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Bonner FV 01
Bonner FV 01
NameBonner Fußballverein 01
Etabliert25.März1901
Abgesetzt1965
StadionStadion an der Friedrich-Ebert-Allee
Zuhause
von
Portal  Portalsymbol  Fußball

Bonner FV 01 war ein deutscher Fußballverein aus Bonn, Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Frühe Jahre

Der Verein wurde am 25. März 1901 im Gasthof gegründet Vater Arndt von Spielern der Bonner Turnverein. Der Verein ist dem Rheinland-Westfälischer Fußballverband und trat in die Liga der ab 1902 ein Köln-Bonn 1906 wurde daraus der Südrheinbund. In der ersten Saison kämpfte der Verein um den Titel, musste ihn aber schließlich dem Cölner FC 99 überlassen. In der folgenden Saison wurde der BFV autoritär Meister und verlor keine Punkte. Damit qualifizierte sich der Verein für die Westdeutsche Endrunde die in einer Gruppenphase mit Duisburger SpV und Düsseldorf FC 99. Inzwischen hatte die Stadt Kessenicher Feld verkauft und zwangen sie, einen neuen Spielplatz zu finden, den sie im Richard-Wagner-Straße und wurde mit einem Match gegen . eingeweiht Preußen Duisburg. Im Wettbewerb musste der Verein dem CFC 99 den Vorrang geben. Im 1907/08 der Verein wurde Letzter, setzte dies aber in der folgenden Saison mit einem Punkt Vorsprung fort Koller BC 01 Meister zu werden. In dem letzte Runde besiegte BFV Gießener FC 1900 und verlor im Halbfinale von FC 1894 München-Gladbach.

1909 wurde der Werd Zehnerliga gegründet für die zehn besten Clubs des Südrheins, Nordrhein und Ruhrgebiet. Der Wettbewerb in dieser Liga war hart und der Verein wurde drei Jahre in Folge Sechster. 1911, zu Ehren des zehnjährigen Vereinsjubiläums, spielte der Verein auch internationale Freundschaftsspiele gegen FC Liverpool (1:5) und Young Fellows Zürich (2:1). Nach einem fünften Platz in 1912/13 die Zehnerliga wurde aufgelöst und die Vereine kehrten zu ihren vorherigen Wettbewerben zurück. Der BFV wurde Vizemeister hinter Cölner BC 01. Aufgrund des Ausbruchs des Erster Weltkrieg Die südrheinische Konkurrenz wurde gespalten, in einer Gruppe mit nur zwei anderen Vereinen wurde der BFV überzeugender Meister, aber es gab kein Finale gegen den Kölner Sieger und es gab keine weitere westdeutsche Endrunde während des Krieges. In der folgenden Saison wurde der Verein mit der maximalen Punktzahl Meister, mehrere Vereine spielten mittlerweile auch in der Liga und in 1916/17 der Verein zog sich aus dem Wettbewerb zurück. Zwei Jahre später stand der Verein im Finale um den Köln-Bonner Titel und unterlag hier Vgl. 1899 Köln. In der folgenden Saison gab es wieder den regulären Wettbewerb wie vor dem Krieg, wo der Verein den vierten Platz belegte.

1920 wurde der Südrheinbund unter dem Dach zusammengefasst Rheinwettbewerb, wo die südliche Gruppe getrennt weiter existierte. Zu Ehren des zwanzigjährigen Jubiläums wurden Galaspiele gegen . ausgetragen VfR Mannheim (1:3) und VVA Amsterdam (3:1). Ein Freundschaftsspiel wurde auch gespielt gegen ASV Hertha Wien der damals dafür die enorme Summe von 10.000 Mark erhielt. Im Wettbewerb wurde der Verein erneut Vierter. Im August 1922 fusionierte der Verein mit FC Germania 01 Bonn, der ursprüngliche Plan für den Namen des neuen Vereins lautete Bonner SV, dies stieß jedoch auf starken Protest der Mitglieder, wonach der Name Bonner FV beibehalten wurde, offiziell der volle Name lautete Vereinigter BFV und FC Germania. Zwei Monate später trat auch der Schwimmverein Salamander dem Verein bei, der jedoch ein Jahr später aufhörte. Inzwischen war auch in Bonn durch einen Zusammenschluss ein neuer Club entstanden, TuRa 1904 Bonn und erstmals sah sich der BFV in seiner eigenen Stadt einer stärkeren Konkurrenz gegenüber. Von 1922 bis 1926 spielten die Vereine in derselben Serie, wobei der BFV sechs der acht Derbys gewann. 1925 holte der Verein mit Willi Hutter einen ehemaligen Nationalspieler in die Mannschaft. In einem Freundschaftsspiel gegen Arminia Bielefeld der westdeutsche Meister von 1922 und 1923 wurde von Bonn geschlagen (9:1).

