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Aleksej Chomjakov
Alexei Chomyakov, Selbstbildnis 1842.

Alexei Stepanovich Chomyakov (Russisch: ексей Степанович Хомяков) (Moskau, 13. Mai 1804 - dort, 5. Oktober 1860) war ein russischer Schriftsteller, Dichter, Publizist und Philosoph, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Gründer der Slawophilie.

Leben und Arbeiten

Chomyakov wurde in der Großen Ordynka-Straße in Moskau in einer alten Adelsfamilie geboren. Er absolvierte verschiedene Studien an der Lomonosov-Universität bei Moskau und schrieb bald ohne Schwierigkeiten Artikel in Französisch, Deutsch und Englisch. Nach ihm 1822 bis um 1825 hat Wehrdienst gemacht, er ging zu Paris, wo er sich mit Malerei und historischem Drama beschäftigte jermak schrieb (veröffentlicht in 1832). Als er eintrat 1826 nach Moskau zurückgekehrt, veröffentlichte er mehrere hochgelobte Gedichte in verschiedenen Literaturzeitschriften.

Von 1828 bis um 1829 er kämpfte in der Russisch-Türkischer Krieg, um sich danach auf sein Anwesen zurückzuziehen. In 1839 er hat dort seinen Artikel geschrieben Über Alt und Neu, mit dem er den Grundstein für die Slawophilie legte, deren Ideale er auch in seinen Gedichten mit großem Pathos verkündet: das antike, autokratische, vorpetrische Russland, die Einheit aller Slawen. Trotz seiner konservativen, oft anachronistischen Vorstellungen war Khomjakow auch in anderen Fragen vor seiner Zeit äußerst liberal, etwa in seiner Ablehnung der Todesstrafe.

Wichtige Werke, die Khomyakov in dieser Zeit weiter schrieb, waren das Drama Der falsche Dimitri (1833) und Beitrag zur Weltgeschichte (1839). Er veröffentlichte auch mehrere Gedichtbände.

Chomyakov starb in 1860 auf seinem Anwesen von Cholera und wurde in Moskau begraben.

Literatur und Quellen

  • A. Bachrach et al.: Encyclopedia of World Literature, 1980, Bussum
  • Lea B.Viraghalmy: A homjakovi ekkléziológia szokincsenek szemantikai elemzése. Budapest, 2002.
  • Antonella Cavazza: A. S. Chomjakow. Opinione di un russo sugli stranieri. Bologna, 1997.
  • Albert Graceux: ASCHE. Khomiakov et le Mouvement Slavophile (In: Unam Sanctam 5–6) Paris, 1939.
  • Georgio Pasa: Homjakovi Doctrina de Ecclesia. Excerpta ex dissertatione ad lauream in facultate Theologica Pontificiae Universitatis Gregorianae. Zagrebiae, 1943. 38 S.
  • Peter Planke: Parapolimena zur Ekklesiologie A. S. Chomjakovs (In: Ostkirchliche Studien, Würzburg, 1980. pp. 3–29)
  • John S. Romanides: Orthodoxe Ekklesiologie nach Alexis Khomiakov (In: The Greek Orthodox Theological Review 1956/II.1 S. 57–73.)
  • Bernhard Schultze S.J.: Chomjakows Lehre über die Eucharist (In: Orientalia Christiana Periodica. Bd.XIV. N0 I-II) Roma, 1948. pp. 138–161.
  • Ernst Christoph Suttner: Offenbarung, Gnade und Kirche bei A.S. Tschomyakow. (In: Das östliche Christentum. Neue Folge 20) Würzburg, 1967. 200 S.
  • Jurij Samarin: Vorwort aux oeuvres theologiques de A.S. Khomiakova. (In: Unam Sanctam 7) Paris, 1939. 95 S.
  • Marcin Ks. Wojciechowski: Nieomylosc Kosciola Chrystusowego wedlug A. Chomiakowa i jego zwolenników. Lublin, 1938. 187 S.