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Ellbögen
Ellbögen
Gemeinde in ÖsterreichFlagge von Österreich
AUT Ellbögen COA.svg
Ellbögen (Österreich)
Ellbögen
Ort
ZustandTirol
KreisInnsbrucker Land
Koordinaten47° 10′ N, 11° 26′ O
Allgemeines
Oberfläche34,47 km²
Einwohner(01-01-2020)1.129
(31,7 Einwohner/km²)
Höhe1070 m.ü.A.
BürgermeisterWalter Hofer
Andere
Postleitzahl6082
Vorwahl0512
NummernschildIL
Gemeindenummer7 03 07
Webseitewww.ellboegen.at
Portal  Portalsymbol  Zentraleuropa

Ellbögen ist eine Gemeinde im Kreis Innsbrucker Land des österreichisch Zustand Tirol.

Ellbögen besteht aus mehreren über das Gemeindegebiet verteilten Wohngebieten. Die Gemeinde liegt 12 Kilometer südlich von Innsbruck, auf der Ostseite des wipptal. Das Gemeindegebiet wird im Westen vom Fluss begrenzt Sillo, im Norden bei der Ruggschreiner Bach und im Süden bei der aus der Ärztlich Ursprung Falkasanerbach. Dazwischen liegt es viggartal, das durch die Mühlbach durchströmt wird. Die größte Touristenattraktion im Viggartal liegt auf 1707 Metern Höhe07 Meissnerhaus. Kerne in der Gemeinde Ellbögen sind Dörfl, Hennenboden, Tarzens, St. Peter, Mühltal, Niederstraße, Oberstraße, Oberellbögen, Innerellbögen und Erlach. Die Einwohner beziehen Einkünfte aus Landwirtschaft und Tourismus, sie ist aber auch eine Pendlergemeinde.

Geschichte

Der Sonnenhang von Ellbögen am Berg patscherkofel Siedlungen wurden schon in prähistorischer Zeit gebaut und in 1967 zeigte ein Grabfund in St. Peter, der in früheren Zeiten Illyrer haben die Gegend bewohnt. Nach dem Bajuwaren hatte das Gebiet betreten, die Gräber von Andechs und später die Herren von Tirol, die größten Grundbesitzer. Im 1032 wurde in einem Geschenkgutschein von Arnold van Andechs erwähnt BenediktbeuernTarzens auf dem Ellbögen erwähnt.

Die 23 Kilometer Salzstraße (Deutsche: Salzstraße) von Halle in Tirol durch ampass, patsch und Ellbögen zu Matrei am Brenner war für die Gemeinde von großer Bedeutung. Diese Verbindungsstraße zwischen den Unterinntal und das Wipptal wurde wahrscheinlich schon von den Römern gebaut. Durch das Salzbergwerk in Hall entstand ein starker Verkehr und in Ruggschrein wurde eine Mautstelle installiert. Der Transportverkehr war geprägt durch das Vorhandensein vieler Gasthöfe und die in 1395 gelistete Schmiede an der for Mühltalbrücke. Die Straße diente auch während verschiedener Kriege als Transportweg für Truppen.

Der Bergbau war von wirtschaftlicher Bedeutung in Chalkopyrit und Pyrit im Viggartal und das Arztal im 16. und 17. Jahrhundert. Das Erz musste jedoch zu einer Schmelze in Ehrwald eingebracht werden, was den Erzabbau in 1649 unrentabel gemacht.

Sehenswürdigkeiten

Das spätgotisch Pfarrkirche war 1472 gebaut und am Ende der 18. Jahrhundert im Barockstil kultiviert. Die Mühle am Falkasanerbach ist auch einen Besuch wert. Das Hinterlocher Mühle befindet sich in Innerellbögen. Im Zahnrad ist das Jahr 1738 ausgeschnitten, was wohl auf die Erneuerung dieses Getriebeteils hinweist. Weil die Mühle zu 1951 in Betrieb war und das Zahnrad zu dieser Zeit noch funktionierte, ist die Mühle wahrscheinlich etwa zweihundert Jahre älter und wurde daher irgendwann Mitte des 16. Jahrhunderts gebaut. Heute wird die Mühle nur in Betrieb genommen, wenn sie für Touristen ausgestellt wird.

Externe Links