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Zweiter Weltkrieg | ||||
| Datum | 1. September1939 – 2. September1945 | |||
| Ort | Europa, Pazifik, Südostasien, es Naher Osten, Ozeanien, es Mittelmeerraum und Afrika | |||
| Ergebnis | Nazi Deutschland und Japan besiegt, Aufstieg der Supermächte USA und Sovietunion, Entkolonisierung | |||
| Fall belli | Asien: Zwischenfall auf der Marco-Polo-Brücke Europa: Deutscher Überfall auf Polen | |||
| Konfliktparteien | ||||
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| Führer und Kommandanten | ||||
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| Verlieren | ||||
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| Westfront (Zweiter Weltkrieg) | ||
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Das Zweiter Weltkrieg war die Verschmelzung einer Reihe von zunächst getrennten militärischen Konflikten, die 1939 bis um 1945 wurden auf globaler Ebene zwischen zwei Allianzen gekämpft: den Achsenmächte und der Alliierte.
Im Europa angegriffene Truppen der Deutschen Wehrmacht und der SS am 1. September 1939 Polen innerhalb. Die Regierungen der Vereinigtes Königreich und Frankreich der ein Bündnis mit Polen bildete, antwortete am 3. September 1939 mit a Kriegserklärung Auf Deutschland, als Erfüllung der im März 1939 ausgestellten Britisch-französische Hilfserklärung. Die dramatischste Ausweitung des Konflikts ereignete sich am 22. Juni 1941 mit dem deutschen Angriff auf die Sovietunion. Trotzdem konnte der Krieg damals noch als europäischer Krieg gesehen werden, getrennt von Japans Expansion nach Ostasien. Dies änderte sich dann am 7. Dezember 1941 Japan das Pazifikflotte der Vereinigten Staaten Biene Pearl Harbor bombardiert und die Vereinigte Staaten erklärte Japan umgehend den Krieg. Hitler Vier Tage später erklärten die Vereinigten Staaten Deutschland und Japan 1936 offiziell den Krieg Anti-Komintern-Pakt abgeschlossen hatte, weil die USA die Briten lange Zeit materiell unterstützt hatten. Im März 1941 wurde diese Unterstützung in der Kredit- und Pachtrecht. Zwischen der Sowjetunion einerseits und den Briten und Amerikanern andererseits entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die von viel gegenseitigem Unbehagen und Misstrauen geprägt war, das sich die Deutschen zunutze machten.[ein]
Der Zweite Weltkrieg war geprägt von a Geschichte beispiellose massive und rücksichtslose Gewalt, bei der auf beiden Seiten unzählige zivile Opfer fielen. In früheren Kriegen wurde grundsätzlich zwischen Zivilisten und Militärs unterschieden, wobei Zivilisten weitestgehend verschont blieben oder zumindest kein primäres Ziel darstellten. Dieses Prinzip wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend aufgegeben; alle Seiten betrachteten nun die Zivilisten des anderen als gültige Ziele und argumentierten, dass die Zivilisten auch zur kriegerischen Fähigkeit des Feindes beitrugen. Der Zweite Weltkrieg ist damit bis heute das markanteste Beispiel für eine Totaler Krieg. Außerdem beide Nazi Deutschland wie die Sowjetunion totalitäre Regime, die sich mit politischer Repression über Wasser hielten und Indoktrination. Der Krieg zwischen den Soldaten war auch sehr hart, besonders am Ostfront. Die international vereinbarten Regeln der Kriegsführung (definiert in der Genfer Konvention) wurden systematisch und weitreichend verletzt, insbesondere im Hinblick auf die Behandlung von Kriegsgefangenen.
Während des Zweiten Weltkriegs starben insgesamt zwischen 50 und 70 Millionen Menschen. Etwa zwei Drittel aller Opfer waren Zivilisten, schätzungsweise mehr als 11 Millionen gehörten Minderheiten an, die systematisch verfolgt und ermordet wurden. Es war auch der erste – und bis heute einzige – Krieg, in dem Atomwaffen eingesetzt wurden. Bei Kriegsende wurden in relativ geringem Umfang auch Raketenwaffen und Kampfjets eingesetzt.
Während des Krieges haben sich alle Beteiligten auf das Schlachtfeld von chemische Waffen gefürchtet wie im Ersten Weltkrieg. Giftgas wurde jedoch nur in der Peripherie eingesetzt, nämlich von Italien in Abessinien und von Japan in China, wo Experimente mit biologische Kriegsführung fand statt.
Wichtige Entwicklungen nach dem Krieg, die teilweise auf Erfahrungen zurückgeführt werden können, waren die Gründung der Vereinte Nationen - wer die Stelle der erwiesenen Machtlosen eingenommen hat Liga der Nationen- und die Anordnung der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Name
Bereits 1939 nach der englisch-französischen Kriegserklärung an Deutschland wegen der Invasion in Polen wurde der Begriff . verwendet Zweiter Weltkrieg (Zweiter Weltkrieg) von britischen konservativen Politikern verwendet Duff Cooper, die 1940 vom neuen Premierminister Winston Churchill Ernennung zum Informationsminister (Informationsminister). Erst nach 1945 wurde diese Bezeichnung gebräuchlich, ebenso wie die Bezeichnung Erster Weltkrieg für die ehemalige as Großer Krieg (Großer Krieg) deutete auf Ereignisse von 1914-1918 hin, obwohl es bereits 1918 von verwendet wurde Charles a Court Repington.
Belgien und die Niederlande
Belgien und Die Niederlande wurden am 10. Mai 1940 von Deutschland angegriffen. Am 14. Mai ergab sich die niederländische Armee. Der Kapitulationsvertrag wurde am 15. Mai unterzeichnet. Die Kapitulation galt nicht für die Provinz Seeland, wo die Kämpfe noch einige Tage andauerten. Belgien kapitulierte nach 18 Tagen Widerstand der 28. Mai. Folgende Besetzung dauerte in Belgien bis zum 17. September 1944 und in den Niederlanden nördlich der großen Flüsse bis zum 6. Mai 1945. Japan fiel Niederländisch-Ostindien am 10. Januar 1942 und kapitulierte am 15. August 1945. Die Niederlande würden nie wieder die volle Kontrolle über den 1949 unabhängigen Archipel erlangen.
Ursachen des Krieges in Europa
Der Kampf um die europäische Hegemonie 1866 – 1918 –
Nach der Gründung der Deutsches Kaiserreich 1871 nahm die militärische und wirtschaftliche Macht Deutschlands rasch zu, unterstützt durch ein weiteres Vordringen Bevölkerungswachstum und industrielle Entwicklung. Das Deutscher Bund und Norddeutscher Bund hatte unter Preußisch Führung alle Zweiter Deutsch-Dänischer Krieg (1864) und die Preußisch-Österreichischer Krieg (1866) gewonnen. Die schnelle Niederlage von Frankreich in dem Deutsch-Französischer Krieg 1870-71, danach verbrachte Deutschland die meiste Zeit Elsass und Lothringen angefügt, machte deutlich, dass die Machtverhältnisse in Europa seit dem napoleonische Kriege war gründlich modifiziert worden. Das Annexion führte zu einem anhaltenden schweren Territorialstreit zwischen Deutschland und Frankreich.
Eine plumpe Außenpolitik unter Wilhelm II. von Deutschland auch Spannungen zwischen dem Kaiserreich Deutschland und den beiden Vereinigtes Königreich wenn es Russisches Reich. Für die Briten entwickelte sich Deutschland zunehmend zu einem maritimen und industriellen Rivalen. Die Hauptangst war das Dumping deutscher Waren auf dem britischen Markt. Für die Russen war der Stolperstein die deutsche Unterstützung für Österreich-Ungarn in dem Balkan, Wert Doppelmonarchie Auch slawische Völker überwogen. Briten, Franzosen und Russen begannen einen antideutschen Block zu bilden Dreifache Entente. Dies verstärkte das Gefühl der Entbehrung in Deutschland, wo ein zunehmend virulenter Nationalismus, Militarismus und Expansionspolitik für das Land a Hegemonie die seiner Position als stärkste Landstreitmacht der Welt entsprach.
Als die steigenden Spannungen 1914 dazu führten, dass die Erster Weltkrieg Die deutsche militärische Überlegenheit erwies sich für einen schnellen Sieg als unzureichend. Zum Westfront es kam zu einem blutigen Patt. Eine alliierte Blockade Deutschlands verursachte schwere Rohstoffknappheit für die Industrie und Hungersnöte. Einen Krieg an zwei Fronten zu führen, war eine zu große Belastung. Die Deutschen waren jedoch nicht bereit, ohne Gebietsgewinne Frieden zu schließen. Der deutsche Geheimdienst schickte Lenin Nach Russland. Sein neues Sowjetregime schloss die Frieden von Brest-Litovsk. Mit dem Frühjahrsoffensive ab 1918 hoffte der Deutsche allgemeines Personal jetzt im Westen den Sieg zu erringen, bevor die Amerikaner, die 1919 zur Rettung kamen, eine überlegene Streitmacht aufbauen konnten. Gleichzeitig wurde die Ukraine besetzt, um die Nahrungsmittelversorgung zu verbessern. Diese äußerste Anstrengung führte nur zu einer raschen totalen Erschöpfung des deutschen Heeres, gefolgt von der Novemberrevolution. Am 11. November 1918 war Deutschland gezwungen, einen Waffenstillstand abzuschließen. Damals verlief die Frontlinie noch durch Belgien und das würde die Stich Legende, dass die Fronttruppen verraten worden waren defätistisch Politiker.
Das Frieden von Versailles 1919 keine stabile Situation geschaffen. Das deutsche Volk fühlte sich wegen enormer Reparationen und territorialer Verluste ungerecht behandelt. Einige deutschsprachige Gebiete fielen an Frankreich (Elsass und Lothringen) oder wurden seit 1793 wieder unabhängig Polen. Ostpreußen wurde durch den Danziger Korridor vom Rest Deutschlands isoliert. Dies führte zu Rache und Irredentismus. Den Alliierten wurden keine zwingenden Garantien gegeben, um eine deutsche Auferstehung zu verhindern. Das deutsche Heer wurde in Größe und Bewaffnung begrenzt, aber nicht abgeschafft. nur es Rheinland besetzt und gegen den Willen Frankreichs nicht dauerhaft, sondern nur für fünfzehn Jahre. Der französische Marschall Ferdinand Foch beschrieb den Vertrag von Versailles als "nicht Frieden, sondern einen Waffenstillstand von zwanzig Jahren".[1]
Deutsche Instabilität 1918 – 1929
Das politisch instabile Deutschland ist nach dem Waffenstillstand Chaos und Armut zum Opfer gefallen. Links und Recht um die Macht gekämpft. Dieser Kampf würde schließlich zugunsten der totalitärNationalsozialismus. Das Wesen dieser faschistischen Bewegung war, dass der Stärkere das Recht hat, den Schwächeren zu beherrschen. Dies erklärt sowohl die radikale Nationalist, antisemitisch, militaristisch, antidemokratischer und antikommunistischer Charakter dieser Bewegung und der daraus resultierende ideologisch inspirierte Vernichtungskrieg. Dieser Prozess dauerte jedoch fünfzehn Jahre.
Die sozialdemokratischen, liberalen und christdemokratischen Mittelparteien der Weimarer Republik versucht a demokratischer Rechtsstaat einrichten[2], wurden aber sofort mit Aufständen konfrontiert. Der russische Kommunist Oktoberrevolution von 1917 löste eine Revolutionswelle in ganz Europa aus. In Bayern riefen Anfang 1919 die Kommunisten a Räterepublik aus und in Berlin gab es die Spartakus-Rebellion. Premierminister Friedrich Ebert gezwungen wurde, sich rechtsradikalen Milizen von zurückgekehrten Frontsoldaten anzuschließen, die Freikorpsdie Rebellionen niederzuschlagen. Diesen nationalistischen Gruppen fehlte jegliches Bewusstsein dafür, dass Deutschland sein ganzes Elend selbst verschuldet haben könnte, sei es, dass der Kampf nicht mit ausreichender Härte geführt wurde. Angebliche "Verräter" als Außenminister Walther Rathenau und ehemaliger Vizekanzler Matthias Erzberger wurden durch den rechten Terror getötet. Das alte Regime von Adel, Bürokratie und Armee hatte jede Autorität verloren, wie die Kapp-Putsch, ein Aufstand von Freikorps gegen die Auflösung ihrer Armeeeinheiten, die in einem gescheiterten Putschversuch gipfelte. Bei den Parlamentswahlen vom Juni 1920 wurde die äußerste Linke (Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und extreme rechte Flanke (deutsche Staatsangehörige)[2] auf Kosten der Mitte. Rechte Gruppen von Konservativen und Nationalisten wollten jedoch keine Regierungsverantwortung übernehmen.
Als sich die Lage in Deutschland 1922 etwas zu stabilisieren begann, wurde dem Land eine massive Reparationszahlung von 136 Milliarden Mark auferlegt, die es nicht erfüllen konnte. Frankreich und Belgien besetzten ohne die Unterstützung Englands und Amerikas die Ruhrgebiet, wo die industrielle Produktion zum Erliegen kam. Kombiniert mit monetäre Finanzierung, Geld ohne Deckung drucken, führte dies zu einem Hyperinflation was die Ersparnisse der Mittelschicht wertlos machte.[2] Der neue Direktor der Rijksbank, Hjalmar Schacht, beendete die Inflation, indem sie zwanzig Milliarden alte Mark einer neuen Mark gleichsetzte. Der Wert der neuen Währung wurde durch riesige Kredite der Vereinigten Staaten und der niederländischen Banken gehalten, die drei Milliarden Mark verliehen.[3] Dadurch konnte der Geldumlauf wieder in Gang kommen und Deutschland die Reparationen leisten. Frankreich und das Vereinigte Königreich haben somit ihre Schulden gegenüber den Vereinigten Staaten zurückgezahlt.[3]
Kurz darauf, 1923, scheiterte in Bayern ein rechtsextremer Putschversuch Bierkellerputsch. Damals erregte es wenig Aufmerksamkeit, aber einer der Teilnehmer war Adolf Hitler des Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Hitler wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, von denen er schließlich ein Jahr verbüßen musste. Während dieser Haft diktierte er mein Kampf, die später zu einem zentralen Ort in der Nazi-Propaganda würde nehmen.
1924 brachen für Deutschland etwas bessere Zeiten an. Gustav Stresemann, der deutsche Außenminister während der Präsidentschaft Hindenburgs (1925 - 1934), machte Annäherungsversuche an die westlichen Länder.[2]Charles Dawes als Vorsitzender eines internationalen Komitees, erklärte Daweplan, ein Zahlungsschema für deutsche Reparationen, op. Premierminister Ramsay MacDonald und Edouard Herriot stimmte dem Dawes-Plan zu, und Deutschland stimmte ebenfalls zu.[4] 1925 unterzeichnete Deutschland es mit Frankreich, Großbritannien und einer Reihe anderer Nachbarländer Vertrag von Locarno. Die Roer-Truppen wurden abgezogen und die neuen Westgrenzen wurden gegenseitig garantiert. Auch für die Mitgliedschaft im war der Weg frei Liga der Nationen, die 1926 fertiggestellt werden sollte.
