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Gemmenich
Gemmenich
(Jomelech)
Untergemeinde in BelgienFlagge von Belgien
Gemmenich (Belgien)
Gemmenich
Ort
RegionHinweis Wallonische RegionWallonien
ProvinzFlagge von Lüttich (Provinz)Lüttich
GemeindeBleiberg
Koordinaten50° 45′ N, 5° 60′ E
Andere
Postleitzahl4851
Vorwahl087
Detailkarte
Gemmenich (Lüttich)
Gemmenich
Portal  Portalsymbol  Belgien
Blick auf Gemmenich
St.-Hubertus-Kirche
Ehemaliger Bahnhof Gemmenich auf der aufgebrochenen Eisenbahn 39 (29.08.2017)

Gemmenich (flache Diäten: Jomelech) ist ein Dorf in einer Untergemeinde der Gemeinde Bleiberg (Plombières), im äußersten Nordosten des wallonisch Provinz Lüttich, Belgien, Bei der Dreiländerpunkt mit Die Niederlande und Deutschland. Sie hat etwa 2500 Einwohner und war bis 1977 eine eigenständige Gemeinde.

Ort

Der Kreis Gemmenich grenzt an die Holländer Wolfhaag (Gemeinde Vaals), ein kleines Stück deutsche Grenze am Dreiländereck und die Gemeinde Kelmis (Deutschsprachige Gemeinschaft) im Osten, die Rodbuschkesbach im Süden und am Fluss Graben im Westen.

Neben dem Dorf Gemmenich liegen auch die Weiler innerhalb der Untergemeinde Collider, Gerardsbroek, Neuhaus, neu, Rörberg, Terbruggen, tersassen, Terrassen und Volkerich.

Geschichte

Bis zur Abschaffung der Herzogtum Limburg Gemmenich gehörte zu den Limburgs hohe Bank Montzen. Wie das übrige Herzogtum wurde Gemmenich von der Südliche Niederlande bis zum französische Republik im 1795 enthalten in der dann gebildeten UnsereAbteilung.

Bei der Unabhängigkeit von Belgien inventarisierter Geograph Philippe Vandermaelen in diesem Dorf 45 Häuser im Dorfzentrum, 25 in Völkerich und 24 in Terstraeten, eine Kirche, zwei Kapellen, drei Mühlen, a Brauerei und eine Schule. Es gab 1055 Einwohner, die die deutsche Sprache sprachen. Das Inventar enthält auch Angaben zur natürlichen Umgebung, zu Böden, Steinbrüchen und Kalköfen, zur landwirtschaftlichen Produktion und zur Viehzucht. Auch das Straßennetz der damaligen Zeit wird beschrieben. Im Winter waren Wölfe im Wald.[1]

Nach der Ablehnung der Deutsches Ultimatum durch König Albert Am 4. August 1914 fiel die 1. deutsche Armee unter General Alexander von Klucky und die 2. deutsche Armee unter General Karl von Bülow nach Belgien. Um 07:30 Uhr kreuzten sie in Gemmenich am at Dreiländereck die deutsch-belgische Grenze zu den Niederlanden und Deutschland. Danach wurde ihr geplanter Vorstoß über Nordbelgien nach Frankreich vorübergehend von den Festungen rund um Lüttich.

Sehenswürdigkeiten

Gemmenich liegt im Tal der Geul.

Natur und Landschaft

Gemmenich liegt in der Land Herve auf einer Höhe von etwa 230 Metern. Östlich von Gemmenich liegt der preusbos, die sich ostwärts in die Aachener Wald. Es liegt im Norden Schimperbos, die weiter nördlich in die Vijlenerbos.

Tourismus

Gemmenich hat sich besonders auf Touristen ausgerichtet. Das Dorf verfügt über einen großen Ferienpark, zwei Campingplätze und ein Hotel mit Golfplatz.

Verkehr und Transport

Zwischen 1886 und 1957 hatte Gemmenich einen Bahnhof an der grenzüberschreitenden Bahnstrecke von Blieberg nach Aachen. Die Güterbahn von Antwerpen nach Aachen (die sogenannte Montzen-Route) verläuft in der Nähe des Dorfes.

regionale Sprache

Im Dorf flache Diäten gesprochen, a Limburgisch Dialekt. Die Ergebnisse der Sprachzählung in der Gemeinde zeigen, dass die Einwohner selbst Schwierigkeiten hatten, sich sprachlich einzuordnen. 1846, bei der ersten Sprachzählung, bezeichneten sich 96 % der Bevölkerung als niederländischsprachig, 3 % französischsprachig und 1 % deutschsprachig. Bei der Sprachzählung 1930 hatte sich die Situation völlig verändert: 80 % sagten, sie sprachen Deutsch, 17 % wählten Französisch und 3 % Niederländisch. 1947 war es wieder anders: 63 % nannten sich französischsprachig, 24 % deutschsprachig und 13 % niederländischsprachig. Aus sprachlichen Gründen, wenn die Sprachgrenze 1962 musste die Gemeinde dem niederländischen bzw. deutschen Sprachgebiet zugeordnet werden, aus politischen Gründen wurde die Gemeinde jedoch offiziell zum französischsprachigen Gebiet. Die ursprüngliche Bevölkerung wurde seitdem weiter französifiziert. Nach und nach siedeln sich immer mehr Deutsche und Niederländer aus Nachbargemeinden im Dorf an, wodurch der Anteil der Nicht-Muttersprachler wieder ansteigt. Die örtliche Schule bietet zweisprachigen Unterricht (Französisch-Deutsch).

Der lokale Dialekt ist ein Übergangsdialekt vom Südniederfränkischen (Limburgisch) zum Ripuarischen (eine Art Kölsch). Die Ureinwohner selbst sehen sich eher als Deutsch- und nicht als Holländer. Sprachlich wäre es eher dem Niederländischen (Südniederfränkisch) als dem Deutschen (Ripuarisch) zuzuordnen, aber es ist immer noch schwierig anzugeben, da eine Vielzahl von deutsch-ripuarischen Wörtern und Merkmalen verwendet werden. Aus sprachlicher Sicht gehört der Kerkraads- oder Vaals-Dialekt in den Niederlanden eher zum deutschen Sprachraum (Ripuar).

Kerne in der Nähe

Plombières, Moresnet-Kapelle, Vaals, Vaalserquartier, Wolfhaag

Externe Links

Verweise

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