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Johan Ponsioen
Johan Ponsioen
Johan Ponsioen
persönliche Daten
Vollständiger NameJohannes Bernardus Ponsioen
Geboren25. Juli1900
Verstorben26. April1969
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Maler
Leitdaten
Zeitspanne1915 – 1969
Stil(e)Magischer Realismus, später alles gut
RKD-Profil
offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Johannes Bernardus (Johan) Ponsioen (hassen, Nimwegen, 25. Juli1900 -Tiel, 26. April1969) war ein NiederländischMaler.[1]

Leben und Arbeiten

Als er fünf war, zog Ponsioen mit seinen Eltern nach Tiel. Beeinflusst von seinem Vater wählte er zunächst den Beruf des Lehrer. Später erwarb er das Zertifikat MO-Zeichnen und wurde Kunstlehrer an der katholischen Knabenschule Thomas van Aquino. Er arbeitete auch als Graveur vor dem Daalderop.

Ponsioens künstlerisches Schaffen lässt sich in drei Perioden einteilen. Die erste Periode war die Lernzeit bis etwa 1934. Ponsioen malte in a akademisch, romantisch, manchmal Impressionist Stil. Inspirierende Maler waren für ihn Floris Verster, Jan Sluyters und Anselm Feuerbach. Nach dieser Zeit nimmt er erstmals an Ausstellungen teil.

Die zweite Periode war von 1934 bis 1947. Die Periode der 'magischer Realismus“, eine wichtige, typisch niederländische Stilform, die in den 1930er Jahren die niederländische Kunst dominierte. Heute steht dieser Stil wieder im Mittelpunkt. Diese Periode war sowohl qualitativ als auch quantitativ die produktivste in Ponsioens künstlerischem Leben. In dieser Phase malte er etwa hundert Werke, die damals wie heute allgemein als seine Meisterwerke gelten. Maler, mit denen er sich in dieser Zeit verbunden fühlte, waren: Dick Ket (zu deren Eltern er nach Kets Tod engen Kontakt pflegte), Johan Mekkink, Edgar Fernhout, Eppo Doeve, Gerrit Nerz, Gerrit van 't Net, Jan van Tongeren, Pyke Koch, Wim Schuhmacher, Raoul Hynckes, Carel Willink und Jacques Seelen. Neben diesen Zeitgenossen ließ sich Ponsioen auch von Malern des 15., 16. und 17. Jahrhunderts inspirieren, wie z Hans Memling, Jan van Eyck, Geertgen tot Sint Jans, Hans Holbein, Gabriel Metsu und Rogier van der Weyden.

Die dritte Periode war von 1947 bis 1969. In dieser eklektischen Periode weicht seine Liebe zur perfekten Darstellung von Details einer 'alles gut' Stil. Die Palette wird heller und bunter.[2]

Ponsioens Gesamtwerk umfasst etwa sechshundert Gemälde, hauptsächlich Porträts und Stillleben. Er hat auch gemacht Grafik Arbeit und Kirchenfenster und Stationen des Kreuzes im Buntglas.

Er war Mitglied von Künstlervereinigungen wie Arti et Amicitie, Rembrandt-Gesellschaft, Sankt Lukas und Pictura Veluvensis. In seinem aktiven Leben hat er an etwa dreißig Ausstellungen sowohl in den Niederlanden als auch in anderen europäischen Ländern teilgenommen. Er hatte auch eine Reihe von Einzelausstellungen, darunter in Tiel (wo er am längsten lebte) und in Nijmegen, seiner Heimatstadt. Die Bewertungen von damals sind fast ausnahmslos günstig.

Seine Arbeiten wurden an Museen wie das Scheringa Museum für Realismus, Galerien und Privatpersonen in den Niederlanden, Frankreich, Schweden und vor allem im Vereinigte Staaten. Seine Arbeiten befinden sich auch in der Sammlung des Flipje & Regionalmuseum in Tiel.[3] In der Landessammlung (Agentur für Kulturerbe) ist ein Selbstporträt von ihm aus dem Jahr 1941. Seit 2018 sind Reproduktionen seiner Werke an verschiedenen Orten in der Tieler Innenstadt zu sehen.[4]

Wissenswertes

In den dreißiger Jahren war Ponsioen als Geiger verbunden mit Das Gelder Orchester.

Literaturverzeichnis

  • Ansink, E. et al., Painters from a different Reality in the collection of the Scheringa Museum of Ralism, Zwolle, 2006.
  • Blotkamp, ​​​​C. et al., Magie und Objektivität, Realistische Malerei in den Niederlanden 1925-1945, Zwolle/Arnhem, 1999.
  • Brand, J./Broos, K., Magic Realists and Contemporaries in the Collection of the Gemeentemuseum Arnhem, Zwolle/Arnhem, 1992.
  • Broos, K. Dick Ket, Nijmegen, 1990.
  • Groot, C. de, Retrospektive Johan Ponsioen, Nijmegen, 1953.
  • Heusden sagte van der Sluijse, B. Heilig-Kreuz-Kirche Amersfoort, Amersfoort, 2008.
  • Jacobs, P.M.J., Visual Netherlands, Biographical Handbook, Tilburg, 1993.
  • Scheen, Niederländische Bildende Künstler 1750-1950 Bd. M-Z, p. 186-187, Den Haag, 1970.
  • Schipper, P.W., Johan Ponsioen 1900-1969 in Tielse Artists of the past, S. 22-24, Tiel, 1981.