Im Mai 1928 entschied sich das deutsche Volk eindeutig für eine Friedenspolitik, indem es den Sozialdemokraten einen Wahlsieg bescherte, während Hitler nur 2,5 Prozent der Stimmen erhielt.[5] Am 27. August 1928 unterzeichnete Minister Stresemann in Paris die Briand-Kellogg-Pakt. Internationale Streitigkeiten sollten nicht durch Krieg, sondern durch friedliche Mittel wie Schiedsverfahren beigelegt werden. Allerdings handelte die Weimarer Republik in dieser Angelegenheit nicht ganz nach Treu und Glauben. Deutschland war der Besitz von Panzern verboten, aber dies wurde durch geheime Waffenentwicklung in Schweden und den Vereinigten Staaten umgangen Sovietunion.[6]
Im Frühjahr 1929 kam der amerikanische Diplomat Owen Daniel Young mit dem Junger Plan. Die Zahlungen wurden über 59 Jahre auf 114 Milliarden US-Dollar gemildert, was etwa 3 % der 3 % entspricht. BIP. Die Deutschen hatten eine viel stärkere Reduzierung erwartet. Das Deutschnationale Volkspartei präsentierte es, als sei das deutsche Volk noch immer unerträglich belastet und wuchs stark an Popularität. eine Volksabstimmung (Volksentscheid) lehnte den Plan mit großer Mehrheit ab, war aber nicht bindend. Die Bundesregierung hat den Plan während der Erste Haager Erholungskonferenz und der Zweite Haager Erholungskonferenz 1930, vor allem, weil sie nun das Recht hatte, die Reparationen für zwei Jahre auszusetzen. Die Aussicht darauf destabilisierte bereits im Sommer 1929 das gesamte internationale Finanzsystem.[7]
Weltwirtschaftskrise
Das Börsencrash von 1929 ließ die US-Wirtschaft zusammenbrechen Die amerikanischen Banken forderten ihre Kredite in Europa ein. Regierungen überall gingen Protektionismus, Importe behindern, dazu führen, dass Welthandel zusammengebrochen. Das Weltwirtschaftskrise war eine Tatsache. Deutschland wurde schwer getroffen. Das Kabinett von ., der sein Amt im März 1930 antrat Heinrich Brüning reagierte mit strengen Sparmaßnahmen, verbunden mit Plänen zur Aufrüstung durch General Kurt von Schleicher.[8] Bei Wahlen im September 1930 erhielt die NSDAP 18,5 % der Stimmen.[9] Im Juni 1931 setzte Brüning die Reparationen aus, was zu einem internationalen Bank Run.[10] Die Arbeitslosigkeit stieg zwischen 1929 und 1933 von zwei auf sechs Millionen, das sind 30 % der Erwerbsbevölkerung. 1932 wurde Deutschland Teil der Konferenz von Lausanne von weiteren Reparationen, die jedoch angesichts der fundamentalen Krise zu einer unbedeutenden Angelegenheit geworden waren. Die Kommunisten agitierten für die Einführung von a Planwirtschaft damit der Staat die stillgelegten Fabriken wieder in Betrieb nehmen konnte. Das Mittelklasse befürchtete so bolschewistisch übernehmen. Eine Alternative war die NSDAP mit ihrer Mischung aus Sozialismus und Nationalismus. Bei den Wahlen im Juli 1932 stieg die Zahl der NSDAP-Wähler auf fast 14 Millionen, das sind 39,9 % der Stimmen. Sturmabteilung eingeschüchterte Gegner.
Präsident Paul von Hindenburg Hitler lehnte jedoch ab, da Kanzler zu ernennen. Bei den Wahlen im November 1932 verloren die Nazis an Unterstützung. Kanzler Franz von Papen begann jedoch bereits ein sehr autoritäres Regime zu haben. Im Januar 1933 von Papen und halde Alfred Hugenberg, der Führer der DNVP, Hindenburg, Hitler zum Reichskanzler in einem Kabinett zu ernennen, in dem sie auch sitzen würden. Am 27. Februar 1933 wurde der Reichstagsbrand Ort, der von den Nazis für eine Notverordnung (de Reichstagsbrandverordnung), Angehörige der linken Parteien ohne Gerichtsverfahren zu verfolgen und in Konzentrationslager zu sperren. Bei der Reichstagswahl vom 5. März 1933 Hitlers Partei erhielt 44% der Stimmen und Hugenbergs 8%. Hitler hatte daher keine absolute Mehrheit, aber er ließ die Linken, indem er die linken Parteien verfolgte und die anderen Parteien einschüchterte. Ermächtigungsgesetz und konnte die Macht übernehmen. Hitler verbot alle Parteien außer der NSDAP selbst und erlaubte keine freien Wahlen mehr, wodurch er das Land effektiv als… Diktator.
1933 – 1939
Hitlers Regime war wirtschaftlich sehr erfolgreich. 1939 war die Arbeitslosigkeit praktisch ausgerottet und das BIP fast verdoppelt. Das Infrastruktur, wie das Straßennetz, wurde stark verbessert. Dieser Aspekt seiner Herrschaft fand in der deutschen Bevölkerung breite Unterstützung. Der Erfolg war jedoch auf a geführte Lohnpolitik. Die Löhne waren 1932 eingebrochen und durften danach nicht mehr steigen. Streiks Wurden verboten. Ein Großteil des Wirtschaftswachstums wurde von der Rüstungsindustrie absorbiert. Das Regime wurde dem Vorwand nicht gerecht, dass der Reichtum umverteilt und teurere Konsumgüter den Massen zur Verfügung gestellt würden. Hitler dachte, dass eine Steigerung der Kaufkraft und weiteres Wachstum vom Zugang zu strategischen rohes Material und Petroleum an denen Deutschland einen strukturellen Mangel hatte. Es gab, teilweise aufgrund steigender Budgetdefizite, immer ein Mangel an Fremden Austauschjahr zu denen auf der globaler Markt kaufen. Seit der Hyperinflation ist es tabu, abwerten den Export zu fördern. Hitler wollte auch nicht Teil des von den USA und Großbritannien kontrollierten internationalen Finanz- und Wirtschaftssystems sein. Die Alternative bestand darin, sich den Zugang zu Rohstoffen durch Eroberungskriege zu sichern. Diese Option passte viel besser zur Nazi-Ideologie. Krieg war nicht nur Mittel, sondern auch Selbstzweck. Im ewigen Kampf der Rassen war es das historische Schicksal des angesehenen Oberen arisch Deutsche Herren die Slawen Untermensch unterwerfen und beherrschen.
Trotz intensiver militaristischer und rassistischer Indoktrination das deutsche Volk geriet jedoch nicht in Kriegsstimmung. Die Sicherheitsdienste berichteten, dass es angesichts der Schrecken des vorangegangenen Weltkriegs noch frisch im Gedächtnis sei, dass es wenig Begeisterung für ein weiteres Massaker gebe. Das Wehrmacht selbst hielt sich erst 1943 für einen militärischen Konflikt bereit. Versailles war so groß wie die Reichswehr auf einhunderttausend Mann beschränkt. Panzer und ein Luftwaffe Wurden verboten; die Marine durfte nur leichter Schiffe haben. März 1935 begann eine offene Wiederbewaffnung.[12] Trotz steigender Militärausgaben, die 1938 auf 18 % des BIP anstiegen, war es schwierig, aufzuholen. Das meiste Geld floss in Kasernen, Ausbildung und Bunker. Es war nicht möglich, genug für teure und schnell alternde schwere Waffen auszugeben. Mitte 1939 wurde die Wehrmacht ca. 9.000 Geschütze, 2.500 Panzer, 2.300 Flugzeuge, 57 U-Boote und 45 Überwasserschiffe. Bei all diesen Waffentypen hinkten sie potenziellen Feinden hinterher. Die Aufrüstung führte zu einem Geldmangel, der nur durch einen Angriffskrieg gelöst zu werden schien, aber dennoch nicht ausreichte, um einen Sieg rein zahlenmäßiger Überlegenheit zu garantieren.[13]
Kurz nach dem Krieg war die Theorie populär, dass die Nazis im innovativen Taktik des Blitzkrieg. Es hätte sogar eine "Blitzkriegsstrategie" gegeben: Durch Investitionen in Panzer und deren Konzentration auf wenige hochwertige Panzerdivisionen könnte man den Feind schnell und modern besiegen und so günstig die Weltherrschaft erringen. Während solche Kampagnen in den ersten Kriegsjahren tatsächlich durchgeführt wurden, zeigte die historische Forschung in den 1950er Jahren, dass eine solche Strategie nie existierte. Hitler hatte keinen ausgeklügelten Plan, die Welt zu erobern, und war sich der Bedeutung gepanzerter Einheiten nur vage bewusst. Später wurde auch klar, dass es nicht einmal eine Blitzkriegsdoktrin gab.[14] In der deutschen Armee dominierten ziemlich traditionelle und solide Ideen.[15] Hitler war vor allem ein Opportunist. Mit dem Ziel des deutschsprachigen Raums Heim ins Reich er versuchte, das deutsche Volk zumindest für einen begrenzten Konflikt zu erwärmen. Ein solcher Appell an die Selbstbestimmung der Völker Konzessionen von Briten und Franzosen erzwingen. Sie waren dafür sensibel, weil sie glaubten, von einem viel gefährlicheren Gegner als Deutschland bedroht zu werden.
Um 1928 Josef Stalin alle Macht in der Sowjetunion übernommen. Das Land begann eine Umwandlung in ein Supermacht. Es rote Armee zur größten Kampftruppe der Welt herangewachsen. Das Vereinigte Königreich und Frankreich befürchteten, dass Stalin beabsichtigte, Weltrevolution entfesseln. Sie haben es verstärkt sanitär absperren, eine Kette antikommunistischer Staaten. Bereits Anfang der 1930er Jahre begannen sie, moderne Waffen intensiver zu entwickeln.[16] Als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise hatten sie jedoch die Ausgaben gekürzt.[17] Sie waren nicht bereit, ihre Verteidigungsetats so schnell zu erhöhen. Sie hofften, dass ein konservativer und militärisch starker deutscher Staat die Sowjetunion in Schach halten könnte. Deshalb griffen sie nicht ein, als Deutschland die Aufrüstung ankündigte. Januar 1935 Frankreich beendet seine Mandatsausschuss über die Saarland. Es griff im März 1936 nicht ein, als es Rheinland, 1930 von französischen Truppen unter der Bedingung einer dauerhaften Entmilitarisierung evakuiert, wurde erneut von deutschen Truppen besetzt.
Die alte Entente behielt die internationale Rechtsordnung also nicht mehr. Auch die USA, mit nur einer minimalen Armee und einer Bevölkerung, die stark begünstigt Isolationismus wurden abseits gehalten.[18] Aggressive Länder sahen nun ihre Chance. Deutschland trat 1933 aus dem Völkerbund aus. Im Oktober 1935 Italien überfiel Abessinien. Juli 1937 Japan überfiel China. Deutschland verbündete sich 1936 mit Japan Anti-Komintern-Pakt und mit Italien im Achse Rom-Berlin. Diese "Achsenmächte" sind im Mai 1939 noch enger zusammengerückt Pakt aus Stahl. Im März 1938 zwang Deutschland Österreich, die Anschluss. Das immer stärkere und radikalere Deutschland begann nun in Großbritannien und Frankreich mehr Angst zu erregen als die Sowjetunion trotz der Stellvertreterkrieg der dieses Land mit der Asche in der führte spanischer Bürgerkrieg. Stalin konzentrierte sich auf seine inneren Probleme und aus Angst vor seiner eigenen Macht löschte er sein Offizierskorps weitgehend aus. Die Briten und Franzosen begannen sich energisch zu bewaffnen.[16] Denn sie verfügen bereits über eine große militärische Infrastruktur, viel noch brauchbare Artillerie aus dem Vorkrieg und den modernen Festungsgürtel der Maginot-Linie sie wussten, dass sie Deutschland kurzfristig gegenübertreten könnten.[19] Als Hitler im Herbst 1938 die deutschsprachige Sudetenland beansprucht von Tschechoslowakei sie erwogen, in die Schlacht zu ziehen.[20] Die Tschechoslowakei war gut bewaffnet und hatte einen starken Festungsgürtel;[21] Frankreich könnte jetzt in das Rheinland einfallen, da die Westwall war noch nicht fertig. Der britische Premierminister Neville Chamberlain wollte die Frieden in unserer Zeit gib ihm noch eine Chance und ließ es zu Münchner Abkommen das Sudetenland nach Deutschland.[22]
Dieses Appeasement-Politik würde versagen. Sie lehrte Hitler nur, dass er belohnt wurde, wenn er seine Versprechen brach. Im März 1939 zwang Hitler die Rumpfzustand Tschechoslowakei wird in Deutsch geteilt Protektorat Böhmen und Mähren und der Erste Slowakische Republik, ein Vasallenstaat. Die umfangreiche tschechische Ausrüstungs- und Rüstungsindustrie fiel in seine Hände. Großbritannien und Frankreich hatten genug und gaben Polen Militärgarantien. Die Polen lehnten Hitlers Forderung ab, ihren deutschsprachigen Raum aufzugeben und auch ein Vasallenstaat zu werden. Die deutsche Militärspitze und viele Naziführer fürchteten einen Krieg, weil Deutschland noch lange nicht bereit war. Am 24. August gelang Hitler jedoch ein großer diplomatischer Sieg. Die Entente war davon ausgegangen, dass sich die Sowjetunion auf jeden Fall gegen ihren ideologischen Feind Nazi-Deutschland wenden würde. Hitler bot Stalin jedoch an, Osteuropa im Austausch für Neutralität und Rohstofflieferungen unter sich aufzuteilen. Sie haben es geschlossen Molotow-Ribbentrop-Pakt. Hitler ging nun davon aus, dass die Briten und Franzosen erneut von einer militärischen Reaktion absehen würden. Am 1. September um 05:00 Uhr marschierte Deutschland in Polen ein. Großbritannien und Frankreich kündigten an, ihren Verpflichtungen gegenüber Polen nachzukommen.
Am 2. September erklärte der italienische Außenminister Galeazzo Ciano eine Konferenz von fünf Staaten in abhalten Sanremonach einem Waffenstillstand. Das Vereinigte Königreich machte eine Bedingung, dass Deutschland zunächst seine Truppen aus Polen abzieht; als dies nicht geschah, erklärte Großbritannien Deutschland am Abend und Frankreich in der Nacht zum 3. September den Krieg, und der Zweite Weltkrieg war unwiderruflich Tatsache.
Der Krieg in Europa
Die Invasion Polens
Der Plan Herbst Weiss als nächstes, am 1. September 1939, marschierte Deutschland in Polen ein. Die Franzosen hatten den Polen versprochen, in Deutschland eine Westfront mit sechzig Divisionen zu eröffnen, beschränkten sich aber tatsächlich auf die Schwachen Saar-Offensive mit neun Abteilungen.[23] Die Deutschen haben das zugelassen von Schlesien aus starker Hauptangriffsrichtung Warschau ausgetragen werden. Die Polen waren dort geschwächt, weil sie ihre Armee noch nicht vollständig mobilisiert hatten, um Hitler nicht zu provozieren[24] und hatte wichtige Kräfte um sich konzentriert Posen für einen Überraschungsangriff auf Berlin. Nach mehrtägigen schweren Kämpfen brach die polnische Front gegen Schlesien auf. Die vorrückende deutsche Hauptstreitmacht wurde dann jedoch auf der linken Flanke von der polnischen Armee in Posen überfallen. Es gelang ihnen, es abzuschütteln und zu zerstören, woraufhin sie Warschau belagerten. Inzwischen hatten deutsche Panzertruppen den Danziger Korridor durchbrochen, um Warschau von Osten über Ostpreußen anzugreifen. Versuche, die Stadt im Sturm zu erobern, schlugen fehl, doch nach einem Bombardement kapitulierte die Hauptstadt am 28. September. Die Deutschen begannen sofort mit der systematischen Ermordung aller polnischen Intellektuellen.
