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Martin Batenburg | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Martinus Coenraad (Martin) Batenburg | |||
| Geboren | Den Haag, 4. März1919 | |||
| Verstorben | Eindhoven, 5. Juni2002 | |||
| Party | AOV (1993-1998) NSOV (ab 1997) CDA (ab 1999) | |||
| Politische Funktionen | ||||
| 1995-1995 | Mitglied Provinzstaaten von Nordbrabant | |||
| 1995-1999 | Mitglied Erstes Zimmer | |||
| Biografie bei Parliament.com | ||||
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Martinus Coenraad (Martin) Batenburg (Den Haag, 4. März1919 - Eindhoven, 5. Juni2002) war ein niederländischer Politiker. Batenburg war der Gründer der Allgemeine Seniorenvereinigung (AOV). Er war auch Vorsitzender dieser Partei und saß im Namen dieser Partei im Erstes Zimmer.
Batenburg wurde in einer Familie mit acht Kindern geboren. Er besuchte die Primar- und Sekundarschule in Den Haag. Bei Ausbruch des Zweiter Weltkrieg er hat seine erfüllt Wehrpflicht. Während der Kriegsjahre folgte er der HBS und er war Administrator der Luftverteidigung in Den Haag. 1948 wurde Batenburg Personalchef der Südholländische Bierbrauerei (ZHB) in Den Haag. 1961 wechselte er zu Philipswo er die gleiche Position innehatte. Später arbeitete er im Philips Schulungszentrum.
1984 ging Batenburg in den Ruhestand. Zehn Jahre später gründete er den Algemeen Ouderen Verbond. 1995 saß er kurzzeitig im Namen dieser Partei in der Provinzstaaten von Nordbrabant. Er war auch Vorsitzender des AOV. Da der Vorstand des AOV der Ansicht war, dass Batenburg zu alt sei, um die Mitgliedschaft im Senat mit dem Parteivorsitz und der Mitgliedschaft im Landesrat zu verbinden, wurde Batenburg bei der Senatswahl 1995 in eine Nichtwahlposition versetzt. Mit Vorzugsstimmen er wurde dennoch am 29. Mai 1995 in den Senat gewählt.
Wenige Tage später, am 2. Juni 1995, wurde Batenburg aus der AOV ausgeschlossen, weil eine Mehrheit der zentralen Leitung ihn für das finanzielle Chaos bei der AOV verantwortlich machte. Batenburg berief jedoch für den 10. Juni eine Mitgliederversammlung mit Verbündeten ein. Bei diesem Treffen Repräsentantenhaus-Mitglieder Düsennippel, Leo Boogaard, Liesbeth Aiking-van Wageningen und der Abgeordnete Jan Henriks entlassen und Batenburg wurde wieder in seine Position eingesetzt. Am 7. April 1998 verließ Batenburg selbst die AOV und blieb unter dem Namen „Martin Batenburg“ im Senat. Kurz zuvor, im Dezember 1997, hatte Batenburg Neuer Solidarischer Seniorenverein etabliert. Im Namen dieser Partei war er bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus 1998 Parteivorsitzender, gewann aber kein Mandat.
Die bemerkenswerteste Leistung Batenburgs im Senat war die 1999 während der Nacht der Wiegel in zweiter Lesung gegen die verfassungsrechtliche Regelung des korrigierendes Referendum dafür gestimmt, als er in erster Lesung dafür gestimmt hatte.
Nach Ablauf seiner Amtszeit im Senat wurde Batenburg Mitglied des CDA. Er starb einige Jahre später in Eindhoven.
BRIEFE:http://www.archive.org/details/AlgemeenOuderenVerbondAov
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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