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Fallenberggroeve
Eingang zum Steinbruch Fallenberg

Das Steinbruch Fallenberg ist ein ehemaliger Limburger Mergelbruch In Holländisch Süd-Limburg in der Gemeinschaft Maastricht. Der Steinbruch liegt in der westlichen Talwand des jekerdal und am Osthang des Konservenberg. Der Steinbruch befindet sich am nördlichen Rand des Konservenwald auf dem Zeenendaalweg.

Etwa 500 Meter nördlich liegt der Steinbruch des Apostels und ca. 250 Meter südlich befindet sich der Eingang zum Steinbruch Jesuitenberg.[1]

Geschichte

Der Gemeendeberg war ursprünglich ein öffentlicher Mergelsteinbruch („meenend“ bedeutet hier „von der Gemeinde“; siehe auch: gemeinsame Gründe). Im 18. und 19. Jahrhundert änderte es allmählich seinen Namen: Aus Gemeendeberg wurde Veldberg und dann Fallenberg.

Zwischen 1704 und 1880, Blockbrecher im Steinbruch Fallenberg Kalkstein zur Herstellung von Mergelblöcken abgebaut.[2] Es ist nicht klar, ob der Steinbruch erschöpft oder aus anderen Gründen stillgelegt wurde. Um 1880 kam der verlassene Steinbruch in den Besitz der Maastrichtse Jesuiten, der dann in dieser Gegend das noch heute bestehende Landhaus "Campagne" erbauen ließ, das der Entspannung der Priesterschüler in der Ausbildung in der Stadt diente. Ein Teil des Steinbruchs wurde im Laufe der Jahre von Studenten dekoriert. Dieser Teil des Fallenbergs wird heute Jesuitenberg genannt.[3]

Im November 2000 wurde die Zufahrt zum Steinbruch Fallenberg wegen der extremen Instabilität des Steinbruchs dauerhaft gesperrt.[4] Der Steinbruch kann seitdem nur noch über den Jesuitenberg betreten werden, dies ist jedoch wegen Einsturzgefahr nur in äußersten Ausnahmefällen möglich.[5]

Legende

Der Steinbruch ist bekannt für eine Geschichte, die von einer edlen Dame erzählt, die zusammen mit ihrer Gesellschaft, bestehend aus ihren beiden Kindern, a Gouvernante und der Kutscher und mit Kutsche und Pferden und alle suchten im Steinbruch Zuflucht, als ein großer Sturm herüberkam. Als sie jedoch im Steinbruch waren, brach der Steinbruch zusammen und es wurde nie etwas von ihnen gefunden.[6]

Steinbruch

Der Steinbruch Fallenberg ist Teil eines größeren Tunnelsystems und damit an das Tunnelsystem der Jesuitenberg im Steinbruch Fallenberg gebaut. Aufgrund von Einstürzen wurde die große Anlage unterhalb des Cannerbergs in mehrere Teile geteilt, zu denen auch der Steinbruch Fallenberg gehört. Der Steinbruch Fallenberg umfasst eine Fläche von ca. 0,42 Hektar bei einer Korridorlänge von 814 Metern.[6] Der Steinbruch hat teilweise drei Stockwerke.[7]

Der Eingang zum Steinbruch ist verschlossen, aber so, dass Fledermäuse kann den Steinbruch als Wohnort nutzen.

Der Leiter des Steinbruchs ist der is D. C. van Schaïk . Stiftung.

Siehe auch

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