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EIN Motorradhelm ist ein Helm die unter anderem getragen wird von Motor- und Mopedfahrer. Seine Funktion besteht darin, Schäden am Kopf bei einem Sturz oder Absturz begrenzen. Ein weiterer Zweck besteht darin, den Kopf vor schwimmenden Gegenständen, wie beispielsweise Insekten, zu schützen. Der Helm bietet auch bei niedrigen Temperaturen Schutz vor kaltem Wind. In den Niederlanden hat dieser Sicherheitsaspekt zu Artikel 60 der Verkehrsregeln und Verkehrszeichenverordnung von 1990 (RVV 1990) wird festgelegt, für welche Fahrzeuge ein Helm gilt und für welche Fahrzeuge keine Helmpflicht besteht. Motorradfahrer und Beifahrer sind ab dem 1. Januar 1972 beim Motorradfahren helmpflicht, Mopedfahrer und ihre Mitfahrer sind seit dem 1. Januar 1975 helmpflichtig.
Obwohl in aller Munde über Moped- oder Motorradhelme gesprochen wird, gibt es rechtlich keinen solchen Unterschied. Alle nach Europanorm 22.05 zugelassenen Helme (erkennbar an einem eingenähten Etikett mit dem Buchstaben E, gefolgt von einer Nummer mit Angabe des Herstellungslandes) entsprechen der Europanorm und können sowohl auf Mopeds als auch auf Motorrädern getragen werden. Helme, die als motorradtauglich empfohlen werden, sind in der Regel (viel) teurer und besser verarbeitet als die im Moped-Fachhandel verkauften Helme.
Motorradhelme gibt es in drei Typen:
- Integralhelm (geschlossener Helm),
- Helm hochklappen, dessen Vorderseite nach oben geschoben werden kann,
- Jet- oder Custom-Helm (genannt halbe Gläser), mit oder ohne Visier.
- Crossover- und Enduro-Helm, ein geschlossener Helm mit einem Schirm oben (oft ohne Visier).
In diesen drei Gruppen gibt es weitere Unterschiede nach dem Material der Innenverkleidung (feuerfest, gewöhnlich oder isolierend) und dem Material, aus dem die Schale besteht (Polycarbonat, Abs, Kohlenstoff, zusammengesetzt, Kevlar und so weiter).
Polycarbonat- und ABS-Helme
Die Helme aus Polycarbonat und ABS werden unter hohem Druck in eine Form gepresst, anschließend wird die Form (die aus zwei Teilen besteht) gelöst. Dadurch wird die „Felge“ am Helm sichtbar, woher der bekannte Mythos stammt, dass eine Außenschale aus zwei Hälften besteht. Dies ist also nicht der Fall. Viele Marken schleifen diese Kanten jetzt weg. Diese Art von Helm ist relativ günstig, aber nicht unbedingt schlechter als Helme aus teureren Materialien.
Helme aus Verbundwerkstoff
Ein Composite-Helm (ein Helm aus Fiberglas, Carbon oder Aramidfaser (Kevlar)) kann auf unterschiedliche Weise hergestellt werden. In erster Linie können Verbundhelme aus "losen" Glasfasern hergestellt werden. Eine Schicht Epoxidharz wird in eine Form gepresst, auf die die Glasfasern aufgebracht werden, und dieser Vorgang wird dann mehrmals wiederholt. Diese Technik hat den Vorteil, dass die Helmschale an allen Stellen gleich dick ist. Anschließend werden in vielen Fällen an kritischen Stellen Carbon- und Aramidfasern eingesetzt.
Ein Composite-Helm kann ebenso wie die Carbon- und Aramid-Matten auch aus Fiberglas-"Matten" gebaut werden. Auch die Außenhülle ist nun aus verschiedenen Schichten aufgebaut. Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass die Außenschale an verschiedenen Stellen durch mehr Matten/Materialien verstärkt werden kann. Zudem ist diese Bauweise weniger arbeitsintensiv und damit kostengünstiger.
Durch die unterschiedliche Verwendung der Materialien unterscheiden sich die Composite-Außenschalen zunehmend in ihrer Qualität. Heutzutage gibt es Integralhelme unter 1 Kilo Gewicht (Vollcarbon) und Helme aus Vollcarbon und Aramid (Kevlar).
Preisunterschiede hängen daher davon ab. Polycarbonathelme sind meist die Helme in der Preisklasse 50 bis 150 Euro. Composite-Helme sind in einer Preisspanne von 100 bis 1200 Euro zu finden.
Für sportliche Fahrer empfiehlt es sich wegen der Verschleißfestigkeit der Außenschale einen Composite-Helm zu wählen, außerdem haben die „echten“ Supersporthelme unterschiedliche Dichten von Polystyrol (Styropor) in der Innenschale, die den Stößen besser standhalten können eines Sturzes mit hoher Geschwindigkeit.
Beim Kauf ist es wichtig, dass der Helm gut sitzt, sicher ist und sich angenehm anfühlt. Die meisten Benutzer tragen den Helm länger als zehn Minuten auf dem Kopf. Das Innenfutter passt sich der Kopfform an, daher sollte der Helm nicht zu locker sitzen. Andererseits sollte es vor allem an der Stirn nicht zu eng sein, da sich das Futter dort nicht sehr gut anpasst.
Auf jedem Kopf ist ein Helm, der eine Marke passt und der andere mit der gleichen Größe oft nicht.
Fahrerfahrung mit Motorradhelmtypen
| modularer Helm | Integralhelm | Jethelm | |
|---|---|---|---|
| Komfort | |||
| Schutz | |||
| Einfach an- und auszuziehen | |||
| Belüftung | |||
| Sichtfeld | |||
| Windgeräuschschutz |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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