WikiDer > Bandfilter
EIN Bandpassfilter lass ein bestimmtes Frequenzband – der Durchlassbereich – durchlässt und blockiert Frequenzen außerhalb dieses Bandes. Es ist also eigentlich eine Kombination aus Tiefpass und a Hochpassfilter. Bandfilter werden im Elektronik und Optik, wenn es um die Übertragung von elektromagnetische Strahlung Eine alte Anwendung eines Bandpassfilters in der Elektronik ist der Zwischenfrequenzfilter in a Superheterodyn-Empfänger.
Elektronik
Filter mit zwei schlecht gekoppelten LC-Kreisen
Das Bandpassfilter in einer Zwischenfrequenzstufe eines Empfängers wird oft als zwei miteinander schlecht (eigentlich zu gut) gekoppelte LC-Schaltungen. Qualitätsfaktor Q und Kopplungsfaktor k bestimmen zusammen Bandbreite und Flachheit der Filterkennlinie Für kQ = 1,2 ergibt sich eine nahezu flache Durchlasskennlinie. Bei größeren Werten von kQ tritt ein Einbruch in der Mitte des Durchlassbereichs auf. Beide LC-Kreise müssen auf die gleiche Frequenz abgestimmt sein Der Eingang des Filters wird bei herkömmlichen Empfängern von a . gespeist Energiequelle, zum Beispiel der Anodenkreis von a Pentode oder der Kollektorkreis von a Transistor. Am Ausgang die nächste Verstärkerstufe (oft mit gleichem Filter) oder a Detektor Die in der Abbildung gezeigten Kennlinien gehören zu einem Q von 150, hängen aber über einen weiten Bereich von Q nur vom Produkt k.Q ab, also auch für Q = 50. Die Hauptursachen für diese Verluste in den Spulen sind die Nähe und Kupferverluste der nicht idealen Spulen. Die Verluste in den Kondensatoren können auch zusätzliche Verluste verursachen, aber im allgemeinen Fall sind diese Verluste vernachlässigbar klein. Die Kennlinie ist typisch für einen Bandpassfilter in einem FM-Empfänger mit einem Durchlassband um 10,7 MHz und ein Bandbreite von etwa 150 kHz für k = 1/120.
Keramikbandfilter
Keramische Bandpassfilter verwenden die piezoelektrischer Effekt, kombiniert mit mechanischer Resonanz in keramischen Materialien. Solche Filter lassen sich leicht in großen Stückzahlen herstellen und sind bereits vom Hersteller auf eine bestimmte Frequenz, beispielsweise die Standard-Zwischenfrequenzen von 455 kHz oder 10,7 MHz, eingestellt. Sie sind in verschiedenen Bandbreiten verfügbar. Dadurch entfallen aufwendige Justierungen bei der Herstellung von Empfängern.Resonanzen bei Keramikfiltern sind wesentlich komplexer als bei einem elektrischen LC-Filter, und die Kennlinien von Keramikfiltern verlaufen außerhalb des Durchlassbereichs oft etwas sprunghaft. Auch die maximale Unterdrückung von Signalen außerhalb des Durchlassbereichs ist oft nur mäßig (zB 30 dB). Teurere Filter verwenden mehrere Elemente und haben daher eine bessere Signalunterdrückung außerhalb des Durchlassbereichs. Die typische Eingangs- und Ausgangsimpedanz solcher Filter beträgt 1 bis 2 kΩ für 455-kHz-Bandpassfilter und mehrere hundert Ohm für 10,7-MHz-Filter.