WikiDer > Kothon

EIN kothon oder cotton ist eine künstliche Hafen von dem Antike. Es ist eine Erfindung der Phönizier.
Ein Kothon war normalerweise rechteckig und durch einen schmalen Kanal mit dem Meer verbunden.
Die größten und bekanntesten Kothons sind die Häfen von Karthago: der vordere rechteckige Hafen war der Handelshafen, dahinter lag der ummauerte runde Marinehafen. Die Schiffe fuhren durch eine schmale Einfahrt in den rechteckigen Handelshafen ein und ein Durchgang am Heck führte zum Marinehafen mit Platz für 220 Kriegsschiffe. Inmitten dieses großen Rundhafens mit einem Durchmesser von über 300 Metern befand sich eine künstliche Insel mit Werften und Trockendocks, darüber befand sich das Gebäude der karthagischen Admiralität. Der Marinehafen war vollständig von hohen Kais und Gebäuden umschlossen, so dass er vom Handelshafen, der Stadt oder vom Meer aus nicht einsehbar war.
Bei der Eroberung von Karthago am Ende des Dritter Punischer Krieg im 146 v.Chr. wusste das Römer die karthagischen Kothons mit einem Damm abzusperren, auf dem die Karthager eine direkte Öffnung zum Meer vom Marinehafen aus gruben. Nach einer letzten Seeschlacht wurden die Häfen von den Römern erobert. Die Karthager zogen sich dann ins Zentrum der Stadt zurück und mussten sich schließlich ergeben, was das Ende des karthagischen Reiches markierte.
Die phönizischen Städte Mahdia und motya hatte auch einen koton. Der Kothon der Inselstadt Motya op Sizilien könnte möglicherweise auch als Dock werden verwendet.[1]
Der Begriff kothon leitet sich wahrscheinlich von a . ab phönizisch Wort für "abgeschnitten, gebrochen". Später wurde dies der Name für einen künstlichen Hafen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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