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Golfbook
September - Vier Männer spielen ein Spiel wie Golf - Das Golfbuch (1520-1530), f.27r

Die sogenannte Golfbuch ist ein Stundenbuch aus dem 16. Jahrhundert (ca. 1540) mit Miniaturen von Simon Bening und sein Atelier. Es Skript hat seinen Namen von der Darstellung einer frühen Art des Golfspiels im In Randdekoration auf Folat 27 direkt auf dem Kalenderblatt für den Monat September. Fast alle Blätter der Handschrift sind illuminiert. Das Manuskript ist jetzt im Britische Bibliothek (Golfbuch, Add. Ms. 24098).

Beschreibung

Das Manuskript besteht aus dreißig Pergamente Folia von 115 x 84 mm und der Textblock ist 85 x 60 mm groß. Die Pergamentfolien werden zwischen zwei Blatt Papier von 220 x 145 mm geklebt. Zusätzlich zu den Pergamentfolien gibt es 23Vorsatz in modernem Papier, 11 vorne und 12 hinten im Buch. Die Texte sind in lateinischer Sprache in a . geschrieben Gotische Schrift. Das Manuskript wurde 1927 von der British Library neu gebunden. Der bisherige Bucheinband aus Samt, verziert mit Silber und Kristall, wurde vermutlich in Deutschland hergestellt und um 1800 datiert.

Inhalt

Das Buch besteht aus Blättern, die nach römischem Brauch aus einem Stundenbuch entnommen wurden,[1] das ist verloren gegangen. Die Blätter sind nicht mehr in der ursprünglichen Reihenfolge gebunden. Die meisten Stundenbücher haben neben einem Kalender und dem Gezeiten Unserer Lieben Frau, eine Reihe anderer Gezeiten wie die Gezeiten des Heiligen Kreuzes und die Gezeiten des Heiligen Geistes. Im Allgemeinen im Buch nach dem Kalender und Auszügen aus den vier Evangelien zuerst die vollständigen Marienstunden mit den acht Gebetszeiten. Als nächstes kommen zum Beispiel die Stunden des Heiligen Kreuzes mit seinen acht Gebetszeiten und dann wieder die Stunden des Heiligen Geistes mit seinen acht Gebetszeiten. Dann folge dem Bußpsalmen und die Litanei und dann die Büro der Toten. Das Golfbook beginnt mit einem Bild des Heiligen Bonifatius von Lausanne (f1r) und enthält dann jeweils die ersten beiden Folianten der Gebetszeiten aus dem Stundenbuch der Jungfrau Maria (ff. 2-17). Der Kalender (ff. 18-30) folgt nach dem Gezeitenblatt.

Belüftung

Die Handschrift enthält 21 ganzseitige Miniaturen, eine mit dem heiligen Bonifatius, acht im Stundenbuch der Maria und zwölf im Kalender. Jede dieser ganzseitigen Miniaturen ist mit einem mit Medaillons verzierten Architekturrahmen gerahmt und Kameen in Grisaille oder Halbgrisaille. Auch die Textblätter sind mit einem gleichartigen Rahmen versehen. Der Text wird mit großen und kleinen verzierten Initialen und mit Linienfüllern beleuchtet.[2]

Kalender

Das Buch ist vor allem für seinen Kalender bekannt. Für jeden Monat sind zwei gegenüberliegende Seiten vorgesehen, wobei auf der linken Seite auf der Rückseite eine ganzseitige Miniatur dargestellt ist, die wie üblich die Tätigkeit des Monats darstellt, entweder die Arbeit auf dem Feld oder die Unterhaltung des Adels. Die ganzseitige Miniatur ist in einem architektonischen Rahmen enthalten, in dessen Seitengrund die Darstellung eines Sports oder der Volksunterhaltung dargestellt ist. Auf der Vorderseite findet man das Kalenderblatt in zwei Spalten mit in jeder Spalte das 'goldene Zahl', das Sonntagsbrief und der Name des Heiligen oder Feiertags, der gefeiert werden soll. Der Text des Kalenderblattes ist zusätzlich mit einem Architekturrahmen mit Medaillon mit dem Sternzeichen des Monats und ganz unten wieder ein Bild von Sport oder Spiel. Es ist in der Randdekoration von Folio 27 recto, dem Kalenderblatt für September, das wir irgendwie Golfspiel erkennen, woher die Handschrift ihren Namen hat.