Nach weiterer Aufteilung des Wettbewerbs landete der BFV ab 1926 in einer anderen Gruppe als TuRa. Im Jahr 1928 war der Verein Zweiter in seiner Gruppe hinter VfR Köln 04 r.. 1929 kamen die Gruppen wieder in einer Serie mit dreizehn Mannschaften zusammen, wobei der BFV den sechsten Platz belegte. Dieses Konzept wurde nach einer Saison aufgegeben und es gab wieder zwei Serien und die Klubs aus Bonn waren nun gemeinsam in der Serie. Matthias Heidemann kam von SV Victoria 1911 Köln, er würde später davor Nationalmannschaft spielen und gewann 1934 beim WM in Italien gegen die Österreicher Wunderteam mit 3:2. Der Klub konnte im Wettbewerb jedoch nicht überzeugen und landete ausnahmslos im besseren Mittelfeld.

Gauliga-Ära

1933 kam die NSDAP an die Macht in Deutschland. Alle Dachverbände wurden abgeschafft, die über 80 Ligen des Landes aufgelöst und Platz für sechzehn neue geschaffen. Gauligas. Obwohl 16 erste Klassen im europäischen Vergleich immer noch eine enorme Menge sind, war dies bereits eine deutliche Reduzierung. Aus sportlicher Sicht qualifizierte sich der Verein nicht, die beiden Vereine oberhalb von Bonn wurden nicht ausgewählt, Bonn durfte aber trotzdem an der Gauliga Mittelrhein, während TuRa in die zweite Klasse abgestiegen ist. Der Club musste sich einen neuen Standort suchen, weil dies wegen der Richard-Wagner-Straße wurde vom Eigentümer verkauft, BFV ging in die Schmidt-Schneiders-Stadion vom Rivalen TuRa zum eigenen Stadion Stadions an der Dottendorfer Straße/Friedrich-Ebert-Allee wurde 1938 fertiggestellt.

Nach einer ruhigen ersten Saison kämpfte sich der Verein ein 1934/35 gegen den Abstieg, aber nach einem Sieg gegen Eintracht Trier am ende der saison wurde der abstieg abgewendet. Rivale TuRa förderte in dieser Saison und beide Vereine kämpften in der folgenden Saison um den Titel. Der BFV hatte den Titel in greifbarer Nähe, aber nach Heimniederlagen gegen VfR Köln 04 r. und Vgl. 1899 Köln hinter CfR und TuRa musste sich der Verein mit dem dritten Platz begnügen. Mit SV Beuel 06 ein dritter Klub aus Bonn trat in die Gauliga ein und dieser Klub endete in 1936/37 Fünfter mit zwei Punkten Vorsprung auf die Stadtrivalen TuRa und BFV.

Die folgende Saison war für den Verein noch schlimmer. Nach dem dreizehnten Spieltag stand der Verein auf einem Abstiegsplatz und konnte diesem nicht mehr entkommen, eine Niederlage gegen Alemannia Aachen bedeutete das Todesurteil für den Verein und zum ersten Mal in der Geschichte musste der Verein in die zweite Liga gehen. Ziel war der sofortige Wiederaufstieg, der BFV wurde souveräner Meister, doch in der Endrunde um den Aufstieg musste der Klub gegen SG Düren 99. Nach dem Ausbruch des Zweiter Weltkrieg die Gauliga wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und der FV schaffte doch den Aufstieg. Bei der Rückkehr belegte der Verein den zweiten Platz, wenn auch deutlich dahinter, dahinter SSV Troisdorf 05 aber für TuRa und Beuel. Die Gauliga hat eine weitere Serie in 1940/41. Ein Unentschieden am letzten Spieltag gegen den VfR Köln rettete den Verein vor dem Abstieg, während dies beim Stadtrivalen der Fall war.

