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Es Gouda ist der Stadtdialekt gesprochen von der einheimischen Arbeiterklasse von Gouda. Es gehört zu den Niederländische Dialekte.
Die niederländischen Dialekte sind traditionell sehr nah an den Allgemeines zivilisiertes Niederländisch (ABN). Die Einführung der Schulpflicht und die damit verbundene Verbesserung des Bildungsniveaus und die Erweiterung der Stadt mit dem Zuzug neuer Einwohner führten dazu, dass der reine Goudaer Dialekt kaum noch gesprochen wurde. Aber bis weit ins 20. Jahrhundert hinein sagte man jemandem, der schwierige Wörter in einem überfallenen Gouda-Dialekt verwendete: Nauŵ, spreche deine Muttersprache und auŵ dein Status schwamm aber vôôje (= Sprechen Sie jetzt Ihre Muttersprache und behalten Sie Ihre Rathauswörter für sich)[1].
Obwohl Gouda ein niederländischer Dialekt ist, hat er seine eigenen Merkmale. Ein gebürtiger Gouwenaar kann den Unterschied zu anderen Dialekten aus der Region deutlich erkennen, für einen Nicht-Gouwernaar ist dies sehr schwierig. In der Vergangenheit wich Gouda deutlich mehr vom Standard-Dutch ab. Bis zum 20. Jahrhundert sprach man in Gouda und Umgebung die ha egal, ein Phänomen, das im Südwesten des "holländischen" Sprachgebiets verbreitet ist, ansonsten aber nur an der Küste in Holland auftritt. De Gouwenaar konnte nicht ha aussprechen. Dies wurde mit folgendem Satz deutlich gemacht: und genieße in und okkie mi was ôj da drin und ekkie von vorher (= ein Hund in einer Kiste mit etwas Heu drin und einem Zaun davor)[1].
Diminutiven bekommen die Endung in Gouda -ie (Himmel-luchie, Zaun-Tintenfisch), -Ja (Fahrbahn-Fahrbahn, gehen-spazieren gehen), -chie (Platte-Lätzchen bechie, la-Lachene oder laajchie, Bett=Beddechie ebenfalls betjie)[1].
Anton Pieter Maarten Lafeber schrieb ein Standardwerk über den Goudaer Dialekt, das eine Beschreibung des Dialekts (Laut und Morphologie), ein sehr umfangreiches alphabetisches Glossar, eine Übersicht über etwa tausend Goudaer Sprichwörter und Redewendungen und eine Geschichte im Goudaer Dialekt enthält: Von Kneelez und Piet, die Sie zum Goeverwèlsen Deik gegangen sind, um vorbeizukommen und auch, ob sie aus einem kauŵe kèrremes tuis . kam[1] (Van Knelis und Piet, die zum Goejanverwelledijk gingen, um Äpfel zu stehlen und wie sie von einem schlechten Jahrmarkt nach Hause kamen).
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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