WikiDer > Harry Koene
Harry Koene, vollständig Henri Joseph Antoine Koene, (Sankt Peter, 10. Februar 1908 - Maastricht, 14. Februar 1995) war ein NiederländischArchitekt.
Biografie
1926 schloss er die Staatlicher Kindergarten in Maastricht und studierte anschließend an der Kunstgewerbeschule in Maastricht. Zum Akademie von Amsterdam er folgte dann den Unterschriften der MO. In Maastricht wurde Koene unterrichtet von Charles Vos (Bildhauen), Henri Jonas und Joseph Postmes (Malerei), H. Reck (Innenarchitektur) und P.A. Schols (Unterschrift). Dank letzterer begann sich Koene für Architektur zu interessieren und im Februar 1928 begann Koene bei Schols in Geleen zu arbeiten, wo er bis November 1929 blieb. 1929 zog er nach Tilburg und belegte einen Abendkurs und später den Tageskurs an der Akademie für Architektur der RC-Kurse in Tilburg. Hier arbeitete er zunächst für das Architekturbüro C.M.B. van den Beld und im Zeitraum November 1930 bis Januar 1933 für den Architekten Ruts. 1930 erwarb er sein Diplom im Handzeichnen, 1931 das des Bauzeichnens und 1932 das Diplom in Architektur.[1]
Ab 1933 arbeitete Koene als selbstständiger Architekt in Maastricht, aber wegen der Krise wurde wenig gebaut. Seine damaligen Entwürfe betrafen hauptsächlich Häuser, Geschäfte und Fabriken. Sein Stil wurde stark beeinflusst von Bauhaus und er hatte Weniger ist mehr wenn Sprichwort in seinen Entwürfen, inspiriert von dem Sprichwort von Ludwig Mies van der Rohe. Er milderte diesen Stil in seinen Entwürfen, indem er regionale Elemente wie die Verwendung von Speckschichten.[1]
1944, während der Zweiter Weltkrieg die Drohung, dass Maastricht an vorderster Front landen und mit vielen Bombenanschlägen fertig werden müsste. 1943 begann ein Komitee mit der Entwicklung des Sint-Pietersberg-Plan in die einsteigen Sint-Pietersberg in dem Korridorsystem Zonneberg einen Unterschlupf zu schaffen. Der Architekt Harry Koene wurde mit der Gestaltung des Korridorsystems beauftragt. Ihm wurde die Einrichtung der Korridorsysteme übertragen und er wurde zum Generalmeister ernannt.[2]
In der Zeit von 1945-1960 lehrte er an der Limburger Architekturakademie in Maastricht. Diese Akademie wurde von ihm und anderen gegründet. 1945 absolvierte Koene in 's-Hertogenbosch den Studiengang Kirchenbau und begann zunächst mit der Restaurierung bestehender Kirchen, später auch mit dem Neubau von Kirchengebäuden. Das erste Kirchengebäude, das unter seiner Leitung restauriert wurde, war die St.-Sebastian-Kirche in Herkenbosch. 1953 wurde nach seinem Entwurf der Neubau der Christus-König-Kirche Platz. Sind auf dem Bossche-Schule gepfropfte Designs entwickelten sich im Laufe der Zeit. Eine Kirche aus seiner ersten Stilperiode ist die is Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe in Kerkrade. Danach begann er mit bildenden Künstlern zusammenzuarbeiten Charles Eyck und seine Kirchenentwürfe wurden moderner. Repräsentative Werke für diesen Zeitraum sind die Joseph-Arbeiter-Kirche in Meerssen, die Kirche Unserer Lieben Frau von der Wundertätigen Medaille in Beek und de Herz-Jesu-Kirche in Hönsbroek. Eyck war kein Statiker, daher verlief die Zusammenarbeit nicht immer reibungslos. Koen war der Meinung, dass Eycks Arbeit sehr stark von der Anna-Kirche in Düren, das Werk des Architekten Rudolf Schwarz. Koen fand sein Design des Kirche Unserer Lieben Frau von der Wundertätigen Medaille in Beek wegen der elliptischen Form und des heutigen Glockenturms sehr erfolgreich. Aus finanziellen Gründen ist der Turm der Don-Bosco-Kirche in Maastricht hingegen wird nicht gebaut.[1]
In den Jahren 1969-1983 war er zusammen mit seinem Sohn Architekt Pieter Koene in der arbeiten PartnerschaftHarry Koene, Pieter Koene, Architekten, Maastricht.[1]
Koene starb am 14. Februar 1995 im Alter von 87 Jahren in Maastricht.[1]
Arbeiten
Koene entwarf mehr als 600 Gebäude, darunter Kirchen und alle möglichen anderen Gebäude. Eine Auswahl seiner Werke umfasst:[1]
- Sint-Pietersberg-Plan in Maastricht (1944)
- Kapelle des Heiligen Josef in Schilberg bei Slenaken (1946)
- Kapelle der Heiligen Genoveva in Diependal (1947)
- St.-Sebastian-Kirche in Herkenbosch (1949)
- Jakobus der Große Kirche in Bocholtz (1953) (Erweiterung)
- Christus-König-Kirche in Geleen (1953)
- Pfarrhaus der Kirche St. Michael in Heugem, Maastricht (1954)
- Kirche St. Peter oben in Maastricht (1954) (Restaurierung)
- Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe in Heilust, Kerkrade (1956)
- Joseph-Arbeiter-Kirche in Meerssen (1958)
- Kirche St. Michael in Berg an der Maas (1959)
- Kirche Unserer Lieben Frau von der Wundertätigen Medaille in Bach (1962)
- Herz-Jesu-Kirche in Hönsbroek (1962)
- Don-Bosco-Kirche in Maastricht (1958)
- Heilig-Geist-Kirche in Brunssum (1971)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Bibliographische Informationen |
|---|