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Henri Simonet
Henri Simonet
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Vollständiger NameHenri Francois Simonet
GeborenBrüssel, 10. Mai1931
VerstorbenBrüssel, 15. Februar1996
RegionFlagge Region Brüssel-HauptstadtBrüssel
Hinweis Wallonische RegionFranzösische Gemeinschaft
LandFlagge von Belgien Belgien
Party1959 - 1984PSB / PS
1985 - 1996PRL
Funktionen
? - 1984StadtratAnderlecht
1966 - 1984Bürgermeister Anderlecht
1966 - 1973Mitglied des Parlaments
1972 - 1973Wirtschaftsminister
1973 - 1977EU-Kommissar für Belgien
1973 - 1977VizepräsidentEuropäische Kommission
1977 - 1984Mitglied des Parlaments
1977 - 1980Außenminister
1977 - 1979Staatssekretär für regionale Wirtschaft
1985 - 1987Mitglied des Parlaments
1988 - 1991Senator
1991 - 1992Mitglied des Parlaments
Portal  Portalsymbol  Belgien
Politik

Henri Francois Simonet (Brüssel, 10. Mai1931 - Dort, 15. Februar1996) war ein BelgierPolitiker und Freimaurer.

Lebenszyklus

Simonet war als Assistentin bei der ULB, wo er ab 1958 außerordentlicher Professor war. Ende der 1960er Jahre war er Vorstandsmitglied der Université Libre de Bruxelles Eng an der Deduplizierung in einem französischsprachigen (ULB) und niederländischsprachig (VUB) Liberale Universität. Von 1961 bis 1965 war er auch Stabschef des Ministers Anthony Spinoy.

Ab 1959 war er politisch aktiv für die PSB und dann die PS. Für diese Partei wurde er zum Stadtrat von . gewählt Anderlechtwo er von 1966 bis 1984 Bürgermeister war.

1966 folgte er dem Verstorbenen Joseph Bracops an als Mitglied der Abgeordnetenkammer für die Bezirk von Brüssel, ein Mandat, das er bis 1973 innehatte. Von 1977 bis 1984 war er erneut Mitglied des Repräsentantenhauses.

Von 1972 bis 1973 war er Wirtschaftsminister in der Regierung-G. Eyskens V. Am 6. Dezember 1972 trat er zusammen mit dem Generalsekretär des Wirtschaftsministeriums als Minister in die André Baeyens eine geheime Vereinbarung mit Iran über den Bau eines iranischen Ölraffinerie in Belgien, an der Grenze zu Limburg und Lüttich. Der Bau eines Rohrleitungsnetzes durch Flandern und Wallonien mit Auswirkungen auf die Nachbarländer, wodurch ein iranisches Benzinnetz in Belgien entsteht. Henri Simonet unterzeichnete im Namen der belgischen Regierung mit der iranischen Regierung am 21. Dezember 1972 eine Konvention zur Errichtung der Raffinerie. Er versprach, dass der belgische Staat 20 Prozent des Kapitals als nicht rückzahlbares Geschenk hinterlegen werde. Am 18. April 1973 wuchs das Thema zu einem Skandal, die sogenannte Ibramco-Affäre, dann JournalistLeo Schrooten In der Zeitung Der Standard enthüllte die Affäre.

Anfang 1973 verließ Simonet für einige Jahre die belgische Politik, danach war er stellvertretender Vorsitzender der Europäische Kommission. Nach Ablauf dieses Mandats kehrte er in die belgische Politik zurück, danach war er von 1977 bis 1980 Außenminister. Von 1977 bis 1979 war er auch Staatssekretär für regionale Wirtschaft.

Nach dem PS-Vorsitzenden André Cools Simonet gab 1980 sein Ministeramt auf, er geriet zunehmend in Konflikt mit seiner Partei, wo er Mitglied der Richter- und pro-atlantisch Flügel. Er war auch ein Befürworter eines einheitlichen Belgiens, wodurch er sich innerhalb der föderalistisch gesinnten PS immer mehr isolierte. 1984 verließ er endgültig die PS, woraufhin er als Abgeordneter und Bürgermeister von Anderlecht zurücktrat.

1985 trat Simonet den liberalen PRLdanach wurde er wieder Abgeordneter. Von 1985 bis 1988 und von 1991 bis 1992 war er Mitglied der Abgeordnetenkammer und von 1988 bis 1991 im Belgischer Senat. 1992 verließ er die Politik zugunsten seines Sohnes Jacques Simonet, der auch eine politische Laufbahn einschlug.

Externer Link

Interview mit Henri Simonet

Vorgänger:
Joseph Bracops
Bürgermeister von Anderlecht
1966 - 1984
Nachfolger:
Christian d'Hoogh
Vorgänger:
Edmond Leburton
Wirtschaftsminister
1972 - 1973
Nachfolger:
Willy Claes
Vorgänger:
Albert Coppe
EU-Kommissar Im Namen von Belgien
verantwortlich Steuern, Energie, Euratom und Finanzinstitutionen
1973 - 1977
Nachfolger:
Etienne Davignon
Vorgänger:
Renaat Van Elslande
Außenminister
1977 - 1980
Nachfolger:
Charles-Ferdinand Nothomb
Vorgänger:
Robert Urban
Staatssekretär für regionale Wirtschaft
1977 - 1979