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Ferbedo R48 Roller |
Der Käfig dient dazu, die Beine des Fahrers vor dem heißen Auspuff zu schützen. In der ersten Version hatte nur der Auspuff selbst ein Hitzeschild. |
Ferbedo ist ein Deutsche Hersteller von Spielzeuge sondern auch eine historische Marke von Roller und Autos.
Der Firmenname lautete: Ferdinand Betthäuser, Nürnberg-Box (später Fürth).
Der Schmied Ferdinand Betthäuser, geboren in Konstanz 1870, gründete 1898 seine eigene Firma Nürnberg auf, wo er anfangs Tresore gemacht. Nach einem Umzug in die Fürther Straße in Nürnberg-Doos änderte sich der Firmenname in Ferbedo (Ferdinand Seintthäuser, Nürnberg-TunOchse). Das war der Ort der Werkstatt, das Büro war in Fürth.
Spielzeuge
1914 begann Ferdinand mit der Produktion von Kinderrollspielzeug (Fliegende Holländer unter dem Markennamen "Holländer"). Nach Ferdinands Tod 1923 übernahm sein Sohn Wilhelm die Leitung des Unternehmens. Er erweiterte die Produktion um Tretautos, Dreiräder und Tret- und Laufroller. 1945 wurde die Fabrik von den verbündetLuftangriffe bei Nürnberg. 1948 wurde die Produktion auf dem ursprünglichen Werksgelände wieder aufgenommen. 1966 exportierte Ferbedo seine Spielsachen in mehr als 80 Länder. Deshalb musste in der Siemensstraße in . eine größere Fabrik gebaut werden Fürth. Sie könnten Plastik Ersetzen Sie das Metall auf einem Werksgelände von mehr als 11.500 Quadratmeter. Realistischere Tretautos kamen vom Mercedes 190 SL und dem Porsche Carrera.
1971 starb Wilhelm Betthäuser, danach übernahmen seine Töchter Helga Rothenberger und Inge Schmidt die Geschäftsführung. Wolfgang Rothenberger, der Ehemann von Helga, wurde Geschäftsführer. 1979 wurde das Unternehmen eine GmbH: Fer. Betthäuser GmbH & Co. KG. Ab diesem Jahr wurden auch ein faltbares Go-Kart und ein Dreirad eingeführt. Bis zum Deutsche Wiedervereinigung auch im Osten öffnete der Markt.
1995 übernahm Claus Rothenberger, der Sohn von Helga und Wolfgang, die Geschäftsführung. Claus verstarb 2014 unerwartet, danach übernahm sein Bruder Manfred die Leitung zusammen mit Alexander Bacsics, der seit seiner Kindheit als Designer bei Ferbedo tätig war. Manfred ging 2015 jedoch in den Ruhestand. Bacsics führte das Unternehmen nun allein, es war also kein Familienunternehmen mehr.
Im Jahr 2018 fragte das Unternehmen Konkurs Auf. Das Gericht Fürth hat Patrick Meyerle von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum Kurator Auf. Meyerle ist es zusammen mit Alexander Bacsics gelungen, die Produktion zu steigern, sodass mehr Fragen von Kunden beantwortet werden konnten. Schließlich hat Wirtschaftsberater Horst Müller gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Thomas Jung der Investor Erik Petraschek von der Firma Auxeos in Grünwald Interesse und bald wurde ein 100% recycelbares Rutschauto Biokunststoff vorgestellt.
Das Unternehmen wurde von der Franz Schneider GmbH & Co. KG in Coburg, die unter dem Namen „Rolly Toys“ auch Kinderrollspielzeug herstellt.
Autos
Von 1923 bis 1926 gab es auch kleine Tripel Wagenmit Einzylindereingebauter Motor von Breuer gebaut. Von 1924 bis 1926 baute Ferbedo einen weiteren Dreisitzer, der „Motorrad auf vier Rädern“ hieß und in dem die drei Passagiere hintereinander saßen. Der Motor leistete nur 1,9 PS und das Fahrzeug war kein Erfolg.
Roller
1953 wurde der Ferbedo R48-Roller. Das „R“ stand für „Roller“ (Roller) und „48“ für die Hubraum von 48 cc der Zündapp CombimotMotor. Tatsächlich war dies ein motorisierter Schritt was sehr an die maschinen aus der uit erinnerte Zehner und -zwanzig, wie ABC Skootamota, das Roller und der Austro Motorette. Auch der Aufbau war sehr einfach. Der R48 hatte nur zwei quer verlaufende Rahmenrohre unter dem Trittbrett und das Beinschild verband dieses mit dem Kugelkopf. Zur Verstärkung verlief vom Steuerkopf ein Rohr (auf den Fotos nicht sichtbar) schräg nach unten. Am Heck entstand eine Dreieckskonstruktion, die den Motor, aber auch das Hinterrad, den Gepäckträger mit Benzintank und eine Werkzeugkiste unter dem Tank trug. Das Vorderrad hatte eine einfache ungedämpfte geschobene Schaukelgabel. Um die Waden und Fersen des Fahrers zu schützen, verfügte der Auspuff zunächst über einen kleinen perforierten Hitzeschild, der später durch einen Drahtkäfig um das gesamte Fahrrad ersetzt wurde. Die Maschine hatte eine 3 Watt-Elektroinstallation. In den Niederlanden wurde der Ferbedo R48 von der Firma H.J. Schelleners in Rotterdam und verkauft für 695 Gulden. Die Luxe-Version mit 16,5 Watt Beleuchtung, Tachometer, kombinierter Abblend-/Fernlicht-/Zündschalter und ein Quetschhorn kosten 90 Gulden extra.
Sowohl Ferbedo als auch Schellars hatten den Markt falsch eingeschätzt. Der R48 hatte keine Pedale. Der erste Nachteil dabei war, dass die Maschine geschoben, aber der größte Nachteil war, dass es in Deutschland nicht so ist Moped und in den Niederlanden nein Moped früher gewesen. In beiden Ländern musste es möglich sein, Rad zu fahren, und das war mit dem Ferbedo nicht möglich. Daher musste der Fahrer eine gültige Führerschein haben. Wer sich die Mühe gemacht hatte, einen Motorradführerschein zu machen, war mit einem 48ccm Moped nicht zufrieden.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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