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Johannes Theodorus Aloysius Maria (Jan) Kuijt (Amsterdam, 27. Juni1884 - Dort, 9. Februar1944) war ein Holländer Architekt.
Lebenszyklus
Jan Kuijt wurde op 27. Juni1884 geboren in Amsterdam als zweiter Sohn in einem Kinderreich katholisch Familie. Sein Vater Wilhelmus Petrus Kuijt war Kommissionär in Kolonialwaren, auf der Prinsengracht, und seine Mutter Bernadina ter Meulen stammten von der bekannten Rotterdamse Herstellerfamilie Ter Meulen.
Kuijt hat sich in der Ingenieurwesen, möglicherweise zusammen mit seinem zukünftigen Schwager Charles Estourgie, der die Industrieschule der Maatschappij voor den Werkenden Stand in Amsterdam besuchte, der Brutstätte vieler später prominenter Architekten. 1914 heiratete er Anna Tissot van Patot, Tochter eines Ladenbesitzers in Herrenbekleidung. Sie hatten 10 Kinder. Ihre ältere Schwester Elisa Tissot of Patot war mit der oben erwähnten Estourgie verheiratet, die zu dieser Zeit bei dem bekannten Büro von angestellt war Eduard Cuypers.
In jungen Jahren wurde Kuijt 190606 Mitglied der Gesellschaft Architectura et Amicitia (A et A), die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle bei der architektonischen Innovation spielten. Kuijt galt als einer der fortschrittlichen katholischen Architekten. Sein Arbeitsleben fällt teilweise mit dem Aufstieg und Fall des Expressionismus auf Niederländisch die Architektur, auch bekannt als Amsterdamer Schule. Kuijt integrierte Elemente der Amsterdamer Schule, später aber auch der Art Deco und der neues Geschäft in seinen Entwürfen. Die von ihm entwickelte eigene Sprache wird manchmal als Business-Expressionismus bezeichnet. Während seine Bauten in der Öffentlichkeit hoch angesehen wurden, hatte er bei stilreinen Rezensenten keine gute Presse, weshalb wenig über sein Werk geschrieben wurde. Dies trug dazu bei, dass er bei einer revolutionären Neuordnung des Vereins A et A 1917 nicht in die selbsternannte Vorhut der stellvertretenden Mitglieder eingeordnet wurde.
Angesichts seines katholischen Hintergrunds und der damaligen kulturellen Trennung, die die Versäulenung mit sich brachte, überrascht es nicht, dass Kuijts Aufträge hauptsächlich von katholischen Unternehmern und religiösen Institutionen stammten. Dies waren zunächst vor allem Einzelhändler der Bekleidungsindustrie. Ab Mitte der zwanziger Jahre war seine Tätigkeit als Chefarchitekt für V&D stark vergrößert. Davon war er aber sicher nicht abhängig, denn Kuijt hatte ein vielfältiges Aufgabenpaket, das Bankfilialen, Villen, Schulen, Kirchen, Klöster und die Ford-Werke auf dem Hemweg in Amsterdam. Auch in Amsterdam Sozialer Wohnungsbau war Kuijt aktiv; er entwarf verschiedene Wohnblöcke für die Wohnungsbaugesellschaft DR. Schaepmann.
Jan Kuijt hat sein ganzes Leben in Amsterdam gelebt. Zuerst auf dem Schlossstraße 8 (1914-1921), dann Rokin 32 (1921-1927), PC Hooftstraat 15 (1927-1938) und schließlich die Heimatadresse Oranje Nassaulaan 15 (1938-1944). Er starb an 9. Februar1944 eines Herzstillstands und wurde im Familiengrab des R.K. Friedhof Buitenveldert.
Liste der Strukturen
| Bauen | Name | Platz | Besonderheiten | Bild |
|---|---|---|---|---|
| 1912 | Ladenbauunternehmen Bots, Dorpsstraat 121 | Neuer Einkauf | Der Hof dahinter wurde teilweise erhalten | |
| 1917 | Ladenbaufirma H. Zumpolle, Venestraat 27-29 | Den Haag | Umbau und Zusammenlegung der Filialen | |
| 1918 | Bekleidungsfabrik, Stadhouderskade 100-101 | Amsterdam | Garagenumbau zur Fabrik | |
| 1920 | Bankgebäude, Kloveniersburgwal 47 | Amsterdam | Renovierung eines Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert | |
| 1928-1929 | Kirche Unserer Lieben Frau von der Geburt Christi | auf halber Strecke | 2016 teilweise abgerissen | |
| 1928-1929 | Klosterschule, Lauriergracht 31-37 | Amsterdam | ||
| 1929 | Kontinentale Handelsbank, Keizersgracht 494 | Amsterdam | Umbau eines Wohnhauses in ein Bankgebäude | |
| 1929 | Beginenhofkapelle | Amsterdam | Wiederherstellung | |
| 1928-1930 | Vroom & Dreesmann | Den Haag | Heute Bürogebäude | |
| 1931 | Vroom & Dreesmann | Dordrecht | ||
| 1932 | Vroom & Dreesmann | Maastricht | ||
| 1932-1934 | Vroom & Dreesmann | Amsterdam | ||
| 1933 | Vroom & Dreesmann | Haarlem | ||
| 1933 | Vroom & Dreesmann | Utrecht (Chorstraße) | ||
| 1934 | Vroom & Dreesmann | Amersfoort | ||
| 1939, ca | Vroom & Dreesmann | Utrecht (Lange Viestraat) | Abgerissen um 1974 | |
| 1939 | Vroom & Dreesmann | Enschede |
Literatur
- Radboud van Beekum, Jan Kuijt Wzn. 1884-1944. Gebäude für Vroom & Dreesmann, Stokkerkade, Amsterdam, 2018.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Bibliographische Informationen |
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Biografisches Portal:26735952 |
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