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Filip Tas | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | 18. März1918 - London | |||
| Verstorben | 11. November1997 - Antwerpen | |||
| Beruf(e) | Fotograf | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | Fotografie | |||
| RKD-Profil | ||||
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Philip Joseph Tas (London, 11. März1918 - Antwerpen, 11. November1997) war ein bekannter BelgierFotograf.
Lebenszyklus
Tas, Sohn eines Malers und Fotografen, studierte an den Kunstakademien von Granatwerfer und Antwerpen. Er hat auch eine Ausbildung zum Chemiker gemacht. 1937 begann er für Gevaert Fotoprodukteals Labortechniker. Nach einigen Jahren eröffnete er in Antwerpen einen unabhängigen kleinen Fotoladen Zurenborg.
Tas war von 1936 bis zu seinem Tod als Fotograf tätig. Er hinterließ etwa 30.000 Fotografien, die meisten davon in Schwarzweiß. In seinen Themen war er sehr vielseitig: Reportagen, Gebäude, berühmte oder anonyme Personen, Landschaften und (wie er es selbst bezeichnete) „Atmosphären“. Er versuchte auch, seinen Ehrgeiz als Schriftsteller zu verwirklichen. Er veröffentlichte einige surrealistische Kurzgeschichten, die jedoch erfolglos blieben.
Zusammen mit seinem Freund aus Kindertagen Vic Gentils (1918-1997) kam er in Kontakt mit G 58, einer Gruppe von Künstlern verschiedener Disziplinen, unzufrieden wegen der Weltausstellung Brüssel 1958 ihre Werke wurden nicht gezeigt. Tas hat dort den großen belgischen Fotografen kennengelernt Frank Philippic (1921-2010). In seinen zahlreichen Ausstellungen (55 über vier Jahre) präsentierte G 58 die Fotografien von Tas und Philippi, deren Arbeiten die Fotografie zu einer Kunstform erhoben und auch als solche anerkannt wurden.
In den 1950er und 1960er Jahren erforschte er es Surrealismus und Abstraktion und machten „Fotogramme“ (Fotografie ohne Kamera). In den 1960er und 1970er Jahren realisierte er die Serie der 'Montagefotografie', mit der er zur Teilnahme an der belgischen Teilnahme an der Biennale Venedig Venice (1976) als erster Fotograf überhaupt. Er hat ihm den Titel gegeben Heldenplatz. Seine Helden waren die anonymen Menschen, die die Stadt einsam bevölkerten. Er reiste für Reportagen für große Zeitschriften Afrika, Südamerika, es Fernost und der Sovietunion.
Tas arbeitete jahrelang als Fotograf und Fotokritiker für die Zeitung Der Standard. Auch die jüngere Fotografengeneration beeinflusste er als Fotolehrer an der Staatlichen Höheren Hochschule für Städtebau und Architektur oder Henry-Van-de-Velde-Institut in Antwerpen.
Anerkennung
Das uvre von Tas wurde auf hohem künstlerischem Niveau anerkannt. Dafür erhielt er offizielle Ehrungen:
- 1983 erhielt er von der Die Provinz Antwerpen der Preis für besondere Verdienste
- 1983 wussten die Flämische Gemeinschaft verlieh ihm den Preis für Bildende Kunst/Fotografie.
- 1995 eine Retrospektive in Der brackige Boden (Amsterdam), mit einer Auswahl seiner Arbeiten.
- 1998 wurde anlässlich seines 80. Geburtstags (er starb kurz zuvor) eine Retrospektive im KBC-Gebäude auf dem Grand-Place in Brüssel veranstaltet.
- Im Jahr 2010 wurde seinem Oeuvre eine Ausstellung im Antwerpener Museum für Fotografie.
Veröffentlichungen
- Azalealaan, Geschichten, Antwerpen, hrsg. Facette, 1989.
Tas hat viele Essays, Rezensionen und Bücher über Fotografie veröffentlicht.
- Antwerpen, Stadt am Fluss, Tielt, Lannoo, 1965
- R.I.P. Grabdenkmäler berühmter Flamen, Gent, Snoeck-Ducaju, 1996
Archiv
Die Erben haben das Archiv von Filip Tas als Dauerleihgabe an das Antwerpener Fotografiemuseum übergeben.
Literatur
- Filip Tas, Biennale Venedig, 1976
- Guy Van HOOF, Filip Tas, Debüt mit Verspätung [Azalealaan], in: Berufung, 1989,
- ludo SIMONS, Die Welt nach Filip Tas, in: Filip Tas, Fotograf, Künstler in Antwerpen, 1960-1970, Antwerpen, 1993
- Ludo BEKKERS, Fotografie: Fotos von Filip J. Tas, in: Knack, 26.05.2010.
- Filip Tas, Expo in: De Standaard 22. Mai 2010