Unter dem Vorwand, belarussische und ukrainische Minderheiten zu schützen, marschierte die Sowjetunion am 17. September 1939 in Ostpolen ein. Offiziell blieb das Land neutral. Die Kämpfe in Polen endeten am 6. Oktober 1939, doch die polnische Karpatenarmee und die Regierung flüchteten über Rumänien nach Frankreich, wo sie wieder Kampfverbände aufstellten.[25] der 1940 erneut nach England fliehen musste.
Zwielichtkrieg
Nach Oktober beendeten die Franzosen ihre Offensive. Danach gab es kaum noch Kampfkontakte an der deutsch-französischen Grenze. Beide Seiten verzichteten auf strategische Bombardierungen.[23] Dieses Zwielichtkrieg, das bis April 1940 dauern sollte, hieß auf Englisch de falscher Krieg und auf Französisch de drôle de guerre; auf Deutsch de Sitzkrieg.
Die Ruhe an den Fronten verbarg jedoch eine fieberhafte Aktivität bei der Vorbereitung künftiger Feldzüge. Deutschland bot Frieden an, aber die Alliierten weigerten sich, die Besetzung Polens zu akzeptieren. Sie hofften, ihren Feind durch eine Wirtschaftsblockade zu erschöpfen, genau wie im Ersten Weltkrieg.[26] Sowjetische Lieferungen würden dies jedoch erschweren. Deshalb wechselten sie zu einer echten Kriegswirtschaft, um eine Übermacht an Mann und Ausrüstung aufzubauen und damit Deutschland zu besiegen. In het VK was al in april 1939 de dienstplicht ingevoerd,[27] en Frankrijk, dat door lage geboortecijfers weinig rekruten had, importeerde die en masse uit Noord-Afrika.[28] Voor de tienduizenden tanks en vliegtuigen die men nodig had, wilde men het grootste industrieland ter wereld inschakelen, de Verenigde Staten van Amerika.[29] Amerikaanse neutraliteitswetgeving verbood het leveren van oorlogsmaterieel aan een strijdende partij maar op 5 november 1939 voerde president Franklin Delano Roosevelt het systeem van Cash and carry in: oorlogvoerenden mochten wapens aanschaffen als ze die meteen konden betalen en zelf vervoeren. Dat bevoordeelde de Entente sterk want Duitsland kon geen van beide.[30] Overigens had men geen haast. Men verwachte op zijn vroegst in de zomer van 1941 klaar te zijn voor een aanval op Duitsland en vermoedelijk pas in 1942,[31] wanneer het VK vijfenvijftig divisies in het veld hoopte te brengen, alle gemotoriseerd, de modernste strijdmacht ter wereld.[32]
Voor de Duitse militaire top was het een somber vooruitzicht.[33] Die voorzag dat Duitsland het bewapeningstempo niet zou kunnen bijbenen.[34] Aan geld en strategische grondstoffen zou een nijpend tekort gaan ontstaan.[35] In maart 1940 was de Duitse import met 80% gekrompen.[36] Het beste waarop men zou mogen hopen was weer een patstelling maar zo'n slepende oorlog zou het land nog verder uitputten. Toen Hitler daarom al voor oktober een aanval op het Westen beval, werd hij erop gewezen dat de munitie voorlopig op was.[37] Toch zou op korte termijn de machtsbalans iets in het voordeel van Duitsland verschuiven.[38] De aanval op Polen was mogelijk gemaakt door een dertigtal zeer professionele divisies van het staande leger, zo'n zeshonderdduizend man. Haastig was men daarna 1,1 miljoen rekruten en 1,7 miljoen veteranen van de Eerste Wereldoorlog gaan trainen.[39] Als dat voltooid was in het voorjaar van 1940, had Duitsland een grote strijdmacht verworven waarmee al manoeuvrerend wellicht de positie verbeterd kon worden voordat de geallieerde opbouw hun front onaantastbaar zou hebben gemaakt. Duitslands beste tacticus, Heinz Guderian, en strateeg, Erich von Manstein, stelden daartoe in de herfst van 1939 samen een gewaagd plan op. Het leger moest dwars door de Ardennen oprukken, de Maas overschrijden en dan met tanks een diepe strategische penetratie uitvoeren naar het Kanaal.[40] Dit soort aanvallen, waaraan later de naam Blitzkrieg verbonden zou gaan worden, was voor de oorlog veel in boeken besproken maar in 1939 door geen enkel leger als methode aanvaard. Het plan werd onder de aandacht van Hitler gebracht en dat dwong chef-staf Franz Halder althans het element van de Ardennen over te nemen, hoewel het slechte wegennet zo'n opmars zeer riskant zou maken. Er was volgens hem echter geen alternatief: zonder zo'n gok zou men toch al verliezen.[41]
De Sovjetexpansie
De Sovjet-Unie dwong Estland, Letland en Litouwen in 1939 garnizoenen te accepteren van het Rode Leger. Eigenlijk was in augustus 1939 afgesproken dat Litouwen binnen de Duitse invloedssfeer zou vallen — maart 1939 had men al het Memelland moeten afstaan — maar het land werd geruild voor een strook Pools grondgebied dat toegevoegd werd aan het Generaal-Gouvernement, het Poolse hartland dat niet door Groot-Duitsland geannexeerd werd. Litouwen kreeg ook een strook Pools gebied, met de stad Vilnius.
Stalin wilde van Finland de Karelische Landengte annexeren, vlak bij Leningrad, de tweede stad van de USSR, in ruil voor een strook Finstalig gebied in Oost-Karelië. De Finse regering weigerde omdat op de isthmus de Mannerheimlinie lag, die essentieel was voor de Finse verdediging. Op 30 november 1939 begon het Rode Leger een offensief om Finland te veroveren. In deze Winteroorlog liep men echter vast op de Mannerheimlinie terwijl noordelijker over ijzige woudpaden oprukkende pantserdivisies door de Finnen in de pan gehakt werden. Men verloor tweeduizend tanks en tweehonderdduizend man tegenover de Finnen vijfentwintigduizend. Het Franse kabinet overwoog nu ook de Sovjet-Unie de oorlog te verklaren en het dappere landje te hulp te schieten.[42] Tegelijkertijd herleefden in Duitsland oude pro-Finse sentimenten. Stalin liet daarop met een grote overmacht aan troepen de Mannerheimlinie alsnog forceren en nam bij de wapenstilstand van 13 maart 1940 genoegen met de landengte en Oost-Karelië. Het gebeuren tastte het prestige van het Rode Leger ernstig aan en droeg in hoge mate bij aan de Duitse onderschatting van zijn militaire kracht.
De Sovjet-Unie annexeerde in 1940, na de Val van Frankrijk, de Baltische Staten en van Roemenië Bessarabië en Noord-Boekovina. Honderdduizenden inwoners van deze gebieden werden naar het oosten gedeporteerd.
Denemarken en Noorwegen
Noorwegen was voor de Duitse oorlogvoering belangrijk als aanvoerroute van Zweeds ijzererts, goed voor de helft van de Duitse staalproductie, en potentiële vlootbasis voor de Kriegsmarine. De Duitsers maakten daarom vanaf eind 1939 plannen voor een inval maar ook de Britten, mede in het kader van mogelijke hulp aan Finland.[43]
Op initiatief van Hitler werd Operatie Weserübung voorbereid, de bezetting van Noorwegen. Eind februari werd daar een inval in Denemarken aan toegevoegd. Op 3 april 1940 voer de Duitse vloot uit richting Noorwegen. Op 8 april legden de Britten zeemijnen in de Vestfjord voor Narvik. Op 9 april overschreden Duitse troepen de Deense grens en overviel men Kopenhagen. Na twee uur strijd gaf de Deense regering zich over nog voor men de tijd had Duitsland de oorlog te verklaren. Officieel bleef Denemarken zo een onbezet neutraal land met een klein Duits garnizoen maar ook met een eigen koning, kabinet, parlement en strijdmacht. Op 12 april bezetten de Britten de Faeröer en op 10 mei IJsland dat in 1941 onder Amerikaans bestuur geplaatst werd. Groenland stelde zich later in 1941 op eigen initiatief ook onder Amerikaanse bestuur, nog voor de VS een oorlogspartij werden. Augustus 1943 werd Denemarken alsnog onder Duits militair bestuur geplaatst. IJsland verklaarde zich in 1944 onafhankelijk.
De Duitsers landden op 9 april in Oslo, Bergen, Trondheim en Narvik. De landing in Oslo mislukte gedeeltelijk. Fort Oscarsborg bracht eerst de zware kruiser Blücher tot zinken en beschadigde daarna het vestzakslagschipLützow zwaar.[44] Op 15 april voerden de Britten landingen uit in Midden-Noorwegen bij Namsos en Åndalsnes. Hun expeditietroepen werden echter verslagen door de Duitsers.[45] Meer succes hadden tegenaanvallen bij Narvik, de belangrijkste doorvoerhaven voor ijzererts. Op 9 en 13 april werden tien Duitse torpedobootjagers gekelderd.[46] Franse en Britse troepen heroverden daarop de haven. Toen Frankrijk bedreigd werd, evacueerde men de expeditiemacht.[47] Daarbij werd het vliegkampschip Glorious tot zinken gebracht door de Scharnhorst.[48] Het Noorse leger capituleerde op 9 juni 1940. Koning en regering weken uit naar Engeland.[49] De Duitse oppervlaktevloot raakte door de verliezen blijvend ernstig verzwakt.[50]
De Westelijke Veldtocht 1940
Op 10 mei 1940 begon de Duitse WehrmachtFall Gelb uit te voeren, het plan om Nederland, België en Luxemburg te bezetten teneinde van daaruit bombardementen te kunnen uitvoeren op Engeland. Ook blokkeerde men dan een mogelijke opmarsroute voor de verwachte offensieven van de Entente. Omdat de geallieerden een numerieke overmacht aan manschappen, tanks en artillerie bezaten,[51] wilde men via een slimme strategie toch een overwinning boeken. Men hoopte met een afleidingsaanval door Legergroep B de beste Britse en Franse troepen naar het noorden te lokken om ze daarna via de Ardennen af te snijden. De Nederlandse verdediging werd op het verkeerde been gezet door uitgebreide Duitse luchtlandingen. Een aanval op Den Haag mislukte weliswaar maar via de veroverde bruggen bij de Moerdijk en Dordrecht drong 9. Panzerdivision de Vesting Holland binnen. Heinkel He 111s voerden op 14 mei het Bombardement op Rotterdam uit en dreigden Utrecht te vernietigen, waarna opperbevelhebber generaal Winkelman zijn troepen in Nederland in de late middag overgaf, met uitzondering van Zeeland. Op woensdagochtend 15 mei 1940 werd de militaire capitulatieovereenkomst getekend. Regering, koningin Wilhelmina en de marine weken uit naar Engeland.[52]
Het Britse Expeditieleger en het Franse 7e en 1e Leger verenigden zich met het Belgische leger in Midden-België. Intussen trok Legergroep A door de Ardennen. Op 13 mei braken continue en massale bombardementen het Franse hoofdfront bij Sedan en Duitse gemotoriseerde infanterie overschreed de Maas.[53] In strijd met het plan van Halder verlieten de Duitse pantsergeneraals als Guderian en Erwin Rommel nu zonder op versterkingen te wachten de bruggehoofden[54] en voerden, in de stijl van een Blitzkrieg, een strategische penetratie uit naar het Kanaal dat op 20 mei bereikt werd. Een "haltbevel" van de door het succes overrompelde Hitler voorkwam echter dat Duinkerken meteen genomen werd en via die haven wisten tot 2 juni 330.000 Britse en Franse troepen in de Evacuatie van Duinkerken aan de omsingeling te ontsnappen, met achterlating van hun zware materieel. Het Belgische leger capituleerde echter op 28 mei, zijn Achttiendaagse Veldtocht beëindigend. Leopold III van België bleef in het land achter maar de regering week uit.
Het Duitse succes was groter geweest dan men had durven hopen en men besloot dit uit te buiten door meteen Frankrijk als geheel te verslaan volgens het plan Fall Rot. Op 5 juni begon een aanval aan de Somme, op 9 juni gevolgd door een hoofdoffensief dat het centrum van het Franse front openscheurde. De tactiek van de strategische penetratie was nu door het Duitse opperbevel omhelsd. Op 14 juni werd Parijs tot een open stad verklaard en op 17 juni bereikten de Duitse tanks de Zwitserse grens, de Maginotlinie omsingelend. Italië verklaarde op 10 juni de oorlog,[55] zich beperkend tot zwakke grensgevechten.
Duitsland had eenvoudig heel Frankrijk kunnen veroveren maar Hitler wilde graag met een Franse regering tot een vergelijk komen om te verhinderen dat men de oorlog uit de koloniën zou voortzetten en om ook de Britten tot vrede te verlokken. Op 22 juni 1940 ondertekende Frankrijk een wapenstilstand waarin het Elzas-Lotharingen afstond en het land verdeeld werd in een noordelijke bezettingszone en een zuidoostelijke marionettenstaatVichy-Frankrijk, met de conservatief-nationalistische maarschalk Philippe Pétain als staatshoofd.[56] Generaal Charles de Gaulle had echter op 18 juni al aangekondigd dat hij de strijd zou voortzetten als leider van de Vrije Fransen;[57] die hadden voorlopig maar een minimale aanhang.[58] Op 24 juni stond Frankrijk in Rome aan Italië een zone van 800 km² af. Op 3 juli brachten de Britten een deel van de Franse vloot tot zinken in de Aanval op Mers-el-Kébir, uit vrees dat die in Duitse handen zou vallen.[59]
De Slag om Engeland
Na de Franse nederlaag wachtte Hitler vergeefs op een Brits vredesaanbod.[61] De nieuwe premier Winston Churchill, op 10 mei 1940 Neville Chamberlain opgevolgd, wilde de oorlog voortzetten. Weliswaar was de Britse landmacht voorlopig zwak maar het overwicht van de Royal Navy, de grootste vloot ter wereld, maakte een Duitse invasie praktisch onmogelijk.[62] Hitler en de Duitse marine zagen dat ook in. Hopend de Britten te intimideren gaf hij desalniettemin op 16 juli 1940 opdracht Operatie Seelöwe voor te bereiden, een landing. Planning en landingsvaartuigen ontbraken in eerste instantie. Om een schijn van kans te maken, poogde de Luftwaffe, het best uitgeruste Duitse krijgsmachtonderdeel,[63] gedurende bijna twee maanden het luchtoverwicht te verwerven door de vliegvelden van de Royal Air Force in het zuiden van Engeland uit te schakelen.[64] Door de snel stijgende Britse vliegtuigproductie[63] en een nieuw netwerk van radarinstallaties,[65] ging dat erg moeizaam. Beide partijen raakten uitgeput.[66]
Het op 24 augustus 1940 per ongeluk bombarderen van een woonwijk in Londen, leidde tot een Britse vergeldingsaanval op Berlijn.[67] Hitler beval een massaal bombardement op Londen. Vanaf 7 september 1940 werd getracht de Britse oorlogswil te breken door stelselmatige terreurbombardementen op de burgerbevolking, maar dit bleek een fatale vergissing.[68] De duizenden slachtoffers en de schade aangericht in Londen en andere steden braken het moreel niet. Duitsland had geen strategische bommenwerpermacht[69] en was fysiek niet in staat Engeland te verwoesten. De RAF herstelde haar vliegvelden en bracht de Duitsers steeds zwaardere verliezen toe. Seelöwe werd uitgesteld en uiteindelijk afgeblazen.[66] De Luftwaffe was meer dan 1500 vliegtuigen kwijtgeraakt, wat eind maart 1941 zou stijgen tot 3132.[70]
Voor Churchill was het succes een grote opsteker. Het bewees dat de Duitsers verslagen konden worden en overtuigde de Britse bevolking van de noodzaak en uitvoerbaarheid van een verdere strijd. Het heldhaftige verzet kreeg volle sympathie van de Amerikaanse bevolking[71] en maakte het Roosevelt eenvoudiger een pro-Britse politiek te voeren.
