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Henry Threadgil | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | Chicago, 15. Februar 1944 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Jazz | |||
| Beruf | Musiker, Komponist | |||
| Instrumente) | Saxophon, Flöte | |||
| (und) Allmusic-Profil (und) Last.fm-Profil | ||||
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Henry Threadgil (Chicago, 15. Februar1944) ist ein amerikanischJazz-SaxophonistFlötist und Komponist.
Biografie
Threadgill studierte am American College of Music der Governor's State University. Er arbeitete mit Gospel-Shows und Bluesbands. Seit 1962 war er Mitglied der Experimental Band of Muhal Richard Abrams und schloss den Kreis um den späteren AACM. Zusammen mit Fred Hopkins und Steve McCall gründete er die Band Air, mit der er 1976 an der Wildblumen-LoftSitzungen. In der Band gespielt Pheeroan akLaff bzw. Andrew Cyrille als Schlagzeuger. Mitte der 1980er Jahre wurde die Band kurzzeitig mit Threadgills damaligem Lebenspartner erweitert Cassandra Wilson. Später arbeitete er oft in ungewöhnlichen Besetzungen, etwa mit vier Bassisten in X-75 und mit seinem Very Very Circus mit Tubas, Posaunen und zwei Gitarristen.
Threadgill zeigt großes Interesse an musikalischen Strukturen und beschäftigt sich auch mit frühen Jazzformen. Er hat auch zusammengearbeitet mit David Murray, Bill Laswell, Anthony Braxton, Roscoe Mitchell, Joseph Jarman und andere Musiker der modernes Kreatives.
Privatleben
Threadgill war mit der Tänzerin Christina Jones verheiratet, einer Mitbegründerin der Urban Bush Woman Dance Company. Auch die gemeinsame Tochter Pyeng Threadgill ist Musikerin. Zusammen mit seinem langjährigen Lebensgefährten, dem nagamesisch Sänger und Musikwissenschaftler Senti Toy, Threadgill lebt in der Lower East Side von New York. 2016 bekam er für das Album Für einen Penny, für ein Pfund Po (Pi-Aufnahmen) das Pulitzer-Preis.
Diskografie
- 1975–1987: Luft
- 1979: X-75 — Band 1 (Arista/Novus)
- 1981: Das Henry-Threadgill-Sextett — Wann war das? (über die Zeit)
- 1983: Das Henry-Threadgill-Sextett — Nur die Fakten und Pass den Eimer (über die Zeit)
- 1984: Henry-Threadgill-Sextett — Änderungen vorbehalten (über die Zeit)
- 1987: Henry-Threadgill-Sextett — Du kennst die Zahl (RCA/novus)
- 1988: Einfach in eine andere Welt schlüpfen (RCA/Nove)
- 1989: Henry-Threadgill-Sextett — Rag, Bush und alle (RCA/Nove)
- 1990: Flöte Kraft vier — Flöterei (Schwarze Heilige)
- 1991: Sehr, sehr Zirkus — Geist von Nuff...Nuff (Schwarzer Heiliger)
- 1993: Zu viel Zucker für einen Cent (Axiom)
- 1995: Sehr, sehr Zirkus — Trage den Tag (Columbia)
- 1995: (Sehr, sehr Zirkus) — Mach eine Bewegung (Columbia)
- 1997: Machen Sie einen Schritt — Wo ist dein Pokal? (Columbia)
- 2001: Machen Sie einen Schritt — Jedermanns Mund ist ein Buch (Pi)
- 2001: Zooid — Up Poped the Two Lips (Pi)
- 2009: Zooid — Das bringt uns zu Band I (Pi)
- 2010: Zooid — Das bringt uns zu Band II (Pi)
- 2012: Zooid — Morgen sonnig / The Revelry, Spp (Pi)
- 2015: Zooid — Für einen Penny, für ein Pfund (Pi)
- 2016: Henry-Threadgill-Ensemble: Verdoppeln Sie alte Sperren und unregelmäßige Verben (Pi)
- 2018: Henry Threadgill / 14 oder 15 Kestra: AGG – Schmutz… und noch mehr Schmutz
Zusammenstellungen
- 2010: Henry Threadgill: The Complete Remastered Recordings on Black Saint und Soul Note (7 CD-Box, CAM Jazz)
- 2010: Der komplette Novus und Columbia Aufnahmen von Henry Threadgill und Air (8 CD-Box, Mosaik-) – 1978–1995 – u.a. mit: Fred Hopkins, Steve McCall, Douglas Ewart, Joseph Jarman, Amina Claudine Myers, Leonard Jones, Brian Smith, Rufus Reid, Rasul Siddik, Frank Lacy, Reggie Nicholson, Ted Daniel, Bill Lowe, Mark Taylor, Marcus Rojas, Ed Cherry, Myra Melford, James Emery
Literatur
- Ian Carr, Digby Schönwetter, Brian Priestley: Grober Leitfaden Jazz. Der ultimative Führer zur Jazzmusik. 1700 Künstler und Bands der Anfängen bis heute. Metzler, Stuttgart/Weimar 1999, ISBN 3-476-01584-X .
- Christian Broecking: Zuhause im Labyrinth. Im: Die Zeit, Nein. 49/2009.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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