Die Miniaturen des Kalenders basieren auf Miniaturen aus anderen Stundenbüchern von Simon Bening. Die Miniaturen für die Monate Januar, Februar, März, April, September, Oktober und November sind vergleichbar mit denen aus dem Kalender des Stundenbuchs von Montserrat in München.[3] Die Bootsfahrt im Mai, it Turnier für den Monat Juni, die Jagdszene im Juli und die Ernte im August beziehen sich auf die Hennessy Stundenbuch.[4] Das traditionelle Schlachten eines Schweins entspricht dem gleichen Bild im Stundenbuch von Da Costa.[5] Laut einer Studie von M. Vansintjan[6] Die Qualität des Kalenders ist nicht sehr hoch und es kann davon ausgegangen werden, dass er von Werkstattmitarbeitern auf Basis vorhandener Modelle gefertigt wurde. Bening selbst war für die restlichen figurativen Miniaturen verantwortlich.

Die Mary Tides

Die ersten beiden Blätter jedes Gebetszustandes der Marienzeit sind zu finden. Das erste Folio hat eine leere Vorderseite mit einer ganzseitigen Miniatur auf der Rückseite, die eine Szene aus der Passionsgeschichte Christi darstellt. Jedes ganzseitige Miniaturbild ist wie oben erwähnt eingerahmt, und auf der Bass de Seite ist eine Szene dargestellt, die sich auf das ganzseitige Miniaturbild bezieht. Im architektonischen Rahmen sind Prophetenstatuen abgebildet. Die Miniaturen sind den ähnlichen Miniaturen im Hennessy-Stundenbuch sehr ähnlich.

Das Golfbook verwendet den folgenden Zyklus:[7]

  • f2v:Metten: Das Gebet Christi im Ölgarten; bdp.: Das letzte Abendmahl
  • f4v: Lauden: Die Gefangenschaft Christi; bdp.: Judas erhält seine dreißig Silberlinge
  • f6v: Ahle: Christus für Pilatus; bdp.: Die Geißelung Christi
  • f8v: Dritte: De Dornenkrone und Verhöhnung Christi; bdp.: Christus trägt das Kreuz und die Begegnung mit Veronika
  • f10v: sext:Christus wird ans Kreuz genagelt; bdp.:Die Teilung der Kleider Christi
  • f12v: keiner: Die Kreuzigung; bdp.: Josef von Arimathäa bittet Pilatus um Erlaubnis, Jesus begraben zu dürfen.
  • f14v: Vesper:Der Abstieg vom Kreuz; Zdp.: Pieta
  • f16v: Komplet: Die Grablegung; bdp.: Die Heiligen Frauen und Johannes verlassen das Grab.

Die gegenüberliegende Textseite, ebenfalls in einem architektonischen Rahmen, beginnt mit einer ersten Zeile, die die entsprechende Gebetszeit angibt, gefolgt von vier Zeilen in Großbuchstaben mit dem Standard-Eröffnungstext jeder Flut: „Deus in adiutorium meum“. Der Text ist mit dem ersten Buchstaben "D" von fünf Zeilen Höhe (ein Drittel des Textblocks hoch und der halbe Textblock breit) verziert. Nur bei der Komplet erhalten wir einen anderen Text und das Großbuchstabe 'C' und bei der Matinze werden dem Standardtext und dem Großbuchstaben 'D' drei Textzeilen vorangestellt, die besagen, dass hier die Stunden Mariens nach römischem Brauch beginnen. Im Rahmen um den Text herum befinden sich immer zwei Kameen, rechts und unten mit einem Bild aus dem Alten Testament, das typologisch mit dem Bild der ganzseitigen Miniatur verwandt ist ist mit gemalten Initialen und Linienfüllern verziert. .

Externe Links

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