Duitse en Amerikaanse strategie
De Val van Frankrijk kwam voor de hele wereld als een schok. Het hield een omwenteling in de geostrategische situatie in. Frankrijk had de reputatie gehad de sterkste landmacht ter wereld te zijn.[72] Die status viel nu toe aan Duitsland dat de hegemonie op het Europese continent verwierf.[73] De nazi's zagen het als de vestiging van een Nieuwe Orde.[58] De "decadente" liberale democratieën hadden afgedaan. De vier grote totalitaire dictaturen konden de wereld, vooral het Britse Imperium, onderling verdelen: aan Italië zou Afrika toevallen, aan de Sovjet-Unie India en aan Japan Zuid-Oost-Azië. Het zou echter niet komen tot een vreedzaam samenwerkingsverband. De overwinning voedde Hitlers grootheidswaan. Hij maakte zichzelf wijs dat zij te danken was aan zijn genie als veldheer.[74] Hij begon te geloven in de eigen propaganda dat de Wehrmacht een "onoverwinnelijke oorlogsmachine" was. Niet van zins afhankelijk te blijven van leveranties door Stalin, beval hij al in juni 1940 de onderwerping van de Sovjet-Unie voor te bereiden.[75] Als het VK vrede gesloten had, was hij in september tot een aanval in het oosten overgegaan.
De Duitse bevolking was door de snelle overwinning, met maar een fractie van het aantal gesneuvelden in de Eerste Wereldoorlog, erg opgelucht.[56] Hitler bereikte het toppunt van zijn populariteit.[76] Men verwachtte daarvan ook de economische vruchten te kunnen plukken in de zin van een hogere levensstandaard. Uit Frankrijk en de Lage Landen geroofde luxegoederen als koffie en cacao kwamen voor korte tijd beschikbaar. Verdere welvaartsgroei zat er echter niet in. Integendeel, door de overgang naar een oorlogseconomie daalde de productie van consumptiegoederen. De voedselopbrengsten daalden doordat kunstmestfabrieken overschakelden op de fabricage van explosieven. Hitler poogde de pijn te verzachten door het beslag van de militaire uitgaven op het BNP te beperken tot 38%, vergeleken met de 60% die men in 1943 zou bereiken. Dit dwong tot het maken van duidelijke keuzen in de inzet van de beperkte productiecapaciteit. Een duur en onzeker plan voor de ontwikkeling van een atoombom werd al in een vroeg stadium afgewezen. In een tweefrontenoorlog wilde Hitler gelijktijdig het VK en de USSR verslaan. Het eerste hoopte hij te doen door honderden onderzeeërs te bouwen.[77] Daarnaast bleef de luchtmacht een beslag van 40% leggen op de wapenproductie. Schaarste aan ijzererts en arbeidskrachten verhinderde dat hier bovenop ook nog de tienduizenden tanks geproduceerd konden worden die volgens Guderian nodig waren voor een mogelijk langdurige oorlog in het oosten. Optimistisch nam men daarom aan dat de nieuwe tactiek van de Blitzkrieg een snelle overwinning op het Rode Leger garandeerde.
Ook de Amerikanen waren geschokt. De bevolking begon nazi-Duitsland voor het eerst als een serieuze bedreiging te zien. Roosevelt kwam tot de overtuiging dat een deelneming van de VS aan de oorlog aan de zijde van het VK onvermijdelijk was. Hij moest echter voorzichtig handelen omdat het isolationisme nog zeer sterk was. Begin juni 1940 zond hij op presidentieel bevel oude voorraden geweren en munitie naar de Britten. Op 2 september kwam hij met Churchill de Destroyers-for-bases deal overeen: in ruil voor vijftig oude torpedobootjagers, zeer nuttig voor de konvooidienst, werden aan de Amerikanen Britse bases op het westelijk halfrond geleased.[78] Op 16 september voerden de VS de dienstplicht in.[79] Toen Roosevelt in november voor de tweede keer herkozen werd, kon hij openlijker in het voordeel van de Britten handelen. Op 29 december noemde hij de VS in een radiopraatje het "Arsenaal van de Democratie" en kondigde een gigantisch wapenproductieprogramma aan.[80] Aanbevolen als middel om de Britten te laten vechten in plaats van Amerikanen werd het in feite voornamelijk gebruikt om de grootste economie van de wereld ook in een militaire supermacht te veranderen.[81] Op 11 maart 1941 werd de Leen- en Pachtwet van kracht.[82] Die stond het de Amerikaanse regering toe om gedurende de oorlog voor vijftig miljard dollar aan oorlogsmaterieel kosteloos aan andere geallieerden te leasen. Op 14 augustus 1941 sloten het VK en de VS het Atlantisch Handvest waarin ze hun visie over de situatie na de oorlog vastlegden. De tweede helft van 1941 begeleidden Amerikaanse oppervlakteschepen konvooien op de westelijke Atlantische Oceaan en vielen er Duitse onderzeeërs aan.
De Slag om de Atlantische Oceaan
Duitse onderzeeërs hadden al in 1939 het Britse vliegkampschip Courageous en slagschip Royal Oak tot zinken gebracht.[83] De achilleshiel van het VK was het feit dat 70% van het voedsel geïmporteerd moest worden.[84] Een effectieve blokkade kon Groot-Brittannië dus uithongeren. Van 1940 af poogde de Kriegsmarine, gebruikmakend van Franse havens en een groeiend aantal onderzeeërs, meer Britse koopvaarders tot zinken te brengen dan er gebouwd konden worden. Al in 1941 was men die race aan het verliezen door het effectieve systeem van het varen in begeleide konvooien.[85] Na de oorlogsverklaring aan de VS werd het doel helemaal onmogelijk ondanks Operatie Paukenschlag om de Amerikaanse kustvaart te treffen.
In mei 1943 bereikte het aantal Duitse operationele onderzeeërs een piek van 240. De geallieerde verliezen waren groot maar namen toen snel af door de introductie van sonar en radarsystemen om onderzeeërs op te sporen, luchtpatrouilles op de lange afstand en het kraken van de Enigmacodes voor de versleuteling van de Duitse militaire communicatie.[86] Hoewel uiteindelijk 3500 geallieerde koopvaarders op de Atlantische Oceaan tot zinken werden gebracht, verloren de Duitsers 783 onderzeeërs. Hun enorme investering in het duikbootwapen had voor hen geen merkbare positieve invloed op het oorlogsverloop.
Behalve met onderzeeërs kon Duitsland ook met grote oppervlakteschepen, raiders, jacht maken op de geallieerde koopvaart. Daar had men er echter niet al te veel van. Nadat in mei 1941 het slagschip Bismarck verloren was gegaan, waagden ze zich niet meer ten westen van de Britse eilanden.[87] Wel vielen ze, van de Noorse fjorden uit, tot 1944 geallieerde konvooien naar Moermansk aan.
Luchtoorlog
Anders dan Duitsland zou het Verenigd Koninkrijk wel viermotorige strategische bommenwerpers met een groot vliegbereik in massaproductie nemen. Vanaf september 1940 probeerde het daarmee Duitse bevolkingscentra en industrieën te treffen. Tot ver in 1944 was dit de enige mogelijkheid Duitsland direct aan te vallen. De bombardementen hadden eerst weinig effect, onder andere door de noodzaak om voor de veiligheid alleen 's nachts te opereren. In 1942 voegden de VS zich in de luchtoorlog. De zwaarbewapende B-17 Flying Fortress stond de Amerikanen toe ook overdag te vliegen. In 1943 waren de geallieerden zo sterk geworden dat men systematisch alle Duitse steden kon gaan verwoesten. Dit dwong de Duitsers te investeren in een brede gordel van radarinstallaties, vliegvelden en luchtafweergeschut, in zowel Frankrijk, de Lage Landen als Duitsland zelf. Dat verminderde de wapenleveranties aan de fronten.[88] In 1944 had 20% van de Duitse munitieproductie en 30% van de gefabriceerde direct-vuur-wapens de luchtafweer als bestemming.[88] Begin 1944 kwam de Amerikaanse P-51 Mustang beschikbaar, een langeafstandsjager die de bommenwerpers tot in Duitsland kon begeleiden. Midden 1944 veroverden de geallieerden Frankrijk, wat een gat sloeg in de Duitse luchtafweer en ze in staat stelde bases vlak bij Duitsland te gebruiken.De effectiviteit van de tapijtbombardementen was beperkt. Het moreel van de burgerbevolking werd er niet door gebroken en de productie van de Duitse oorlogsindustrie bleef ieder jaar verder stijgen. Pas in de tweede helft van 1944 daalde de Duitse industriële productie scherp.[89]
De luchtoorlog vergde aan beide zijden een grote inzet van manschappen en materieel. De geallieerden gebruikten Groot-Brittannië in 1944/1945 als aanvalsbasis voor een luchtvloot van dertigduizend bommenwerpers en jagers,[90] het vijftienvoudige van wat de Luftwaffe op dat moment in het westen beschikbaar had. De geallieerde verliezen waren met veertigduizend vliegtuigen hoog, maar hun grote productiecapaciteit compenseerde dat. De Duitsers verloren in totaal vijftigduizend vliegtuigen in deze strijd. De geallieerden wierpen anderhalf miljoen ton bommen op Duitsland, waarbij een half miljoen Duitse burgerdoden vielen.
Afrika en de Middellandse Zee
Italië, met een zwak leger en beperkte industriële capaciteit,[91] ging een reeks militaire avonturen aan waarin alleen Duitse hulp een snelle nederlaag voorkwam.[92] Augustus 1940 bezette het Brits Somaliland.[93] Een Britse tegenoffensief tot november 1941 veroorzaakte het verlies van Italiaans Somaliland, Eritrea en Abessynië.[94] Tweehonderdduizend man vielen op 13 september 1940 van Libië uit het door de Britten beheerste Koninkrijk Egypte binnen,[95] het Suezkanaal en de olievelden van Irak en Perzië bedreigend. De Britten veroverden hierop het oosten van Libië.[96] De Italiaanse vloot werd grotendeels uitgeschakeld.[97] Het Duitse Afrikakorps onder Erwin Rommel heroverde begin 1941 de Cyrenaica weer.[98]
Nadat het gebied eind 1941 voor hem weer verloren ging, rukte Rommel in 1942 eerst op naar Gazala en toen tot El Alamein, slechts 106 kilometer ten westen van Alexandrië. Het lukte hem niet meer door de Britse stelling daar heen te breken.
De Balkan
Albanië was reeds in april 1939 door de Italianen bezet. Mussolini, jaloers op de Duitse successen,[99] begon op 28 oktober 1940 de Grieks-Italiaanse Oorlog.[100] Het Italiaanse offensief liep vast en een Grieks tegenoffensief wierp na 14 november 1940 de Italianen tot ver over de Albanese grens.[101] In eerste instantie weigerden de Grieken Britse steun, om Hitler niet te provoceren.[102] Alleen werd een kleine basis toegestaan op Kreta.[103]
Duitsland begon territoriale veranderingen door te voeren op de Balkan. Voornaamste slachtoffer was Roemenië dat Zevenburgen moest afstaan aan Hongarije, Bessarabië aan de Sovjet-Unie en het zuiden van de Dobroedzja aan Bulgarije. Hongarije, Roemenië, en Bulgarije werden gedwongen zich bij de As aan te sluiten.[104] Nadat Duitse troepen Bulgarije binnentrokken, stonden de Grieken toe dat er Britse troepen landden op hun vasteland.
Joegoslavië sloot zich ook aan bij de As maar op 27 maart 1941 vond er in reactie een staatsgreep plaats.[97] In de Invasie van Joegoslavië overweldigden Duitse, Italiaanse, Hongaarse en Bulgaarse troepen daarom vanaf 6 april 1941 de versnipperde verdediging van de Joegoslaven.[105] Tegelijkertijd vielen Duitse strijdkrachten Griekenland vanuit Bulgarije binnen. De Grieken lieten na de Metaxaslinie voldoende te versterken en met het Albanese front te verbinden zodat de Grieks-Britse strijdmacht het begaf onder de Duitse overmacht.[106] Op 27 april 1941 viel Athene. Op 20 mei voerden Duitse parachutisten een landing op Kreta uit, dat zij na tien dagen van zware gevechten op de Britten wisten te veroveren. Joegoslavië en Griekenland werden verdeeld. De campagne leidde tot een vertraging in de Duitse voorbereidingen voor de invasie van de Sovjet-Unie.[107]
De asmogendheden hadden de Balkan schijnbaar onder controle, maar zouden in Joegoslavië, Albanië en Griekenland te maken krijgen met een felle partizanenstrijd, die door de westelijke geallieerden met wapenleveranties gesteund werd en vele divisies bond. De nationalistische en communistische verzetsbewegingen vochten ook onderling wat leidde tot de Griekse Burgeroorlog die tot 1949 zou duren. In Joegoslavië en Albanië waren de communisten sterk genoeg om de Duitsers min of meer op eigen kracht uit grote gebieden te verdrijven, zodat zij in het naoorlogse communistische blok buitenbeentjes konden blijven. Uit Griekenland trokken de Duitsers zich eind 1944 uit eigen beweging terug, toen het oprukkende Rode Leger ze dreigde af te snijden.
Het oostfront
De strijd aan het oostfront was tussen 1941 en 1945 het kernconflict in Europa, waarin de twee grootste Europese mogendheden de afloop van de oorlog grotendeels bepaalden. Het nationaalsocialisme wilde Lebensraum verwerven door in het oosten de Joden uit te roeien, het communisme te vernietigen en volgens het Generalplan Ost een uitgedunde Slavische bevolking blijvend te onderwerpen aan een bovenlaag van Germaanse kolonisatoren. Meer dan een imperialistisch streven naar grondgebied of grondstoffen was het voor beide staten een existentiële worsteling op leven en dood. Aan het oostfront vielen de meeste slachtoffers, onder burgers en soldaten. Van de 3 251 868 gesneuvelden en vermisten in het Duitse veldleger tot 30 november 1944, waarna er geen exacte gegevens meer zijn, vielen 2 416 784 aan het oostfront.[108] Dat weerspiegelt de relatieve inzet van manschappen, voorraden en materieel. Op het oostfront is Duitsland verslagen. Omdat het verloop op andere fronten veel minder was, bevond zich op ieder gegeven moment overigens maar een minderheid van de Duitse totale sterkte in het oosten. Hoewel de mankracht van de Wehrmacht in 1943 tot boven de twaalf miljoen steeg, viel de sterkte aan het oostfront onder de drie miljoen, mede omdat de meesten er alles aan deden om elders ingezet te worden. Het Rode Leger registreerde het sneuvelen van 6 329 000 soldaten.[109]
Operatie Barbarossa
Op 22 juni 1941 bevond het Duitse leger zich op het toppunt van zijn slagkracht doordat een massa divisies op volle sterkte en compleet bevoorraad paraat stond voor de invasie van de Sovjet-Unie. Meer dan drie miljoen Duitse soldaten, uitgerust met 3580 tanks, 7184 kanonnen en 2740 vliegtuigen begonnen Operatie Barbarossa, ondersteund door het Roemeense en Finse leger. Het veel grotere Rode leger van bijna zes miljoen soldaten, 25 700 tanks en 18 700 vliegtuigen was de mindere in ervaring, competentie, training, slagvaardigheid en logistieke ondersteuning. In de eerste fase maakten de Sovjets de fout de Duitse moderne bewegingsoorlog te willen imiteren in plaats van zich in te graven of in de diepte op te stellen. Als gevolg werden hun grenslegers en gemechaniseerde korpsen binnen vijf weken omsingeld en vernietigd.
