmal zum Beispiel in Badewannen und sinkt wo sie gerutscht sind.
Der Silberfisch gehört zur 'Gruppe' der Fransenkuchen. Verwandte, mit denen Silberfischchen verwechselt werden können, sind die Papierfisch die in trockeneren Umgebungen lebt und hauptsächlich Papier frisst, und die Ofenfisch die bei deutlich höheren Temperaturen gedeiht und selten mehr in Wohnungen zu finden ist.[1]
Aussehen
Silberfischchen haben einen langen und flachen Körper und sind 12 bis 30 mm lang. Die Vorderseite ist rund und der Körper endet in einer Spitze. Die Farbe des Insekts ist glänzend grau (silber). Die Eier sind oval und etwa 0,8 Millimeter lang, der Kopf des Insekts ist breiter. Im Allgemeinen sieht der Körper etwas aus wie eine Karotte. Die Klingen sind kürzer als der Körper. Silberfischchen sind verletzlich, haben zwei mehrteilige Dornen an der Vorderseite ihres Körpers und haben zwei Cerci (=Anhängsel) und einen Schwanzfaden an der Rückseite ihres Körpers.
Lebenszyklus und Verhalten
Silberfischchen sind hauptsächlich nachtaktiv und verstecken sich tagsüber. Wenn der Ort, an dem sie sich verstecken, sichtbar wird, suchen Silberfischchen schnell nach einem neuen Versteck. Silberfischchen leben am liebsten an feuchten (75 bis 95 Prozent Luftfeuchtigkeit) kühlen Orten wie Keller, Toilette, Bad und Küche.Neue Häuser haben oft viele Silberfischchen wegen der feuchten Wände und des verwendeten Holzes.
Silberfischchen dringen oft per Anhalter mit Essen, Umzugskartons, Möbeln, alten Büchern, Papier und alten Kleidern ins Haus ein. Aufgrund ihres zerbrechlichen Exoskeletts werden sie leicht zerdrückt, was durch die zurückbleibende staubige Substanz zu einer Belästigung führen kann.
Reproduktion
Das Männchen setzt eine Spermatophore frei, a Samenkapsel, hinter. Die Kapsel erregt durch biochemische Signale die Aufmerksamkeit des weiblichen Silberfischchens, woraufhin das Weibchen die Kapsel aufnimmt.
Weibliche Silberfischchen legen in ihrem Leben etwa 100 Eier. Die Eier werden in Gruppen von bis zu drei Eiern gleichzeitig gelegt. Diese Eier schlüpfen in sechs Wochen. Kleine Silberfische sehen genauso aus wie Erwachsene, nur dass sie noch weiß sind. In vier bis sechs Wochen bekommen sie die Erwachsenenfarbe. Silberfischchen können zwei bis acht Jahre alt werden. Sie bleiben für den Rest ihres Lebens sich häuten, was bei Insekten außergewöhnlich ist. Silberfischchen sind nach drei bis vierundzwanzig Monaten geschlechtsreif.
Allgemeine Prävention
Gute Hygiene reicht nicht aus, um Silberfischchen loszuwerden. Denn Silberfischchen halten sich oft zwischen Wänden, in Dämmstoffen, Büchern und an anderen geschützten Orten auf. Durch Absenken der Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel durch den Einsatz von Lüftungs- und Feuchtigkeitsabsorbern, wird ein Zuhause für diese Tiere weniger attraktiv. Da Silberfischchen in unhygienischen Bereichen leben, können sie Pilze, Bakterien und Viren auf Lebensmittel und Kontaktstellen wie Türklinken, Lichtschalter, Küchentheken und dergleichen verbreiten. Dies kann Menschen und Haustiere krank machen. Sie fallen also in die gleiche Kategorie von Schädlingen wie Kakerlaken und Ratten. Ein fliehender Silberfisch ist auch schwer von einem Papierfisch zu unterscheiden, der Bücher, Gemälde und andere Papiere frisst. Daher wird eine Kontrolle empfohlen. Silberfischchen kann man mit einer Hälfte anlocken Kartoffel in einer offenen Plastiktüte. Die Viecher kommen dann zum Kartoffelstärke, die sie gerne als Nahrung verwenden.
Der Hauptgrund für die Zunahme von Silberfischchen ist die Verwendung von Laminatboden/Parkett mit flach Sockelleisten. Die flachen Sockelleisten passen nicht gut zur Wand und ein abziehender Klebestreifen erledigt den Rest. Dies schafft einen günstigen Lebensraum, in dem sie sich auch leicht vermehren. Pro Meter Sockel können bis zu zehn Silberfischchen vorkommen. Nachts erscheint nur ein Bruchteil. Nur eine vollständige Abdichtung mit stehenden Sockelleisten macht der Behausung dieser winzigen ungebetenen Gäste ein Ende.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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