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fufluns ist ein Etrusker Gottheit der Fruchtbarkeit und des Weines. Er ist das Äquivalent der griechischen Gottheit Dionysos. Einer seiner Tempel wurde im italienischen Dorf gefunden Populonia, wobei der Ortsname in Münzfunden als . angegeben ist Puppen, Pufluna oder fufluna, welche Stadt Fufluns meint.[1]
Ursprünglich scheint Fufluns der etruskische Gott des Wachstums und der Vegetation gewesen zu sein Etrusker Stamm *Menschen oder *Puppe ("Knöpfe", "Spross"). Dieser Stamm findet sich auch im lateinischen Wort populusMenschen.
Soweit sich aus den etruskischen Inschriften und Bildern eine Mythologie ableiten lässt, entspricht sie Überlieferungen aus der griechischen Mythologie. Fufluns wurde von ca. de . eingeführt 5. Jahrhundert v., und wahrscheinlich sogar seit dem 7. Jahrhundert v. mit Dionysos identifiziert. Daher wird Fufluns in der Tradition auch erwähnt als Pascha, bei welchem Pascha steht für Bacchus.
In Bildern auf Keramik oder in Spiegelgravuren ist Fufluns der Sohn von Tinia und semla. Er wird auch entweder aus der Hüfte oder dem Bein von Tinia geboren. Auf einer etruskischen Spiegelgravur ist ein Bild von Tinia/Zeus mit zwei Minuspunkte, bedeuten und thalna, auch apul (Apollon).[2] Auch Bilder von Fufluns mit seiner Frau/Braut Areatha (Ariadne) vor dem. EIN schwarze Figur Etrusker Hydra von dem 6. Jahrhundert v. zeigt Delfine, die zu Piraten geworden sind, die Fufluns gefangen genommen haben.[3]
Nur Unterschiede zur griechischen Mythologie finden sich in der Ikonographie von Fufluns, wo er häufiger als in griechischen Darstellungen als nackter junger Mann dargestellt wird, und die relative Bedeutung seiner Mutter Semla/Semele. Sie werden oft zusammen angezeigt. Eine Spiegelgravur zeigt zum Beispiel den nackten Fulfuns mit nach hinten geneigtem Kopf, während er seine Mutter küsst.[4]
Der Kult der Fufluns wurde möglicherweise mit dem Bacchanal-Skandal ab 186 v. vom römischen Staat unterdrückt. Livius weist darauf hin, dass die "Infektion" einen etrurischen Ursprung hatte.[5] In späterer Zeit findet sich kein Hinweis mehr auf eine Verehrung von Fufluns, sein Kult ist wahrscheinlich mit dem des Bacchus verschmolzen oder Frei.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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