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Instrumentalisme

Es Instrumentalismus ist eine Ansicht innerhalb der Philosophie der Wissenschaft wobei festgestellt wird, dass Theorien und Konzepte lediglich „Instrumente“ sind. Es ist von untergeordneter Bedeutung, ob diese Theorien oder Konzepte richtig oder falsch sind. Entscheidend ist nicht, ob sie die Realität richtig darstellen, sondern ob sie das Auftreten bestimmter Phänomene angemessen erklären und vorhersagen können. Dadurch ist das Konzept eng mit der Pragmatismus und der Behaviorismus.

Nach Ansicht vieler Rechtswissenschaftler ist der Instrumentalismus im Strafrecht seit 1985 als Tendenz in der Politik der niederländischen Regierung erkennbar. AC 't Hart und R. Foque beschrieben als die Ansicht, "in der das Strafrecht ausschließlich als spezifisches Zwangsmittel zur Erreichung eines bestimmten sozialen Ziels gedacht wird: ein Zweck, der außerhalb des Strafrechts politisch bestimmt und in einer umfassenderen Politik ausgearbeitet wird."

Einwände dagegen sind unter anderem die Gefährdung des Grundrechtsschutzes bei staatlichen Maßnahmen, da diese dem erklärten Ziel der Politik untergeordnet werden. Es wird auch der Einwand erhoben, dass die Instrumentalität des Strafrechts eingeschränkt sei, weil Kriminalität nicht strafrechtlich gelöst werden könne.