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Naarder Eng
In Richtung Eng
Naturschutzgebiet
Naarder Eng (Nordholland)
In Richtung Eng
Ort
LandDie Niederlande
OrtNordholland
Koordinaten52° 18′ N, 5° 13′ E
Nächster StandortNaarden
Information
Oberfläche0,70 km²
VerwaltungNaturschutzgebiet Goois

Das In Richtung Eng ist ein Naturschutzgebiet von dem Naturschutzgebiet Goois östlich von Naarden und nordwestlich von Häuser. Nördlich des Gebietes liegt der Mandalena-Wald. Über die Enge verläuft der Zeeweg in Richtung Wurfsee. Es ist ein abwechslungsreiches Naturschutzgebiet, das aus Feldern, Eichenwäldern und bewaldeten Ufern besteht. Das Gebiet grenzt an die Küste von Gooimeer, wo einst Oud Naarden zwischen Huizen und der Strömung lag Festung Naarden. Es gibt mehrere Highlights in der Umgebung, wie z Eukenberg und der Aalberg ( 9m).[1] Der Aalberg bietet einen Blick auf die Gooimeer. An den Ufern gibt es Schilf- und Weidendickichte, in denen Wasservögel leben.

Eichen-Bäumchen-Wald

Die ehemaligen Trennwände zwischen den Engen sind noch in der Landschaft sichtbar. Traditionell wurden hier alle sechs bis zehn Jahre die Eichen abgelagert, danach sprossen die Baumstümpfe wieder aus. Neben (Brenn-)Holz lieferte diese Waldnutzung auch Eichenrinde (eek), das zum Gerben von Leder verwendet wurde. Die zurückgesetzten Ableger (Scions) der letzten Fällrunde wuchsen zu einem sogenannten Eichenlaichwald.

Felder und Wald

Nachdem eine große Anzahl von Engstellen nicht mehr genutzt wurde, wuchs der Niederwald über die Wälle und bildete die Haine. Am Hoge Zeeweg sind noch schmale in Takt. Auf den Hangfeldern werden auch heute noch traditionelle Feldfrüchte wie Roggen und Buchweizen, Sommer- und Winterweizen angebaut. Auf den Feldern wachsen Pflanzenarten wie Löwenmäulchen, Hanfnessel, Kornblume und Mohn. Die Felder sind von einem Flickenteppich aus ehemaligem Privateigentum von Gooi-Bauern und Gemeinden umgeben. Nach dem Krieg wurden die bewachsenen Parzellen hier und da mit Nadelbäumen zum Wohnen bewaldet. Ziel des GNR ist es, diese Baumarten durch Laubhölzer zu ersetzen.

Der Eukenberg (14m) leitet seinen Namen wahrscheinlich vom 'eken' ab, dem Klopfen der Eichenrinde für die Gerberei. Dieser künstlich erhobene Hügel war im Mittelalter ein Leuchtturm für Schiffer. Bei schlechtem Wetter wurden Feuer entzündet. Danach gelangte die Gegend in die Hände wohlhabender Amsterdamer Kaufleute, die eine Teekuppel aufstellten. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen.