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In Wikströms atelier
Ich Wikströms Studio
(In Wikströms Atelier)
In Wikströms Atelier
KünstlerAnders Zorn
Jahr1889
TechnikÖl auf Leinwand
Maße208,3 × 153,7 cm
MuseumZorn-Museum
Ortmora
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

In Wikströms Atelier (Schwedisch: Ich Wikströms Studio) ist ein Gemälde des Schwedisch Maler Anders Zorn, eingemalt 1889, Öl auf Leinwand, 208,3 x 153,7 Zentimeter. Es zeigt ein Modell im Studio der finnisch Bildhauer Emil Wikström, in einem unbewachten Moment, mit durchhängendem Kleid. Das Werk befindet sich jetzt in der Sammlung der Zorn-Museum im mora.

Kontext

Zwischen 1888 und 1896 hielt sich das Fernweh Zorn hauptsächlich in Paris, zusammen mit seiner Frau Emma, ​​die er 1885 geheiratet hatte. Er hatte ein Studio in Montmartre und war gerne von Intellektuellen und Künstlern umgeben. Er hatte auch viele Kontakte innerhalb einer Kolonie von skandinavisch Künstler, die in dieser Zeit in Paris lebten, arbeiteten und studierten. Einer von ihnen war der finnische Bildhauer Emil Wikström, der später durch seine Gedenkstatuen bekannt wurde Elias Lonnrot und Johan Vilhelm Snellman. Zorn und Wickman wurden schnell enge Freunde und teilten die Faszination für die Perfektion des weiblichen Körpers. Sie teilten regelmäßig Modelle. Auch in In Wikströms Atelier.

Bild

Zorn gemalt In Wikströms Atelier 1889 in Paris, in Wikströms Atelier. Das junge Model steht neben einer noch unfertigen Statue und scheint sich auszuziehen, wohl zu posieren. Es scheint, als würde sie heimlich ausspioniert, wodurch Zorn dem Gemälde eine gewisse Intimität verleiht. Das sanfte Licht im Studio, das herunterhängende Kleid und das im Bau befindliche Bild beschreiben einen fast magischen Moment. Es ist fast so, als könnten wir das Mädchen in ihrem Schweigen atmen sehen. Sie scheint gedankenverloren zu sein, ohne zu wissen, dass sie beobachtet wird. Es herrscht eine melancholische Atmosphäre, die für die meisten Werke Zorns aus dieser Zeit charakteristisch ist.

In Wikströms Atelier ist im typischen lackiert Impressionist Stil, der Zorn in Paris so stark beeinflusst hat. Die Arbeit weckt unverkennbar Erinnerungen an Porträts von Renoir und entgasen von dieser Zeit an. Mit viel Augenmerk auf Lichteffekte bemalt er sein Modell mit einem satten roten Haarschopf und einem fast goldenen Hautton, der in der nüchternen Farbpalette fast zu leuchten scheint. Das Mädchen ist hinter dem geschichteten, erdigen Sockel der Skulptur fast verborgen, was zugleich eine gewisse Schüchternheit betont. Auffallend kontrastierend ist auch die Farbgebung, manchmal von einem breiten, lockeren Pinselstrich, aber im Porträt des jungen Mädchens fast fotografisch getreu. Diese Kontraste verleihen dem Werk eine dynamische Spannung, mit der Zorn dem Gemälde in Kombination mit dem stark femininen Aspekt einen spürbar erotischen Unterton verleiht.

Literatur und Quelle

  • Die 100 schönsten Frauen der Malerei. Rebo, Lisse, 2007. ISBN 9789036620239

Externe Links