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Kopfschmerzen | ||||
| Codierungen | ||||
| ICD-10 | G43-G44, R51 | |||
| ICD-9 | 339, 784.0 | |||
| KrankheitenDB | 19825 | |||
| MedlinePlus | 003024 | |||
| eMedizin | neuro/517neuro/70 | |||
| Gittergewebe | D006261 | |||
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KopfschmerzenSchmerzen im und um den Kopf stellen fast immer eine harmlose Beschwerde dar. Hirngewebe ist taub. Die Ursachen von Kopfschmerzen müssen daher in den Muskeln und Bändern um Schädel und Hals, den Blutgefäßen, den Hirnhäuten und dem Hirndruck gesucht werden.
Ursachen
Die meisten Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen. Migräne und Drogenkopfschmerz sind die Nummern zwei und drei. Ein Patient kann mehrere Ursachen für seine Kopfschmerzen haben. Psychosoziale Ursachen können bei Kopfschmerzen eine Rolle spielen.
Kopfschmerzsyndrome
- Spannungs-Kopfschmerz: wird durch eine zu große Empfindlichkeit der Sehnenansätze an Hals und Schädel verursacht. Der Patient spürt dies, als ob ein Band um den Kopf gespannt wäre oder als ob von beiden Seiten Druck auf den Kopf oder den Nacken ausgeübt würde. Normalerweise gibt es kein Erbrechen oder Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen. Die Kopfschmerzen dauern in der Regel mehrere Stunden.
- Migräne: Tritt in Anfällen von ziemlich starken pochenden Kopfschmerzen auf einer Seite des Kopfes auf, oft mit Übelkeit, Erbrechen und mit Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Die Dauer des Anfalls variiert von einem halben Tag bis zu drei Tagen. Den Kopfschmerzen gehen oft Symptome wie Flimmern oder schwarze Flecken vor den Augen oder Kribbeln voraus.
- Drogenabhängige Kopfschmerzen: ist chronisch und dauert oft mehr als drei Tage pro Woche. Ursachen sind Schmerzmittel (zum Beispiel gegen Kopfschmerzen), Medikamente gegen Migräne, Kaffee, Alkohol (Kater) und Schokolade.
- Cluster-Kopfschmerz: ist ein sehr starker stechender Schmerz um die Augenhöhle. Die Anfälle dauern zwischen fünfzehn Minuten und drei Stunden und treten in Gruppen über mehrere Wochen auf. Der Patient kann nicht ruhig liegen oder sitzen.
Kopfschmerzen als Zeichen eines anderen Problems
- Entzündung der Nasennebenhöhlen
- Fieber
- Druckerhöhung im Schädel. Dies kann durch Blutungen im Gehirn oder im Hirnhaut, Hydrozephalus (Hydrozephalus), Hirnödemz.B. nach einer Kopfverletzung und so weiter.
- Erkrankung der Hirnhäute; Entzündung (Meningitis), Blutungen (Arachnoidalblutung).
Wachsamkeit
Bei neurologischen Symptomen wie vorübergehender oder nicht vorübergehender Lähmung ist besondere Wachsamkeit erforderlich. Auch wenn ein „neuer“ Kopfschmerz nach dem 50. Lebensjahr, Migräne vor dem sechsten Lebensjahr oder erstmals nach dem 40. Lebensjahr auftritt, ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Außerdem, wenn die Kopfschmerzen, die nach einem Unfall auftreten, stark sind und sich verschlimmern oder wenn sie stark sind und plötzlich aufgetreten sind. Aufmerksamkeit ist auch bei älteren Menschen mit Schmerzen in (einer der) Schläfen (Entzündung eines Blutgefäßes) und bei Fieber, besonders wenn es von einem steifen Nacken begleitet wird. Außerdem wird der Arzt neben den Kopfschmerzen auch bei Schwangerschaft, Kleinkindern, schnell steigendem Blutdruck und Erbrechen vorsichtig sein.
Forschung
Bei Spannungskopfschmerzen, Migräne und substanzabhängigen Kopfschmerzen wird eine körperliche Untersuchung als nicht notwendig erachtet. Bei Verdacht auf eine Erkrankung (Infektion oder Blutung) der Hirnhäute wird der Patient dringend an einen Neurologen überwiesen. Er oder sie führt eine Epiduralanästhesie durch und misst den Druck. Bei Verdacht auf einen Tumor a CT-Scan oder ein MRT-Untersuchung gemacht.

Therapie
- Durch das Führen eines Kopfschmerztagebuchs kann der Patient auslösende Ursachen (z.B. Schlafstörungen, Nährstoffe, Streit) erkennen und versuchen, diese zu vermeiden.
- Bei substanzabhängigen Kopfschmerzen kann die vermutete Substanz nur sofort abgesetzt werden.
- Kann als kurzfristiges Schmerzmittel verwendet werden Paracetamol und/oder möglicherweise a NSAID verwendet werden.
- Bei Migräne muss man unterscheiden, ob man einen Anfall stoppt (Schmerzmittel mit Brechmittel; wenn das nicht hilft, ein Triptan, z.B. Sumatriptan einerseits und die Verhinderung eines Angriffs (Betablocker oder Hormone (wenn menstruationsabhängig) oder Natriumvalproat)
- Cluster-Kopfschmerzen werden mit Triptanen behandelt. Sauerstoff wird auch verwendet, um einen Angriff abzubrechen. Dazu wird eine spezielle Nicht-Rebreather-Maske verwendet. Alternative Behandlungen sind die Einnahme hoher Dosen von Vitamin D oder die Verwendung kleiner Dosen halluzinogener Pilze, um eine Reihe von Angriffen (Cluster) abzubrechen.
Begleitung
Viele Krankenhäuser beschäftigen eine Kopfschmerzschwester. Auch in der Allgemeinmedizin kann eine intensive Supervision erforderlich sein.
Siehe auch
- Spannungs-Kopfschmerz
- Gesichtsschmerzen
- Cluster-Kopfschmerz
- Migräne
- Chronische Kopfschmerzen
- Drogenabhängige Kopfschmerzen
- Zervikogener Kopfschmerz
- Internationale Gesellschaft für Kopfschmerz
- Eiscreme Kopfschmerzen