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Dierdicht
Äsop, 1501

EIN Tier(e) schließen, ebenfalls Tiergipfel oder Tierepos genannt, ist ein Geschichte oder eine Sammlung von Tiergeschichten, in denen die Tiere die unterschiedlichen darstellen menschliche Charaktereigenschaften, Schwächen oder Klugheit. Außerdem können die Tiere in der Regel sprechen. Wenn die Geschichte eine Moral oder eine Botschaft hat, heißt sie a Fabel, oder genauer, von a TiereFabel. Verwandte Begriffe sind Bestiarium, Tiergipfel, Tierepos, Tiergeschichte, Tierroman und Tiermärchen.

Westeuropa

Tiergedichte kommen in vielen, vielleicht allen Kulturen vor. Sie treten mit den Fabeln von in die europäische Kultur ein Äsop. Es ist nicht sicher, ob es Aesop jemals gegeben hat, und auch weil die verwendeten Motive manchmal älter sind als diejenigen, in denen das klassische Griechenland blühte, ist eine Datierung nicht einfach.

Die Fabeln des Äsop wurden in westlicher Tradition wiederholt bearbeitet und umgeschrieben. Auf Mittelniederländisch besitzen wir die Esopet (13. Jahrhundert), eine Sammlung kurzer, fließender Gedichte. Etwas mehr als ein Jahrhundert zuvor Marie de France bereits eine französischsprachige Sammlung esopischer Fabeln geschrieben.

Ein englisches Beispiel finden wir in Geoffrey Chaucer (14. Jahrhundert): in einem Teil seines Canterbury-Geschichten, wie Die Geschichte des Nonnenpriesters mit dem Hahn Chauntecleer und auch "seine Frauen" sind Tiere mit menschlichen Zügen.

Eine hochsatirische Tiergeschichte ist einer der Höhepunkte unserer mittelalterlichen Literatur geblieben: das ist der wilde Fall Van den vos Reynaerde, nach einem älteren französischen Werk modelliert. Die moralisierende Stoßrichtung der Geschichte ist glasklar: Die Tiere sind gierig, dumm oder heuchlerisch: Im Wesentlichen sind die ritterliche Romanze auf den Kopf gestellt. Dennoch wird behauptet, dass die "Reinaart" keine Fabel ist.

Im 17. Jahrhundert entstand eine neue Fabelnsammlung, als Jean de la Fontaine sind frankophone Fabeln schrieb.

Moderne Tiergeschichten sind oft in Prosa, zeigen aber ansonsten die Merkmale der Tierpoesie: menschliche Züge, eine Moral. Marten ToundersTom PoesGeschichten sind ein Beispiel.

Asien

Von dem Sanskrit ist eine Sammlung von Tierfabeln im pancatantra, die ursprünglich mündlich überliefert wurden, vielleicht ab dem 5. Jahrhundert v. Eine Übersetzung aus dem 8. Jahrhundert existiert noch in Arabisch, wonach sich die Geschichten wieder nach Osten ausbreiten. Teilweise landeten sie aber auch in Fontaine und in vielen anderen Sprachen.

In dem malaysisch Sprachraum sind die Spitzen-Jig-Geschichten bekannt, vor allem in Indonesien: Der gerissene Zwerghirsch überlistet meist größere Tiere. Das Thema der kleinen, schlauen Tiere, die die großen, dummen Tiere besiegen, finden wir auch im japanisch, in Geschichten aus dem 8. Jahrhundert, die mit Tierfabeln gespickt sind.

Siehe auch

Ananas

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