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Atrofie

Atrophie, wörtlich „ohne Ernährung“, ist eine Abnahme der Gewebe- oder Organmasse. Es gibt zwei Arten von Atrophie: numerische Atrophie (Abnahme der Zellzahl) und einfache Atrophie (Abnahme der Zellfunktion). Ein Beispiel für (einfache) Atrophie ist die Abflachung der Darmzotten. Die Darmzotten, die normalerweise eine vergrößerte Oberfläche des Dünndarms bilden, "verschwinden" langsam.

Diese Atrophie beeinträchtigt die Aufnahme von Baustoffen aus dem Lebensmittel. Nicht aufgenommene Nährstoffe verlassen den Körper mit dem Stuhl. Als Folge können Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Wachstumsstörungen, Launenhaftigkeit und Müdigkeit auftreten. Mängel können u.a. auch auftreten bei Vitamine und Eisen.

Von Atrophie ist auch die Rede, wenn das Muskelgewebe abnimmt (Muskelatrophie) aufgrund von Nährstoffmangel. Die Muskelkraft lässt dann nach. Auch wenn Muskeln nicht beansprucht werden, zum Beispiel durch längere Inaktivität, verkümmern sie, was bedeutet, dass die Muskeln dünner werden und es zu einem Kraftverlust kommt.

Prozess

Zellaufschlüsselung

Nach dem Lebensmittel der Nahrung stärkt den Körper Glucose in Glykogen die als Energiequelle für den ganzen Körper genutzt wird. 25 % der Glukose ist für die Gehirn während die anderen 75% verwendet werden für rote Blutkörperchen und Muskelfasern. Nach etwa sechs Stunden ist der Glukosespiegel niedrig, danach signalisiert der Magen dem Gehirn, dass wieder Nahrung aufgenommen werden muss: Der Körper erhält Hunger.

Schließlich betritt der Körper die Ketosephase. Dies hängt von der Menge an Fetten ab, die der Körper gespeichert hat. Der Körper baut alle gespeicherten Fette in einem ab Glycerinmolekül und drei Fettsäureketten. Der größte Teil des Körpers ist in der Lage, Fettsäuren als alternative Energiequelle zu nutzen, in einem Prozess namens Beta-Oxidation. Das Gehirn Fettsäuren können nicht zur Energiegewinnung verwendet werden, da sie Blut-Hirn-Schranke nicht passieren können. Die Fettsäure wird in kleinere Moleküle zerlegt. Das Gehirn kann davon nicht vollständig überleben, da es immer noch 25 % Glukose benötigt. Dadurch wird die Konzentration erschwert, man fühlt sich schläfrig und müde und die Bewegung wird schwieriger.[Quelle?] Viele Menschen, die eine Diät einhalten, nicht viel essen oder einen schweren Sport oder Beruf ausüben, durchlaufen diesen Prozess häufig.

Wenn der Körper fast alle seine Fette in Fettsäure umgewandelt hat, schaltet er auf die Muskeln. Diese sind unterteilt in Proteine die bestehen aus Polymerketten von Aminosäuren. Aminosäure kann in Glukose umgewandelt werden, wodurch dem Gehirn wieder Glukose als Energiequelle zur Verfügung gestellt wird. Der Körper verliert Muskelfasern. Das Gehirn benötigt etwa 120 Gramm Glukose pro Tag. Damit der Körper überleben kann, sinkt dieser Wert auf 30 Gramm pro Tag. Der Körper versucht sich auf diese Weise zu erhalten, bis er keine Energie mehr für nicht wesentliche Funktionen im Körper aufwenden will oder kann. Irgendwann stoppt die Energiezufuhr. Dies führt unter anderem zu Knochen, die schwächen und bei Frauen die Menstruationszyklus ausgeschaltet werden. In ein paar Wochen ist es soweit Immunsystem ohne Vitamine und Mineralien so geschwächt, dass man an einer Krankheit stirbt. Der häufigste Todesfall ist Herzrhythmusstörungen oder Herzrhythmusstörungen.[1]