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Mensinga
Nordwest-Drenthe im Jahr 1634 einschließlich des Herrenhauses bei Roderwolde (Mensinga)

mensinga war ein haszate nur südwestlich von Drenthe Platz Roderwolde, in der Nähe von Roden in dem Ding SpielNordfeld.

Mensinga hatte nur für relativ kurze Zeit, mehr als fünfzig Jahre, den Status eines Herrenhauses. 1662 wurde das Haus vermutlich von einem Gastwirt aus Roderwolde an Ernst van de Clooster verkauft, der mit der Drenther Adelsfamilie Lewe verwandt war. Das Haus gelangte durch Erbschaft in den Besitz der Familie De Coninck. Der neue Besitzer Justus de Coninck war Herr von Peize und lebte dort in der Haus in Peize. Er war auch im Besitz des Herrenhauses volkssengen in Roden. 1722 erhielt er die Erlaubnis, das Rittergut vom Haus in Roden auf das Haus in Roderwolde zu übertragen. Damit sorgte er dafür, dass sowohl er selbst als auch sein Sohn, der in Roderwolde lebte, Zugang zum Ritterschaft aus Drenthe. Nach seinem Tod im Jahr 1722 verkaufte seine Frau das Gut in Roden, behielt aber das Grundrecht am Haus in Roderwolde, das sie 1734 ihrem Sohn übertrug. Nach 1743 klagten ihre Enkelkinder um den Besitz von Mensinga. Mensinga wurde 1795 verkauft. Zuvor hatte jedoch bereits der damalige Besitzer der Mensinge in Roden, der Landschaftsminister Coenraad Wolter Ellents, das Grundrecht erworben. 1777 erhielt er die Erlaubnis, das Rittergut Mensinge in Roden zu übertragen. Am Ende kehrte die Gerechtigkeit dorthin zurück, woher sie gekommen war, in das Herrenhaus Mensinge in Roden. Nach 1795 hatte das Haus mehrere Bewohner. Der berühmteste von ihnen war der Groningen Professor, James de Rhoer. Der letzte Besitzer von Mensinga war der Diakonie des reformierte Kirche van Roderwolde, der das Haus 1888 abreißen ließ. Sie baute dort ein Armenhaus, das inzwischen verschwunden ist.