Eind juli leek Duitsland de oorlog tegen de Sovjet-Unie te hebben gewonnen — en daarmee de hele Tweede Wereldoorlog. Wapenbestellingen voor het leger werden vast verminderd. De Duitse Legergroep Noord moest nu naar Leningrad oprukken, Legergroep Zuid de olievelden in de Kaukasus bereiken en Legergroep Midden Moskou veroveren. Voor oktober moest al het gebied ten westen van de Wolga worden bezet voordat de herfstmodder het onverharde wegennet onbegaanbaar maakte. Weerstand van betekenis werd niet meer verwacht. In feite vormden zich weer grote Sovjetlegers op de lijn Loega - Smolensk - Kiev. Men had de mobilisatiecapaciteit van het Rode Leger ernstig onderschat: het zou tot het einde van de oorlog bijna dertig miljoen reservisten en rekruten oproepen. De tegenslag leidde tot een crisis in de Duitse bevelsvoering. Het besef begon door te dringen dat de strijd niet enkele maanden maar vele jaren zou duren terwijl het land niet voorbereid was op een slepende oorlog. Het Duitse leger gebruikte de maand augustus om zich te bevoorraden en een nieuwe strategie vast te stellen. Hierbij deed zich voor de Duitsers een tweede dreigende ontwikkeling voor: Hitler, hoewel een totale amateur, begon zich in toenemende mate met het operationeel bevel te bemoeien. Hij beval Legergroep Midden naar het zuiden af te buigen om samen met Legergroep Zuid het Sovjetleger bij Kiev te vernietigen. Toen de troepen weer terug in positie waren, liep het offensief tegen Moskou in oktober vast in de modder. Tijdens de vroege vorst bereikte men weliswaar de lijn Leningrad - Moskou - Rostov, maar toen werden de slecht bevoorrade troepen getroffen door de Russische koude, zonder dat men winteruitrusting had. Het eerste echte tegenoffensief van de Sovjet-Unie in december en januari 1942 wierp legergroep Midden bijna tweehonderd kilometer terug.
Op 11 december verklaarde Hitler de Verenigde Staten van Amerika de oorlog. Binnen vier maanden was Duitsland van een schijnbaar gewonnen positie in een geostrategisch rampzalige situatie beland.
Stalingrad
Het Duitse leger aan het oostfront raakte in de winter van 1941/1942 blijvend verzwakt. De Duitse wapenproductie nam slechts geleidelijk toe en de tanksterkte zou de drieduizend nooit meer bereiken. De veel grotere wapenindustrie van de Sovjet-Unie echter was uit Leningrad en Charkov naar de Oeral geëvacueerd en zou in 1942 twintigduizend tanks fabriceren, van de superieure typen T-34 en KV-1. De nieuwe Sovjetlegers werden voornamelijk voor Moskou geposteerd. Hierdoor bleef de zuidelijke sector slechter bezet. Hitler beval daardoorheen te breken met een vijftigtal divisies die men nog wel op sterkte had weten te brengen. Zo hoopte hij de olievelden in de Kaukasus te veroveren en daarmee zowel brandstof als tijd te winnen voor een opbouw van de Duitse oorlogsindustrie. De Duitse pantsereenheden bereikten in de zomer van 1942 de Don en bogen toen af naar het zuiden voor een verre tocht richting Bakoe, dat echter nooit bereikt zou worden. Hun rol als pantserreserve konden ze niet meer vervullen terwijl de lange flanken van hun opmars alleen gedekt konden worden door de inzet van inferieure Italiaanse, Hongaarse en Roemeense legers.
De situatie werd nog riskanter doordat Hitler beval aan de Wolga Stalingrad te veroveren, een belangrijk centrum voor de wapenindustrie. Het Zesde Leger onder Friedrich Paulus liet zich, in een zinloze prestigestrijd, verwikkelen in bloedige stadsgevechten. Een tangbeweging, dwars door flankerende Roemeense legers, omsingelde november 1942 in Operatie Uranus een kwart miljoen man van het Zesde Leger. Een poging tot ontzet door de haastig uit de Kaukasus teruggeroepen pantsertroepen mislukte en op 2 februari 1943 capituleerden de restanten. Nog nooit eerder was een heel Duits leger verloren gegaan. Opvolgende Sovjetoffensieven vernietigden ook de Hongaarse en Italiaanse troepen waarna bijna het hele gebied boven de Kaukasus door de Duitsers ontruimd moest worden en pantserspitsen honderden kilometers naar het westen oprukten.
Het prestigeverlies voor Duitsland was groot. Joseph Goebbels riep de "totale oorlog" uit, dus met nog zwaardere lasten voor de Duitse bevolking. De slag liet zien dat het Rode Leger geleidelijk de operationele capaciteit verwierf om met een numeriek overwicht van kwalitatief mindere troepen de beter getrainde Duitse eenheden te verslaan.
El Alamein, Torch en Italië
Tegelijk met de Slag om Stalingrad bracht Bernard Montgomery, aanzienlijk versterkt met Amerikaans materieel, in de Tweede slag bij El Alamein Rommel in november 1942 een vernietigende nederlaag toe. Dezelfde maand landden Britten en Amerikanen in Algerije en Marokko in Operatie Torch. Rommel rukte naar het westen op tot in Tunesië maar het leger van de Asmogendheden werd daar in mei 1943 vernietigd zodat ze geheel uit Afrika verdreven waren.
De geallieerden landden op 10 juli 1943 op Sicilië, wat op 25 juli leidde tot de val en arrestatie van Benito Mussolini, waarna de regering van Pietro Badoglio heimelijk over vrede ging onderhandelen. Op 3 september 1943 werd de Straat van Messina overgestoken. Italië sloot op 8 september een wapenstilstand en koos de geallieerde zijde. De Duitsers waren al van begin augustus af bezig Italië te bezetten volgens Fall Achse en ondervonden weinig Italiaans verzet. Duitse pantsereenheden die op 9 september Operatie Avalanche weerstonden, de landing bij Salerno, trokken zich terug en vormden met de versterkingen een sterk hoofdfront ten zuiden van Rome. Pogingen er in de Slag om Monte Cassino doorheen te breken mislukten. In januari 1944 probeerden de geallieerden de linie in de rug aan te vallen via de Landing bij Anzio maar ook dat bleef een geïsoleerd bruggehoofd. Pas in mei 1944 werd de linie gebroken en op 4 juni 1944 Rome bevrijd. Daarna blokkeerden de Duitsers noordelijker een opmars in de Gotenstellung die pas in april 1945 viel waarna de Duitsers in Italië op 30 april capituleerden.
Het Italiaanse front legde beslag op een veertigtal Duitse divisies en veroorzaakte zo een ernstige verzwakking van het oostfront. Op 12 september 1943 werd Mussolini door een Duitse commandoactie bevrijd en leidde daarna de Italiaanse Sociale Republiek, een rompstaat zonder het zuiden en Zuid-Tirol dat bij Duitsland gevoegd werd. De ISR leverde maar een geringe oorlogsinspanning. Op 28 april 1945 werd Mussolini door partizanen geëxecuteerd.
De conferenties van Casablanca en Teheran
De grote coalitie die zich in 1941 gevormd had tussen het Verenigd Koninkrijk, de USSR en de Verenigde Staten, had moeite tot een gezamenlijke strategie te komen. Er was steeds de dreiging dat de westelijke geallieerden of de Sovjet-Unie een aparte vrede met Duitsland zouden sluiten. Een vrede in het westen zou de grote geallieerde wapenleveranties aan het Rode Leger beëindigen, Hitler toegang verschaffen tot olie en grondstoffen en miljoenen soldaten vrijmaken voor een wellicht succesvolle strijd aan het oostfront. Omgekeerd zouden zonder zo'n oostfront succesvolle landingen in Europa uiterst problematisch worden en de bevrijding van West-Europa twijfelachtig.
Tussen het VK en de VS bestonden ook onderling twistpunten. Ze hadden al op 27 maart 1941 afgesproken voorrang te verlenen aan de strijd in Europa boven die tegen Japan.[110] In 1942 boekte Japan echter grote overwinningen en Roosevelt wenste een grotere Britse bijdrage aan de oorlog in Azië en hoopte de eindoverwinning tegen Hitler zo snel mogelijk af te handelen zodat Amerikaanse krachten zouden vrijkomen voor de gevechten in de Stille Oceaan. Hij zette in op het openen van een Tweede Front in 1943, iets waar ook Stalin sterk op aandrong. De Britten achtten dit echter niet realistisch. Churchill wenste dat de "zachte onderbuik" van Europa werd aangevallen, eerst door een landing in Italië en dan door een landing in de Balkan. Hij was altijd al een fervent anticommunist geweest en hoopte zo een overheersing van Oost-Europa door de Sovjet-Unie te voorkomen. Churchill was niet afkerig van een aparte vrede met Duitsland, mits Hitler ten val werd gebracht.
In januari 1943 werden tijdens de Conferentie van Casablanca de meningsverschillen tussen de westelijke geallieerden ten dele opgelost. Eerst zou men Tunesië veroveren en in Italië landen maar daarna in Frankrijk en niet in de Balkan. Men probeerde de Gaulle's Vrije Fransen en de Franse autoriteiten in Noord-Afrika te verzoenen zodat heel geleidelijk Frankrijk weer de rol van volwaardige partner in de oorlog zou herwinnen, iets wat vergemakkelijkt werd doordat Duitsland na Torch Vichy-Frankrijk bezet had. Roosevelt liet in de Verklaring van Casablanca de eis van een "onvoorwaardelijke overgave" van de Asmogendheden opnemen, wat een aparte vrede vrijwel uitsloot.
Stalin was in Casablanca niet aanwezig geweest. In november 1943 ontmoette hij Churchill en Roosevelt bij de Conferentie van Teheran. Churchill stemde daar in met een landing in Frankrijk in mei 1944, het einde voor zijn plannen in de Balkan. Stalin beloofde voor dat jaar een groot zomeroffensief. Churchill en Stalin bereikten een overeenkomst over de nieuwe grenzen van Polen. Ook werd afgesproken om Duitsland te verdelen. Roosevelt opperde de vorming van een Verenigde Naties. Daarmee maakte hij Stalin warm voor het idee na de oorlog de wereld in twee machtsblokken te verdelen, die vreedzaam naast elkaar konden bestaan.
Koersk en de Oekraïne
De ineenstorting van het Duitse front in de Oekraïne deed Hitler inzien dat hij het operationeel bevel aan het oostfront in de handen van een professional moest leggen. In een briljante campagne vernietigde Von Manstein gedurende februari en maart 1943 de pantserspitsen van het Rode Leger en stabiliseerde de situatie waarbij Charkov heroverd werd. Het zou de laatste grote Duitse overwinning in de oorlog blijven. Gedurende 1943 steeg de Duitse tankproductie. Guderian drong er bij Hitler op aan daarmee een grote pantserreserve in het oosten te vormen van zo'n tweeduizend tanks. Als een gelijk aantal in het westen verzameld kon worden, was er goede hoop iedere geallieerde aanval af te slaan. Dies hing mit der Schaffung ausgewogener Panzergrenadier-Divisionen zusammen, in denen Infanterie mit Halbketten, arbeitete eng mit Panzern zusammen und Sturzbomber.
Hitler räumte jedoch seinen politischen Zielen den Vorrang ein. Aus Angst vor einem Staatsstreich der Generäle ließ er die Waffen-SS zu einer Parallelarmee heranwachsen. Die dafür eingesetzten Arbeitskräfte hätten durch die Stärkung der strukturell unterbesetzten regulären Abteilungen deutlich effizienter eingesetzt werden können. Die SS betonte den angeblichen Wert eines fanatischen nationalsozialistischen "Eroberungswillens" über Professionalität. Das musste auch Hitlers Befehl, immer durchzuhalten, rechtfertigen, auch wenn ein Rückzug die einzig sinnvolle Option war. Nach Stalingrad wollte Hitler den Eindruck zerstreuen, Deutschland habe den Krieg bereits verloren. Dies erforderte wie 1941 und 1942 eine große Sommeroffensive. Zu Beginn dieser Operation war der vordere Bogen Kursky ausgesucht. Als Reaktion auf den T-34 hatte Deutschland eine neue Panzergeneration entwickelt: den Tiger I und der Panther. Diese Typen erwiesen sich als teuer in der Herstellung und Hitler verschob den Angriff, bis weitere verfügbar waren. Dies ermöglichte es der Roten Armee, in der Nähe von Kursk breite Verteidigungsgürtel mit Panzerabwehrkanonen aufzustellen.
In dem Schlacht von Kursky im Juli 1943 kam dieser letzte deutsche Großangriff zum Erliegen. Sie haben es für immer verloren strategische Initiative sondern auch die Chance auf eine effektive Abwehr. Ihre Zahl der einsatzfähigen Panzer sank auf tausend, was nicht ausreichte, um ihre schwachen Linien zu schließen, die von unterbemannten Infanteriedivisionen besetzt waren, die nach einem Durchbruch feindlicher Panzerarmeen noch auf Pferdetransport angewiesen waren. Im September floh die Bundeswehr in die Dnjepr. Es hoffte auf den breiten Strom a Ostwall hinter denen man sich erholen konnte. Das sowjetische Kommando erkannte, dass dies um jeden Preis zu vermeiden war. Die Rote Armee überquerte den Fluss und führte bis April 1944 eine Reihe von Offensiven durch, bei denen die Deutschen mit einem massiven Einsatz von Männern und Panzern aus der Westukraine vertrieben wurden. Hitler verbot den Vormarsch von Panzerdivisionen aus Frankreich aus Angst, dies sei Teil eines Plans, ihn zu stürzen. Seine einzige Hoffnung war, die "Invasion" zu scheitern. Seine einstweilige Verfügung zum Rückzug führte zu unnötig hohen deutschen Verlusten.
Landung in der Normandie
Bis zum Sommer 1944 waren die großen Armeen und Ausrüstungsreserven, die die Westalliierten aufgebaut hatten, kaum eingesetzt. Sie konnten erst nach einer Invasion Westeuropas zu einem entscheidenden Faktor werden. Für eine erfolgreiche Verteidigung Deutschlands war es unabdingbar, dass eine solche Landung scheiterte. Aufgrund der Verluste an der Ostfront hatte Hitler jedoch trotz gesteigerter Panzerproduktion nur die Hälfte der notwendigen Panzerreserven in Frankreich gesammelt. Die alliierte Luftüberlegenheit würde es schwierig machen, diese Reserven zu bewegen. Rommel hoffte, die Landungstruppen in den ersten 24 Stunden ins Meer treiben zu können, weil die Verteidigungslinie an der Westküste, die Atlantikwallhatte wenig Tiefe. Sie wagten jedoch nicht zu erraten, wo genau die Landungen stattfinden würden und die Reserven verstreut waren.
