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Condensatormotor

Das Kondensatormotor ist am häufigsten einphasiger Induktionsmotor. Er ist in jedem Haushalt als Umwälzpumpe, Brennermotor, Waschmaschinenmotor usw. zu finden. Es handelt sich um einen Zweifeld-DrehstromKäfigläufermotor denn er ist auch ein Kurzschlussanker oder Käfiganker Besitz. Der Unterschied zu einem Drehstrommotor liegt in der Stator. Bei dem die Drehstrommotor hat drei um 120° versetzte Spulen im Stator, der Kondensatormotor hat eine Hauptwicklung und eine um 90° versetzte Hilfswicklung. Die 90° Phasenverschiebung zwischen Hauptwicklung und Hilfswicklung wird durch einen aufgesetzten Kondensator erreicht, der die Hilfswicklung versorgt und an das Einphasen-Wechselstromnetz angeschlossen ist.

Für den Wert dieses Kondensators gilt die Faustregel: C = 50 P, bei der die Kapazität C wird in μF (microFarad) und p es Leistung wird in PS ausgedrückt (Pferdestärken).

Prinzip

Der Wechselstrom in der Statorspule verursacht a Magnetfeld die jede halbe Periode die Richtung ändert und sich dann um 180° dreht. Dieses Magnetfeld (mit Maximalwert Φich) lässt sich in zwei gleich große Drehfelder (nämlich ½Φich), die mit gleicher Geschwindigkeit gegeneinander rotieren. Das Problem ist, dass der Motor aufgrund dieser Drehfelder nicht anläuft. Schließlich kann das Feld aus dem Stand betrachtet nach links, aber auch nach rechts rotieren. Das Ergebnis ist, dass der Rotor stationär bleibt. Wird der Rotor angestoßen oder auf andere Weise gestartet, so entsteht ein Drehfeld, das mit dem Rotor mitläuft und ein Drehfeld, das gegen den Rotor läuft. Das erste Drehfeld ist es Gehen Drehfeld, das zweite it gegensätzlich oder invers rotierendes Feld.

Es Gehen Drehfeld wird durch die Erhöhung der Rotordrehzahl zunehmend die Oberhand gegenüber dem gegensätzlich Drehfeld, bis der Motor nahezu synchron mit der Frequenz des Statorfeldes ist. Weil die gegensätzlich Drehfeld nicht vollständig gedämpft wird, ergibt sich ein elliptisches Drehfeld.

Einphasenmotor mit Hilfswicklung, Kondensator und Fliehkraftschalter

Zum Anlaufen des Rotors ist bei diesem Motortyp ein Hilfs- oder Beginn des Wickelns 90° von der Hauptwicklung versetzt. Diese Hilfswicklung hat weniger Windungen als die Hauptwicklung und ist mit dünnem Kupferdraht gewickelt. Nach dem Einschalten fließt ein Strom durch beide Wicklungen. Der Unterschied in der Konstruktion erzeugt ein phasenverschobenes Feld, das den Motor startet. Nach dem Start wird die Hilfswicklung mittels a Fliehkraftschaltersonst wird die Hilfswicklung zu heiß.

Schema eines einphasigen Asynchronmotors mit Kondensator und Fliehkraftschalter.
Anschlussplan Kondensatormotor

Einphasenmotor mit Hilfswicklung, Kondensator und Thermorelais

Bei diesem Motortyp ist im Stator eine Hilfs- oder Anlaufwicklung zum Anlaufen des Rotors angeordnet, die gegenüber der Hauptwicklung um 90° versetzt ist. Diese Hilfswicklung hat weniger Windungen als die Hauptwicklung und besteht aus dünnem Kupferdraht. Nach dem Einschalten fließt ein Strom durch beide Wicklungen. Der Unterschied in der Konstruktion erzeugt ein phasenverschobenes Feld, das den Motor startet. Nach dem Start wird die Hilfswicklung über ein Thermorelais abgeschaltet (bimetallisch) oder Zeitrelais, sonst wird die Hilfswicklung zu heiß.

Einphasenmotor mit Hilfswicklung und Kondensator

Bei diesem Motortyp – auch Kondensatormotor genannt – erfolgt ein Anlauf in Reihe mit der HilfswicklungKondensator Gesendet. Die Funktionsweise bleibt gleich, nur das Anlaufmoment ist größer und der Anlaufstrom kleiner. Der Kondensator realisiert eine Phasenverschiebung zwischen Haupt- und Hilfswicklung von 90°, was zu guten Startbedingungen führt.

In diesem Fall sind beide für den Dauerbetrieb ausgelegt. Der Vorteil hierbei ist, dass der Kondensator als a cos φ Kompensation.

Einphasenmotor mit Hilfswicklung und Kondensator mit reduzierter Spannung

Bei diesem Kondensatormotor wird die Hilfswicklung mit einer reduzierten Spannung von in der Regel 50V versorgt. In Reihe mit der Hilfswicklung ist ein AnlaufKondensator Gesendet. Die Bedienung bleibt gleich, nur das Anlaufmoment ist geringer.

Anwendungen

Einphasige Festkondensator-Induktionsmotoren für Leistungen bis 1kW werden häufig in allen Arten von Haushaltsgeräten und Büromaschinen eingesetzt, wie z Waschmaschinen, Kühlschränke, Gefrierschränke, Fans, Umwälzpumpen, Brenner, elektrisch Schreibmaschinen und Sägemaschinen.

Siehe auch