Aufgrund der Wechselfälle des Krieges wurde die Gauliga Mittelrhein aufgelöst und durch zwei kleinere Gauligas ersetzt. Bonner FV 01 ging in die Gauliga Köln-Aachen. Der Erfolg der Vereine hing davon ab, welche Spieler zur Verfügung standen. Fast die Hälfte der über 800 Mitglieder des Clubs war als Soldaten gegangen. Der Verein wurde Letzter, stieg aber in diesem Jahr nicht ab und wurde in der folgenden Saison Fünfter. Im 1943/44 der Verein musste sich vorübergehend mit den anderen Vereinen aus der Stadt zur KSG Bonn zusammenschließen, um mindestens eine Mannschaft zu bilden.

Nach dem Krieg

Während des Krieges waren einige Spieler ums Leben gekommen und einige waren mehrere Jahre in Kriegsgefangenschaft. Von den britischen Besatzern wurde eine Meisterschaft organisiert, die von der SG Düren gewonnen wurde. In der folgenden Saison soll es vier Serien mit insgesamt 51 Klubs geben. Sechzehn große Vereine mochten dieses System nicht und spalteten sich ab, um eine eigene Liga zu gründen, darunter auch der BFV. Die Gewerkschaften Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen beschlossen 1947, Oberliga West auf dem Ziel, das als eine der fünf höchsten Klassen für West Deutschland würde funktionieren. Die abtrünnigen Vereine kehrten im Dezember 1946 in die Liga zurück, um zu bestimmen, welche Vereine ausgewählt wurden. Der BFV konnte sich nicht qualifizieren und ging in die Bereichsliga, die zweite Liga. Der Verein spielte lange zusammen mit an der Spitze SpVgg Sulz 07 dass während dieser Saison mit Köln BC 01 verschmolzen zu 1. FC Köln. Am Ende der Saison spielte es ein Unentschieden gegen den zukünftigen Spitzenklub und verlor gegen Godesberger FV 08 und wurde schließlich Dritter. Köln musste über die Endrunde aufsteigen Rhenania Würselen ließ und spielte in der folgenden Saison wieder mit dem BFV in der Gruppe und wurde wieder Meister und BFV wieder Dritter. 1949 wurde die 2. Oberliga als zweite Liga mit weniger Serien als die bisherige Bereichsliga eingeführt. Der BFV hatte es dabei sehr schwer und nach einer Saison stieg der Verein ab und spielte erstmals in der dritten Liga.

Der Bonner FV startete gut in die Saison, scheiterte dann aber und belegte in dem Jahr, in dem der Verein 50 Jahre alt wurde, den sechsten Platz. In dieser Saison verlor der Verein auch seine Leichtathletikabteilung, die letzte Liga außerhalb des Fußballs, in der der Verein aktiv war. Nach zwei achten Plätzen folgte ein neuer Tiefpunkt in der Geschichte, als der Verein sogar in die vierte Liga abstieg. Der BFV wurde überzeugender Meister und musste nur vier Punkte verlieren und stieg in die Landesliga auf. Es entstanden erste Fusionsgespräche mit TuRa, doch viele Anhänger beider Traditionsvereine lehnten ab. Der Klub belegte den achten Platz, aber da die Landesliga als dritte Liga durch die Verbandsliga ersetzt wurde, die nur eine Serie hatte, reichte dies nicht aus, um den Verbleib zu sichern. Auch die zweite Saison in der vierten Liga war ein Erfolg und mit einer Rekordtorzahl (135 dafür und 42 dagegen) war die sofortige Rückkehr eine Tatsache. Die Rückkehr verlief sehr gut und der BFV stürmte in die Verbandsliga und wurde schließlich Vizemeister dahinter SV Bergisch Gladbach 09. In der Folgesaison feierte der Verein bereits drei Spieltage vor Schluss den Titel. Im Kampf um den westdeutschen Amateurtitel verlor der Verein gegen TuS Duisburg 48/99. In der letzten Runde um den Aufstieg besiegte der Verein SpVgg Beckum und kehrte zum Profifußball zurück.

In der ersten Saison zeigte der Verein eine gute Leistung und wurde Vierter. Die folgende Saison verlief weniger erfolgreich und auch der Profifußball brachte einen Schuldenberg von 74.000 Mark mit sich. 1963 beendete der Verein als rote Laterne und stieg ab. Es sah so aus, als stünde ein zweiter Abstieg in Folge bevor, aber der Verein konnte sich in extremer Lage retten, was jedoch auf die nächste Saison verschoben wurde. 1965 wurde beschlossen, mit dem Rivalen TuRa Bonn zu fusionieren Bonner SC.

Ehrentafel

Meister Köln-Bonn

1904, 1919

Meister Südrhein

1909.

Meister Südrhein-Bonn

1915, 1916