Am 6. Juni 1944, D-Day, begann Operation Overlord, die größte kombinierte amphibische und luftgestützte Operation in der Geschichte mit mehr als 6.000 Schiffen, unterstützt von 12.000 Flugzeugen, die an fünf Brückenköpfen an der Küste von Normandie. Die Alliierten gewannen den Zermürbungskrieg mit den langsam vorrückenden deutschen Reserven aufgrund ihrer Ausrüstungsvorräte. Ende Juli 1944 brachen die Amerikaner in Operation Cobra, erstreckt sich von Westen von der deutschen Hauptfront. Hitler verbot einen Rückzug und die deutschen Truppen in der Normandie wurden weitgehend zerstört. Am 15. August landeten die Alliierten in Südfrankreich, in Operation Dragoner, und rückte schnell nach Norden vor. Paris wurde am 25. August 1944 von den Freien Franzosen befreit. Die deutsche Armee floh nach Nordosten. Anfang September wurden Frankreich und Belgien weitgehend befreit.
Operation Bagration
Nach dem D-Day wurde ein wichtiger Teil der deutschen Panzerdivisionen aus dem Osten nach Frankreich verlegt. Die deutsche Ostfront war nun sehr verwundbar. Der Verlust der Westukraine dehnte die Frontlinie auf rund 4000 Kilometer aus. Die Reste der Panzerreserven mussten im Süden Polens platziert werden, um zu verhindern, dass die Rote Armee in einem Zug bis zur Ostsee vordrang. Die Heeresgruppe Mitte, die noch 70 Panzer hatte, wurde am 22. Juni 1944 in 1944 angegriffen Operation Bagration und praktisch innerhalb eines Monats zerstört. Weißrussland wurde befreit und der Vormarsch isolierte schließlich die Heeresgruppe Nord in Kurland.
Finnland beendete am 5. September alle Kriegshandlungen gegen die Sowjetunion. Am 20. August startete die Rote Armee eine Großoffensive gegen Rumänien. Zwei deutsche Armeen wurden umzingelt und zerstört, woraufhin das Land die alliierte Seite wählte. Damit wurde Deutschland die einzige bedeutende Erdölquelle beraubt. Am 5. September erklärte die Sowjetunion Bulgarien den Krieg und stellte sofort jeglichen Widerstand ein. Die Rote Armee hat die Karpaten und an die Front vorgerückt Budapest.
Verzögerung beim Vormarsch der Alliierten
Die Katastrophen des Sommers 1944 hatten der Wehrmacht irreparable Schäden zugefügt. In der Normandie und an der Ostfront waren 130 Divisionen zerstört oder isoliert worden. Eine Schließung der Fronten war nur durch den Einsatz kaum ausgebildeter Rekruten möglich, was die Qualität der Kampfeinheiten stark beeinträchtigte. Dies war umso schlimmer, als die Armeen der Westalliierten aus Elitedivisionen bestanden: vollmotorisiert und mit gepanzerten Fahrzeugen gut ausgestattet. Dies führte jedoch nicht zum sofortigen Zusammenbruch Nazideutschlands. Der Vormarsch der Alliierten kam ins Stocken und kam erst Anfang 1945 wieder in Gang. Dies war zum Teil auf verzweifelte Notmaßnahmen des Regimes zurückzuführen. Nach dem Attentat auf Hitler es herrschte eine paranoide Atmosphäre des Terrors und jedes angebliche Zeichen von Widerstand oder Unwillen wurde mit dem Tode bestraft. Den Frauen wurde eine erweiterte Arbeitspflicht auferlegt und jeder Mann oder Junge, der eine Waffe tragen konnte, wurde in die Volkssturm. Der Hauptgrund für die Verzögerung lag jedoch in großen logistischen Problemen: Nach den intensiven Kämpfen mussten die alliierten Truppen nachgeliefert werden und wegen der großen Gebietsgewinne über längere Nachschublinien im Westen bis hin zur Normandie.
Am 17. September zogen die Briten und Amerikaner in Operation Marktgarten dennoch ein Versuch, die deutsche Schwäche schnell auszunutzen. Luftlandungen mussten die Brücken über die großen niederländischen Flüsse nehmen, um die Rheinbrücke bei Arnheim das Westwall umrunden und bis zum durchstoßen Ruhrgebiet. Das ist gescheitert und nur durch die blutigen Schlacht an der Schelde im Herbst konnten die Alliierten den Seeweg zum wichtigen Hafen Antwerpen freimachen. Im Dezember 1944 verspielte Hitler seine letzte Panzerreserve an die Ardennenschlacht Antwerpen zurückzuerobern; dies verzögerte den erneuten Angriff der Alliierten nur um sechs Wochen. Deutsche Propaganda über Wunderwaffen schlug vor, dass ein letzter Versuch Zeit für die Stationierung von Atomwaffen gewinnen könnte, aber tatsächlich V1, eine "fliegende Bombe", und die ballistische Rakete V2 nur mit konventionellen Sprengköpfen ausgerüstet werden, die vor allem in London und Antwerpen mehrere Tausend zivile Opfer forderten.
1945
Januar 1945 eröffnete die Rote Armee es Offensive Wisła-Oder mit der größten Konzentration von Männern und Ausrüstung aus dem Krieg. Da Hitler seine Rüstungsreserven bei der Ardennenoffensive vergeudet hatte, konnte der Angriff nicht mehr eingedämmt werden und die deutsche Armee in Polen wurde zerschlagen, wobei die Sowjets kurz vor Berlin vorrückten. Die Schlacht wurde verlängert, weil sie aus Angst vor Flankenangriffen im März zunächst Schlesien, Ostpreußen und Pommern räumten. In der Zwischenzeit ließ Hitler in Ungarn einige vergebliche Angriffe durchführen. Das führte nur zu einer Erschöpfung seiner Truppen. Wien wurde schnell eingenommen und Politiker dort proklamierten wieder ein unabhängiges Österreich. Im April 1945 wurde eine Zangenbewegung in der Schlacht um Berlin der deutschen Hauptstadt.
Im Februar 1945 eroberten Briten und Amerikaner das Rheinland. Danach erwies sich der Rhein als kein unüberwindbares Hindernis. Am 7. März 1945 griffen die Amerikaner die Ludendorff-Brücke Biene Remagen in den Händen und am 24. März intervenierten alliierte Truppen Wesel über den Rhein in Operation Plünderung, die letzte große Luftlandung des Krieges. Die deutschen Verteidigungsanlagen im Westen brachen zusammen. Die Wehrmacht kündigte an, auf diese Weise möglichst viele Zivilisten vor der Rache der Roten Armee retten zu wollen. In den Niederlanden verteidigten niederländische SS-Männer jedoch weiterhin Holland und Utrecht, was Hunger Winter verschlechtert. Hitler erließ die "Nerodecrets", um das Land zu verwüsten, um dem minderwertigen deutschen Volk nach dem Krieg die Lebensgrundlage zu entziehen, aber diese konnten nicht in großem Umfang durchgeführt werden. Amerikaner und Russen geben sich am 25. April 1945 die Hand Torgau zum Elbe. Hitler, der erkannte, dass alles verloren war, beging am 30. April 1945 in seinem eingekesselten Berliner Bunker Selbstmord. Am 1. Mai 1945 gab der deutsche Rundfunk bekannt, dass der Führer an der Spitze seiner Truppen bei der Verteidigung Berlins getötet worden sei. Mit dieser letzten Lüge ging Nazi-Deutschland unter. Die Truppen in den Niederlanden ergaben sich am 5. Mai. Die totale Kapitulation wurde von Vertretern der Regierung von . angekündigt Karl Dönitz unterzeichnet am 7./9. Mai 1945.
Nachdem ihnen bereits die Länder Mittelamerikas und Brasiliens vorausgegangen waren, erklärten Anfang 1945 die meisten südamerikanischen Länder neben der Türkei auch Deutschland den Krieg. Die Teilnahme am Krieg war zunächst Voraussetzung für den Beitritt zu den im April gegründeten Vereinten Nationen. Auf der Konferenz von Jalta Vom 7. bis 11. Februar 1945, als Roosevelt, Churchill und Stalin viele formelle und informelle Vereinbarungen über die Nachkriegssituation trafen, verpflichtete sich die Sowjetunion zur Teilnahme an der UNO mit getrennten Sitzen für Weißrussland und die Ukraine.
Wirtschaftlicher Vergleich
Der Kriegsverlauf war auf komplexe Weise mit der relativen Rüstungsproduktion verbunden. Bereits zu Kriegsbeginn hinkte Deutschland den Alliierten hinterher. Es gelang ihm nur aufgrund einer taktischen Überlegenheit, erfolgreich zu sein. Das Ungleichgewicht war 1942 am schlimmsten. In den USA a militärisch-industrieller Komplex doppelt so viel geschaffen wie die Achsenmächte zusammen. Großen Industrieunternehmen wurde die Freiheit gegeben, die Wirtschaft in enger Zusammenarbeit zu regulieren. Die gesamte Industrieproduktion stieg jährlich um ein Viertel und hat sich bis Kriegsende mehr als verdoppelt. Das Planwirtschaft der Sowjetunion 1942 ermöglichte ein vergleichbares Wachstum der Rüstungsindustrie, wenn auch auf Kosten des restlichen Konsums. Aufgrund der strategischen Lage gelang es Deutschland jedoch, sich 1942 und 1943 zu behaupten. Bis 1944 hatte Deutschland dies weitgehend wettgemacht. Aufgrund strategischer Fehler war es jedoch nicht möglich, Reserven aufzubauen, während die Bundeswehr durch Treibstoffmangel behindert war. Der D-Day brachte die US-Armeen auf das Schlachtfeld und Deutschlands taktischer Vorsprung fiel weg, was seine Niederlage besiegelte.
Hitler und seine Verbündeten in Europa kontrollierten 1942 ein Gebiet, das Großraum, mit mehr Einwohnern als die Sowjetunion und die USA zusammen[73] und mit einer Wirtschaftsleistung, die der der Amerikaner entspricht. Dieses Potenzial wurde jedoch schlecht ausgeschöpft und wuchs insgesamt kaum. Die Deutschen hatten zuvor die Eisenbahn vernachlässigt und waren gezwungen, die Lokomotiven anderer Länder auszurauben, was die Transportkapazität der besetzten Gebiete stark reduzierte. Die stagnierende Produktion von Kohle, der mit Abstand wichtigste Energieträger, nicht mehr effizient verteilt werden konnte. Die meisten Verbündeten waren technisch und sozial unterentwickelt und ihre Bevölkerung konnte nicht einfach für die deutschen Kriegsanstrengungen verwendet werden. Die Niederlande und Frankreich leisteten 1941 einen erheblichen Beitrag, aber ein Großteil ihrer Arbeitskräfte wurde dann gezwungen, in Deutschland Zwangsarbeit zu leisten, damit mehr Deutsche beschäftigt werden konnten, ein ineffizientes System. Die Massentötung von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und Juden vernichtete noch mehr Arbeitskräfte. Deutschland hatte keine echte Planwirtschaft. Mit der zunehmenden Übernahme der Gesellschaft durch die NSDAP verloren die Ministerien ihre eigentliche Macht und der Staatsdienst wurde wirkungslos. Die Partei selbst zerfiel in kriegerische Fraktionen, die alle um Hitlers Gunst wetteiferten. Industrielle machten mit und versuchten, mit spektakulären, aber unpraktischen Designs an Geld und Ressourcen zu kommen. Die landwirtschaftliche Produktion geriet ins Stocken und der ganze Kontinent stand bei Missernten am Rande einer Hungersnot. Schon vor dem Einmarsch in die Sowjetunion Herbert Backe berechnet, dass nur das Hungern der dortigen Stadtbevölkerung einen Nahrungsmittelüberschuss für Deutschland bringen könnte. Diese Hungerplan konnte jedoch nicht systematisch durchgeführt werden und das Gebiet konnte nicht einmal die deutschen Besatzer ernähren. Im Allgemeinen kosteten die besetzten Gebiete Deutschland mehr, als sie lieferten.[111]
Als Beispiel für die Entwicklungen kann die relative Panzerproduktion Deutschlands und der Sowjetunion dienen.
| Jahr | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 743 | 1520 | 3114 | 4276 | 5663 | 7875 | 956 |
| Sovietunion | 3110 | 2752 | 6274 | 24 639 | 19 859 | 16 900 | 14 426 |
Deutschland produzierte viele Flugzeuge, aber die Produktion der Achsenmächte blieb erheblich hinter der gesamten Flugzeugproduktion der Alliierten zurück.
| Jahr | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 |
|---|---|---|---|---|---|
| Achsenmächte | 18 900 | 20 000 | 27 000 | 42 500 | 67 500 |
| Alliierte | 38 400 | 62 100 | 96 900 | 147 000 | 163 000 |
Der Krieg in Asien
Japan in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Japan radikal modernisiert während der Meiji-Zeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der neuen industriellen Supermacht fehlten jedoch natürliche Ressourcen. Zwischen 1859 und 1942 verfolgte Japan eine imperialistische Politik der Sicherung der Versorgung mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln durch Eroberung und Kontrolle der Nachbarländer. Zu diesem Zweck wurde eine starke Armee geschaffen und eine der größten Marinen der Welt.
Die Siege in der Erster Chinesisch-Japanischer Krieg (1894-1895) und Russisch-Japanischer Krieg (1904-1905) führte zur japanischen Meisterschaft der Taiwan im Süden, Korea und Mandschurei im Westen und SüdenSachalin im Norden. 1919 übernahm Japan die Kontrolle über die riesigen Mandatsgebiet Südpazifik. Die Einführung des allgemeinen Wahlrechts im Jahr 1925 provozierte eine konservative Reaktion, die parlamentarische Demokratie zunehmend untergraben.
Der japanische imperialistische Drang wurde durch die Weltwirtschaftskrise nach 1929. Die Armee begann zunehmend, die Außenpolitik zu bestimmen. Zwischen 1932 und 1936 wurde das Land von Admiralen regiert. Nach dem gescheiterter Staatsstreich in Japan am 26. Februar 1936 van zwang das Militär, dass der Kriegsminister immer ein General im Dienst sein sollte. Danach war das Land praktisch eine Militärdiktatur.
Der Zweite Chinesisch-Japanische Krieg
Bis zum Nationaler Schutzkrieg ab 1915 verlor die zentrale Autorität in China die Macht zu regionalen Kriegsherren. Dies verschaffte Japan mehr Einfluss und zwang die schwache chinesische Regierung zu "ungleichen Verträgen". Die Verträge wurden schlecht respektiert: Eine schwache Regierung konnte sie nicht durchsetzen und eine starke hatte kein Interesse daran. Nachdem er die Kriegsherren Süd- und Zentralchinas unter seine Kontrolle gebracht hatte, Chiang Kai-shek, der Anführer der Kuomintang, 1927 und 1928 die Nordexpedition gegen die Bosse der nördlichen Warlords Peking. Dann Zhang Xueliang, der Kriegsherr, der Mandschurei überprüft, erklärte seine Treue zu Chiang, die Japaner intervenierten. Sie schufen 1931 einen Satellitenstaat manchukuo unter dem letzten chinesischen Kaiser Pu Yi. Japan zog sich aus der Liga der Nationen der diese Aktion verurteilt hat. Chiang fiel bis 1936, mit deutscher Hilfe, hauptsächlich die Kommunisten, die er aus Südchina vertrieben hat. Japan begann die Warlords im Norden zu kontrollieren.
Ende 1936 wurde Chiang von Zhang Xueliang, dem Vorfall in Xi'an, und gezwungen, ein Bündnis mit den Kommunisten gegen die Japaner zu bilden. Offiziere der Quantung-Armee deshalb am 7. Juli 1937 ohne Wissen des japanischen Oberkommandos die Zwischenfall auf der Marco-Polo-Brücke, als Vorwand, Nordostchina zu besetzen. Dieses Zweiter Chinesisch-Japanischer Krieg gilt aus asiatischer Sicht als Beginn des Zweiten Weltkriegs. Chiang widersetzte sich der Invasion weiterhin vehement. Japan griff seine Hauptstadt Ende 1937 an, was zum Massaker von Nanking mit dreihunderttausend zivilen Opfern. Millionen Bauern starben durch Terror, Überschwemmungen und Hungersnöte. Japan gelang es nicht, China zu besiegen oder die besetzten Gebiete gewinnbringend auszubeuten.
Der Weg nach Pearl Harbor
1938 brach ein Grenzkrieg zwischen Japan und der Sowjetunion aus Xinjiang und sein kommunistischer Satellitenstaat Mongolei unterstützt. Im August 1939, General Schukowo ein entscheidender Sieg über die Japaner in der Schlacht von Halhin Gol, woraufhin Japan sein Streben nach nördlicher Expansion aufgab. Der politische Einfluss der Union Assault Group, dem Exponenten der japanischen Armee, ging zugunsten der Confederate Assault Group, dem Favoriten der japanischen Marine, zurück. Als Deutschland in die Sowjetunion einmarschierte, blieb Japan neutral und betrachtete die guten Beziehungen zu Stalin als Unterstützung für einen südlichen Angriff.
1940 unterzeichnete Japan mit Deutschland und Italien die Dreigliedriger Pakteine Beihilfevereinbarung. Nach der deutschen Eroberung der Niederlande und Frankreichs kam in den Vereinigten Staaten die Befürchtung auf, Japan würde dies ausnutzen und die westlichen Kolonien in Südostasien übernehmen. September 1940 wurde Vichy Frankreich tatsächlich gezwungen nördlich von indochina unter japanischer Kontrolle. Zur Strafe gingen die Exilregierungen der USA, Großbritanniens und der Niederlande, die immer noch die Ölquellen ausbeuten, ins Exil Niederländisch-Ostindien kontrollierte einen Öl- und Stahlboykott gegen Japan. Japanische Soldaten unter der Führung von Admiral Isoroku Yamamoto begann eine Kampagne vorzubereiten, um die Vereinigten Staaten aus dem Pazifik zu vertreiben. Im Juli 1941 wurde auch Südindochina besetzt.
Anders als die Deutschen waren sich die japanische Militärspitze, die Regierung und der Kaiser bewusst, dass ein solcher Kampf letztlich vergebens sein würde. Trotz einer starken industriellen Basis, a Zermürbungskrieg gegen die größte Volkswirtschaft der Welt. Nichtstun war keine Option, denn der Boykott würde das Land wirtschaftlich und militärisch mangels Rohstoffen und Erdöl, das zu 90 % importiert wurde, zusammenbrechen lassen.[112] Die Erfüllung der US-Forderungen würde zweifellos zu einem weiteren diplomatischen Druck führen, sich aus China zurückzuziehen. Ein solcher Gesichtsverlust wäre mit der Ehre des Militärs unvereinbar. Sie nahmen lieber das große Risiko einer heroischen militärischen Niederlage in Kauf und trösteten sich mit der geringen Chance auf eine wirtschaftliche Basis, die die USA nach einem verheerenden Angriff auf die Ölfelder in Südostasien einschließlich Niederländisch-Indien haben würden. Pearl Harbour würde einen Vergleich erzwingen.
Die japanische Offensive
Japan hatte 1941 die größte Flugzeugträgerflotte der Welt. Am 7. Dezember 1941 leitete er a Überraschungsangriff auf Pearl Harbor in dem Hawaiianischer Archipel. Die amerikanische Kampfflotte wurde weitgehend eliminiert, aber die drei Flugzeugträger überlebten, weil sie zufällig auf Übung waren. Gleichzeitig Angriffe auf Briten Malakka und die amerikanische Kolonie der Philippinen. Am 11. Dezember erklärte Hitler den Vereinigten Staaten den Krieg in der Hoffnung, dass sie von den Japanern vorerst beschäftigt werden würden.
Nach einer kurzen Invasion Thailand jeden Widerstand und stellte sich im Januar 1942 auf die Seite Japans. Das britische Schlachtschiff Prinz von Wales und der Schlachtkreuzer Abwehr wurden am 10. Dezember vor der Küste von Malakka von Bombern versenkt. Die Alliierten hatten jetzt keine Schlachtschiffe auf diesem Schlachtfeld.
Die eher kleinen alliierten Kolonialgarnisonen führten eine passive Verteidigung durch und wurden nacheinander aufgerollt. Hongkong fiel am 25. Dezember 1941. Die Japaner landeten an der Ostküste von Malakka und fielen in die Schlacht um Singapur der große britische Marinestützpunkt von der Landseite. Am 15. Februar 1942 ergaben sich die 130.000 britischen, indischen und australischen Truppen. Die USA stützen sich auf Guam und aufwachen wir sind verloren. Im Januar folgten japanische Invasionen Birma, das Salomon-Inseln, Niederländisch-Ostindien und Neu Guinea. Manila, Kuala Lumpur und Rabaul wurden von Japan erobert. Die Garnison der Vereinigten Staaten auf den Philippinen zog sich auf die Halbinsel Bataan zurück musste sich aber im April ergeben. Bali und Timor fiel im Februar 1942; Rangun und Java März. Ein Versuch alliierter leichter Kreuzer, die japanische Landungsflotte zu stoppen, scheiterte im Schlacht in der Javasee. Mandalay folgte Anfang Mai. Die japanische Luftwaffe übernahm schließlich die volle Kontrolle über den Luftraum und führte Bombenangriffe auf Northern durchAustralien. Das Doolittle-Raid Der April 1942, in dem die Amerikaner Tokio bombardierten, war nur ein symbolischer Akt.
Das Blatt wendet sich
Nachdem die ersten Kriegsziele erreicht waren, hegten die Japaner Zweifel an der weiteren Strategie. Flugzeugträger waren zum entscheidenden Faktor im Seekrieg geworden. Bevor ihr Bauprogramm den Amerikanern einen Vorteil verschaffte, wollten die Japaner möglichst viele Gebiete erobern. Zuerst stürzten sie nach Westen. Am 5. April 1942 fielen fünf Flugzeugträger Colombo Auf. Die britische Flotte zog sich aus Ceylon aber am 9. April der flugzeugträger werd HMS Hermes versenkt. Japan lehnte es jedoch ab, Kontakt zu den Achsenmächten im Nahen Osten aufzunehmen. Die Aufmerksamkeit verlagerte sich nach Süden. Die Eroberung Australiens und Neuseelands würde das Britische Empire schwächen, den Alliierten eine Gegenangriffsbasis berauben und ihre Ost-West-Verbindungen trennen. Die japanische Marine erkannte jedoch nicht, dass die Amerikaner ihre Codes gebrochen hatten. Bei der Unterstützung eines vorläufigen amphibischen Angriffs auf Hafen von Moresby, in Ost-Neuguinea, im Mai 1942, während der Schlacht im Korallenmeer von zwei amerikanischen Flugzeugträgern überfallen, das erste Mal in der Geschichte, dass history Spediteurflotten eine Schlacht gekämpft. Es ist wahr, dass die USS Lexington (CV-2) aber die Japaner verloren die Shoho. Schlimmer war, dass fast alle Piloten an den Zuikaku und der Shokaku, ihre beiden modernsten Flugzeugträger. Die Invasion von Port Moresby wurde abgebrochen.
Anfang Juni fielen die vier verbliebenen großen Flugzeugträger Auf halbem Weg Auftakt zur Eroberung des gesamten hawaiianischen Archipels, gefolgt von der Zerstörung der kalifornischen Kais und der Schleusen der Panamakanal einen amerikanischen Flottenaufbau im Pazifik zu verhindern. Wieder wurden sie überfallen. Sturzkampfbomber von drei amerikanischen Flugzeugträgern, die USS Yorktown, das USS Unternehmen und der USS Hornisse, stürzte am 4. und 5. Juni ab, die Kaga, das akagisch, das Es tut uns leid und der hiryyu. Dieses Schlacht um Midway war trotz des Verlustes der Yorktown, der Wendepunkt im Krieg in Asien. Japan würde fast drei Jahre brauchen, um die vier gesunkenen Schiffe zu ersetzen. Im gleichen Zeitraum starteten die amerikanischen Werften sechzehn große Flugzeugträger, zusätzlich zu neun leichten Flugzeugträgern und für ihre eigene Marine vierundfünfzig Begleitträger.
Guadalcanal und Inselhüpfen
Weder Japan noch die USA waren Mitte 1942 zu größeren Offensiven fähig. Die Imperial Navy drängte weiter in Richtung Australien. Ein Landangriff von Norden in Richtung Port Moresby wurde von den Australiern entlang der Kokoda-Track. Im August 1942 scheiterte erstmals eine japanische Landung in der Schlacht von Milne. Im selben Monat landeten sowohl die Amerikaner als auch die Japaner auf Guadalcanal, einer der Salomon-Inseln. Damit begann das Halbjahr Schlacht von Guadalcanal, Teil der Schlacht auf den Salomonen. In zahlreichen Marineaktionen verloren die Japaner nach und nach an Boden, obwohl viele Schiffe und Männer geopfert wurden. 1943 errichteten Amerikaner und Australier die Brückenköpfe Buna und Gona an der Nordostküste Neuguineas.
1943, nach der schnellen Umwandlung von Kreuzern in leichte Flugzeugträger, konnten die Amerikaner eine aggressive Strategie verfolgen. Um Japan zu besiegen, war es nicht notwendig, ganz Südostasien zurückzuerobern. Es würde reichen, den Norden der Philippinen einzunehmen und damit die Versorgungsleitung zum Öl von Sumatra abzuschneiden. Dieser Angriff von Osten musste auf zwei Achsen erfolgen. Douglas MacArthur mit einer Südachse über die Neuguinea-Zone nach Westen drängen würde. Als Nordachse gesuchter Admiral Chester Nimitz in einem Inselhüpfen oder überspringen Kampagne, um strategische Inseln schnell zu erobern, mächtige japanische Garnisonen zu passieren und zu isolieren, um die Kontrolle über die Archipele südlich von Japan zu erlangen. Die Japaner führten zusätzliche Truppen an, um diese Offensiven in einer "Blockadestrategie" abzuriegeln, in der Hoffnung, mindestens ein halbes Jahr Zeit zu gewinnen, um ihre Flotte, Luftwaffe und Garnisonen zu stärken.
Der Angriff der Konföderierten begann im Juni 1943 mit einer blutigen Gefangennahme von Neues Georgien. Im August folgte eine Landung Bougainvillea die erst 1945 vollständig ausgeschöpft werden sollte. Angesichts des harten japanischen Widerstands entschied sich McArthur auch, Leapfrog zu spielen und bestand auch die japanische Hauptmacht main Rabaul auf Neubritannien. Im Frühjahr 1944 hatte er seine Kontrolle über die gesamte Nordküste Neuguineas ausgeweitet und Stellungen zweitausend Meilen westlich von Guadalcanal bezogen.
November 1943 begann der Nordangriff mit Landungen im Gilbertinseln. Nach dem harter Kampf wurde Tarawa genommen. Im Winter 1944 drangen sie in die Marshallinseln, relativ schnell Haupt, Kwajalein und Eniwetok erobern.
Rückeroberung der Philippinen
Im späten Frühjahr 1944 bereiteten sich beide Seiten auf die Kantai Kessen, die "entscheidende Seeschlacht". Die zweijährige Vorbereitungszeit war von den Japanern missbraucht worden. Es gab keine industriellen Kapazitäten, um eine neue Panzergeneration zu produzieren, so dass japanische Panzerfahrzeuge den Amerikanern in Panzerung und Feuerkraft weit hinterherhinkten. Die Handvoll neuer Flugzeugträger stellten die USA in den Schatten Große blaue Flotte. Eine vollständige Ausbildung von ausreichend Marinepiloten war nicht erreicht worden, da die ersten Chargen an die Garnison in Rabaul geschickt worden waren. Amerikanische U-Boote versenkten so viele Handelsschiffe, dass die Versorgung mit Rohstoffen und Öl stark eingeschränkt wurde. Deshalb wurden sie ab April 1944 deportiert Operation Ichi-Go aus, der größten Offensive der japanischen Armee während des Krieges, durch Südchina, um eine Landverbindung mit Indochina herzustellen. Im Frühjahr wurde zum ersten Mal ein ernsthafter Versuch unternommen, aus Burma von Indien aus einzudringen, in Operation U-Go. Dies wurde zurückgewiesen und die Briten, Inder und Chinesen eroberten Burma in den Jahren 1944 und 1945 allmählich zurück.
Juni 1944 der Fall Fünfte US-Flotte mit sieben großen Flugzeugträgern die Marianen Auf. Am 15. Juni landeten sie auf Saipan. Die kaiserliche Marine dampfte nun am 19. und 20. Juni mit fünf großen Flugzeugträgern ostwärts Schlacht in der philippinischen See betreffend, die größte Seeschlacht aller Zeiten zwischen Spediteurflotten. Es war eine herbe Enttäuschung. Kein einziger amerikanischer Flugzeugträger wurde getroffen. Mehr als 400 der japanischen Marineflieger wurden abgeschossen. Amerikanische U-Boote brachten die Flugzeugträger Shokaku und Taiho sinken. Die Niederlage wurde vor der Bevölkerung verborgen und nie wieder würden Japaner Transportunternehmen greifen Sie regelmäßig in die amerikanische Schlacht ein. Zwischen 21. Juli und 10. August in den Marianen Guam zurückerobert. Am 24. November 1944 begannen von Saipan aus Bombenangriffe auf Japan B-29 Superfestung Langstreckenbomber, die Ende Februar 1945 durch zwei Flugplätze auf Guam verstärkt wurden.
Die Amerikaner überlegten jetzt zuerst Formosa aber nur ein schnelles Ende des Krieges in Europa würde die notwendigen Kräfte freisetzen. Daher begann am 17. Oktober 1944 die Rückeroberung der Philippinen durch Landungen bei und weiter Leyte. Die japanische Marine zog nun ihren letzten Trumpf: die Schlachtflotte, die in der größten Seeschlacht der Geschichte kämpfte, der Schlacht am Golf von Leyte, durch eine ausgeklügelte Strategie musste die Amerikaner besiegen. Die letzten Flugzeugträger, ohne Flugzeuge, lockten die dritte US-Flotte nach Norden und ein Geschwader von Schlachtschiffen lockte die siebte US-Flotte nach Süden, so dass ein mittleres Geschwader durch die San-Bernardino-Straße Angriff auf die amerikanische Landungsflotte. Dieser Plan gelang erst nach einem Begleitträger versenkt, das Kraftwerk Einsatzgruppe zog sich zurück, so dass das Opfer von vier Flugzeugträgern und drei Schlachtschiffen vergeblich gewesen war. Die Amerikaner landeten am 9. Januar 1945 Luzon die im Frühjahr 1945 weitgehend unter Kontrolle gebracht worden war.
Im November 1944 begannen die Japaner, ihre zahlreichen veralteten Flugzeuge und schlecht ausgebildeten Piloten in die Kamikaze: Selbstmordangriffe, indem man dem Flugzeug, der Bombe und allem, erlaubt, in ein feindliches Schiff einzudringen. Die 3.912 Selbstmordpiloten versenkten 47 Schiffe, darunter drei Begleitträger. Darüber hinaus wurde das Phänomen als ernstes Problem angesehen, da etwa vierhundert Schiffe beschädigt wurden. Es spiegelte die Praxis der in die Enge getriebenen japanischen Infanterieeinheiten wider, sich nicht zu ergeben, sondern bis zum Tod zu kämpfen Banzai-Angriffe.
1945
In de winter van 1945 verbraken de geallieerden vrijwel alle zeeverbindingen tussen Japan en het zuiden. Marine en industrie leden onder een acuut brandstoftekort. Grondstoffen konden alleen uit Mantsjoerije en het door een guerrilla geteisterde China gehaald worden. Ook die routes werden daarna verbroken door onderzeeërs. Ruim een miljoen ton scheepsruimte werd tot zinken gebracht. Niet alleen de industriële productie maar ook de voedselproductie daalde tot een derde. Om de bevolking verder uit te hongeren legden na 27 maart 1945 in Operatie Starvation B-29s ruim twaalfduizend zeemijnen in de Japanse kustwateren.
De bombardementen vanuit de Marianen werden geïntensiveerd. De Japanse infrastructuur werd stelselmatig vernietigd. Omdat er geen goede informatie was over de industriële doelwitten, ging men over op terreurbombardementen op Japanse steden; er vielen een half miljoen doden en vijf miljoen Japanners raakten dakloos. Op 10 maart 1945 vond het Bombardement op Tokio plaats, met minstens 83 600 doden,[113] en volgens sommige schattingen tweehonderdduizend, het zwaarste uit de geschiedenis.[114]
Teneinde bases dichter bij Japan te verwerven voor jachtvliegtuigen om de bommenwerpers te begeleiden, voerde men de Landing op Iwo Jima uit, het eiland veroverend tussen 19 februari en 26 maart, en de Slag om Okinawa tussen 1 april en 22 juni, na een landing die maar weinig kleiner was dan D-Day. De eilanden werden verbeten verdedigd met als gevolg twintigduizend Amerikaanse doden en meer dan honderddertigduizend Japanse, waaronder op Okinawa veel vrouwen die zelfmoord pleegden uit vrees voor verkrachting.
Op 12 april 1945 overleed president Roosevelt, zonder een verzwakking van de Amerikaanse oorlogsinspanning. De Japanse militaire strategische situatie was in juli 1945 hopeloos. Geallieerde vliegkampschepen schakelden tussen 24 en 28 juli tijdens massale aanvallen op de marinehaven van Kure bijna alle resterende grote Japanse oorlogsschepen in de thuiswateren uit. Slagschepen als de USS Missouri en de King George V, verwoesten in juli en augustus straffeloos met hun nauwkeurige geschut de kolen- en staalindustrie, een teken voor de bevolking dat de toestand kritiek was.
In het kabinet van de nieuwe premier admiraal Kantarō Suzuki waren er "duiven" die via de nog neutrale Sovjet-Unie onderhandelingen over een overgave hoopten aan te gaan. De "haviken" vreesden echter dat zoiets zou leiden tot demilitarisering, bestraffing van oorlogsmisdadigers en de afschaffing van het keizerschap. Ze dachten een betere onderhandelingspositie te winnen door een verwachte landing op Kyushu met drieduizend kamikazepiloten af te slaan. De geallieerden herhaalden op 26 juli in de Verklaring van Potsdam de eis van een onvoorwaardelijke overgave, overigens zonder de keizer te noemen. Sinds Okinawa vreesden de Amerikanen dat ze bij een verovering van Japan een miljoen man zouden verliezen. Het kwam als een opluchting dat het geheime Manhattanproject op 16 juli 1945 een eerste atoombom succesvol testte. President Harry S. Truman beval de inzet van het nieuwe atoomwapen.
Op 6 augustus 1945 wierp de B-29 Enola Gay een uraniumbom af die Hiroshima vernietigde, 79 000 mensen direct dodend. Nog steeds nam het Japanse kabinet geen besluit tot overgave, hopend dat de Amerikanen slechts één zo'n wapen bezeten hadden. Op 9 augustus vernietigde een plutoniumbomNagasaki met 39 000 directe doden tot gevolg. Aan verbrandingen en stralingsziekte bezweken na de twee aanvallen nog eens 145 000 mensen.
De Sovjet-Unie had, onder grote Amerikaanse druk, tijdens de Conferentie van Jalta toegezegd uiterlijk drie maanden na de Duitse capitulatie Japan aan te vallen, op voorwaarde dat het Zuid-Sachalin en de Koerilen mocht veroveren en annexeren. Op 9 augustus 1945 begon "Operatie Augustusstorm" die het Japanse Kwantoengleger in Mantsjoerije verpletterde.
Op 10 augustus dwong keizer Hirohito het kabinet om telegrammen naar de geallieerden te zenden dat de Verklaring van Potsdam aanvaard werd mits zijn positie onaangetast bleef. Op 11 augustus omzeilden de geallieerden deze kwestie door te stellen dat het Japanse volk zijn eigen staatsvorm zou mogen bepalen. Op 15 augustus, 12:00, gaf de keizer in een radiotoespraak Japan over. Dit voorkwam de afworp van een derde atoombom rond 19 augustus.[115] Op 2 september 1945 werd de capitulatie getekend, op het slagschip USS Missouri. Japan kwam onder Amerikaanse bezetting, geleid door MacArthur. President Truman verklaarde op 31 december 1946 een formele "beëindiging van de vijandelijkheden" tussen de VS en Japan. Op 28 april 1952 werd tussen Japan en de meeste geallieerden het Vredesverdrag van San Francisco gesloten. De uitzondering was de Sovjet-Unie wegens een blijvend dispuut over de Koerilen.
Algemeen
Vervolging en vernietiging
Er zijn naar schatting elf miljoen mensen systematisch vermoord, het grootste gedeelte in de concentratie- en vernietigingskampen, die als een grootschalige en efficiënte industrie gerund werden. De ongelukkigen die in de ogen van de nazi's inferieur en parasitair waren moesten letterlijk worden uitgeroeid. Tijdens de Holocaust werden tussen de vijf en zes miljoen Joden vermoord, evenals ongeveer vijf miljoenen zigeuners, krijgsgevangenen, Slaven, gehandicapten, verzetsstrijders, Jehova's getuigen, homoseksuelen en dissidenten. Er werden door de Duitsers diverse methoden toegepast om de Untermenschen te vermoorden, waarvan de gaskamers de bekendste zijn.
De burgerbevolking en de bombardementen
De strijdende partijen bombardeerden de civiele bevolking bewust. De Japanners voerden terreuraanvallen uit op onder andere Shanghai, Wuhan, Nanking en Kanton. In Europa werden door de Duitsers onder andere Warschau, Rotterdam, Londen en Coventry bestookt. Het bombarderen zou echter vooral door de geallieerden worden gebruikt als middel om de tegenstander op de knieën te krijgen. De voortdurende bommenregen op Duitsland en Japan had twee strategische doelen: vernietiging van de oorlogsindustrie en aantasting van het moreel. De techniek om bommen te richten was echter nog dermate primitief dat de oorlogsindustrie alleen kon worden aangetast als enorme oppervlakten werden bestookt, waarbij veel burgerslachtoffers vielen. Bovendien wisten de Duitsers een belangrijk deel van de oorlogsindustrie onder te brengen in ondergrondse fabrieken: tot op het laatst van de strijd konden de nazi's zodoende nog een verbazingwekkende productiecapaciteit aan oorlogsmaterieel handhaven. In Duitsland werden grote steden als Hamburg, Keulen, Berlijn en Dresden zwaar beschadigd met in totaal 1,5 miljoen doden en gewonden als gevolg. In Japan werden 67 steden met overwegend houten huizen vrijwel weggevaagd door brandbommen. Dit resulteerde in 500.000 doden en 5 miljoen daklozen.
In de frontzone van de Sovjet-Unie hadden de burgers het erg zwaar. De nazileer had weinig respect voor het leven van het veroverde Slavische volk, dat als een verzameling Untermenschen werd beschouwd; de regering beschouwde hun overleven als secundair aan het behalen van de overwinning. Als gevolg hiervan kwamen er in totaal ongeveer 11,9 miljoen Sovjet-burgers om het leven als gevolg van oorlogsgeweld, terreur, honger, ziekte, en andere ontberingen. Maar ook de Sovjet-Unie spaarde haar eigen burgers niet: iedereen die verdacht werd van collaboratie of onvoldoende steun aan het verzet, werd gedeporteerd of geëxecuteerd.
Ook de Franse burgers leden tijdens de oorlog grote verliezen. In totaal kwamen in Frankrijk 70.000 burgers om het leven door geallieerde acties, grotendeels bombardementen. Een groot deel van hen, 19.890 doden en een veel groter aantal gewonden, werd slachtoffer tijdens de bevrijding van Normandië.[116] Dat aantal komt boven op de 15.000 Franse doden en 19.000 gewonden tijdens de bombardementen die dienden als voorbereiding op Operatie Overlord in de eerste vijf maanden van 1944.[116] In totaal kwamen meer Franse burgers door geallieerde acties om het leven, dan dat er Britse burgers door de Duitse bombardementen werden gedood.
In augustus 1945 werden ten slotte ook nucleaire wapens tegen de Japanse burgerbevolking ingezet. Hierbij vielen circa 250.000 directe slachtoffers.
Historische betekenis en balans
Mens en materieel
Grote delen van Europa en Japan lagen in puin, meer dan vijftig miljoen mensen waren dood. De Verenigde Staten hadden, afgezien van Hawaii, geen oorlogsgeweld op eigen grondgebied gehad en hadden relatief lichte verliezen geleden. Zij steunden de niet-communistische landen in Europa en Azië, zowel bevriende landen als de voormalige vijanden Duitsland en Japan, met tientallen miljarden dollars (Marshallplan) en mede hierdoor wisten zowel de Japanners als de West-Europeanen zich economisch snel uit het moeras te werken. In de door de Sovjet-Unie gedomineerde landen in Oost-Europa liep het anders: zij kregen in plaats van kredieten een door Stalin opgelegd communistisch economisch model, waardoor tot op heden de West-Europeanen rijker zijn dan de Oost-Europeanen.
Net als in de Eerste Wereldoorlog, werd er ook in de Tweede Wereldoorlog nog grootschalig gebruik gemaakt van dieren voor onder andere vervoer en communicatie. Veel auto's waren er nog niet, en brandstof was schaars. Voor deze miljoenen dieren is in 2004 in het Hyde Park in Londen het Animals in War Memorial neergezet.
Geopolitieke gevolgen
- De wereld van 1939 kende zes grote regionale machten: de als nieuwe supermacht opkomende Verenigde Staten, de communistische Sovjet-Unie, het nationaalsocialistische Duitsland, het keizerlijke Japan en het koloniale Verenigd Koninkrijk en Frankrijk. Deze wereld was weg. De naoorlogse periode werd tot 1989 bij de val van de Berlijnse Muur, gekenmerkt door de rivaliteit tussen twee resterende super- of grootmachten: de Verenigde Staten en de Sovjet-Unie.
- De opkomst van de twee grootmachten ging hand in hand met de ingekrompen macht en positie van de drie andere landen. Japan en Duitsland hadden de oorlog verloren en daarom was hun politieke en militaire mondiale rol voorlopig uitgespeeld. Duitsland werd in 1949 opgedeeld in een westelijk en in een kleiner oostelijk stuk, die tot de NAVO, respectievelijk het Pact van Warschau gingen behoren. Dit zou tot 1990 zo blijven (zie ook Bondsrepubliek Duitsland, Duitse Democratische Republiek en Duitse hereniging). Japan bleef ongedeeld en mocht zelfs de keizer behouden, al moest die afstand doen van zijn goddelijke status. Als beschermeling van de VS kon Japan zich concentreren op economische wederopbouw, wat het ook heel succesvol deed. Al behoorde het Britse Imperium tot de winnaars, het verval als grote mogendheid zette al snel in. Het Franse en het Nederlandse koloniale rijk bleken ook hun langste tijd gehad te hebben. De Japanners hadden de nationalistische sentimenten in het Verre Oosten flink opgezweept om steun te krijgen bij hun strijd tegen de Westelijke mogendheden. Deze geest was uit de fles en zou niet meer terug kruipen. Bovendien hadden de Engelsen het grootste deel van hun financiële reserves uitgeput om wapens en voorraden te kopen in de Verenigde Staten, die zij met schuldpapier betaald hadden dat hun nog decennia zou kosten om af te lossen. De koloniale rijken brokkelden in sneltreinvaart af, en na de Suezcrisis van 1956 moesten Frankrijk en het Verenigd Koninkrijk leren leven met de status van middelgrote mogendheid.
- De staat Israël werd gesticht in het Mandaatgebied Palestina. Hiermee was de kiem gelegd voor het Arabisch-Israëlisch conflict, waardoor er in dit deel van het Midden-Oosten tot op heden geregeld gewapende conflicten oplaaien.
- De verschrikkingen van de Tweede Wereldoorlog hebben met name op het Europese continent geleid tot geïntensiveerde internationale samenwerking. De Verenigde Naties, en mede door de Koude Oorlog de Europese Unie, kwamen hierdoor tot stand. Het succes van de Europese Unie met haar supranationale wetgeving, gemeenschappelijke munt en democratische waarden maakt in de huidige tijd een Europees conflict moeilijk denkbaar.
Technische en wetenschappelijke gevolgen
- Het conflict versnelde de ontwikkeling van wetenschappelijke en technologische kennis zoals penicilline, radar, nucleaire energie, geavanceerde raketten die de ruimte konden bereiken, straalvliegtuigen en de atoombom.
- In Duitsland ontstond zeer kort na het einde van de Tweede Wereldoorlog of misschien al iets eerder een nieuwe literaire stroming, bekend als kaalslagliteratuur (Trümmerliteratur).
Zie ook
Lijsten
- Lijst van landen in de Tweede Wereldoorlog
- Lijst van oorlogsverklaringen tijdens de Tweede Wereldoorlog
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: 1939
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: 1940
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: 1941
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: 1942
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: 1943
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: 1944
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: 1945
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: Duitsland en bezet gebied
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: Finland
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: Jodenvervolging en concentratiekampen
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: Lage Landen en Luxemburg
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: Middellandse Zee, Afrika en Midden-Oosten
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: Oost-Europa
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: Verre Oosten
- Lijst van gebeurtenissen tijdens de Tweede Wereldoorlog: West- en Noord-Europa, Amerika en Atlantische Oceaan
- Lijst van belangrijke personen uit de Tweede Wereldoorlog
- Lijst van geallieerde conferenties in de Tweede Wereldoorlog
- Lijst van voertuigen uit de Tweede Wereldoorlog
- Lijst van wapens uit de Tweede Wereldoorlog
- Lijst van bombardementen uit de Tweede Wereldoorlog
Artikelen
- Oorzaken van de Tweede Wereldoorlog
- Nederland in de Tweede Wereldoorlog
- Verklarende woordenlijst uit de Tweede Wereldoorlog: Duits
- Achttiendaagse Veldtocht
- België in de Tweede Wereldoorlog
- Eerste Wereldoorlog
- Koude Oorlog
- Duitse aanval op Nederland in 1940
- Nucleaire oorlog
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- Polen tijdens de Tweede Wereldoorlog
- Totale oorlog
- Slachtoffers in de Tweede Wereldoorlog
- Centrale Crisis Controle Dienst
- Verdrijving van Duitsers na de Tweede Wereldoorlog
- Noodtoestand (Ierland)
- Ierse neutraliteit in de Tweede Wereldoorlog
- Aliyah Bet
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