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Oratorium
Dieser Artikel behandelt ein Musikstück. Oratorium als Gebetskapelle siehe, Oratorium (Gebetshaus).

EIN Oratorium ist eine beachtliche Gesangsarbeit mit überwiegend spirituellem Inhalt für Orchester, Gesangssolisten und Chor, in dem meist ein Erzähler zum Träger der Handlung wird. Im Gegensatz zu a Oper ein Oratorium hat kein Bühnenbild und keine besonderen Kostüme und ein Oratorium handelt nicht nach einem Szene. Wie ein Oratorium die Leidenschaft von Christus als Subjekt hat, spricht man von a Leidenschaft.

Etymologie

Der Name "Oratorium" bezieht sich auf den Ort, an dem die ersten Oratorien aufgeführt wurden, das "Oratorium" der Chiesa Nuova (Santa Maria in Vallicella) Rom, Wert Gemeinde des Oratorianer entwickelten diese neue Musikform für ihre Gebets- und Begegnungsveranstaltungen. Das Wort Oratorium bedeutet Gebetsstätte (Gebetskapelle) und kommt von der Latein Verb oder sind, beten.

Geschichte

1551 gründete der Priester San Filippo Neric in Rom eine Priestervereinigung mit dem Ziel, das religiöse Niveau des Volkes zu heben. Es wurden mehrere Vorträge gehalten, die immer wieder von geistlichen Gesängen (Lauden) unterbrochen wurden. 1563 erscheinen diese Laudes vierstimmig. Allmählich werden diese Laudes komplizierter: mit mehr Aufmerksamkeit für Harmonie, Melodie und Kontrapunkt erscheinen in den Laudes. Schließlich wird die Laude zweistimmig und doppelchörig. Darüber hinaus erscheint der Dialog laude in Form von Gesprächen. Allmählich nimmt der Chor seinen festen Platz am Ende ein und das ist dann nach griechischer Auffassung der ideale Chor: er mahnt, warnt, schöpft die Moral aus der Vergangenheit und drängt zu Frömmigkeit, Buße und Buße. Oft begann der Refrain mit den Worten: "O mortali audite" ("Oh, Sterbliche hören zu"). Aus diesen Elementen entstand schließlich das italienische Oratorium.

Es gab einen Unterschied zwischen italienischen und lateinischen Oratorien. Die italienischen Oratorien hatten einen gereimten Text, die lateinischen einen Prosatext, der sich eng an biblische Texte anlehnte und einen sehr religiösen Charakter hatte. Die italienischen Oratorien waren in Form und Inhalt freier.

Auch in Deutschland wurden Oratorien geschrieben, in denen häufig die Dialoglaude verwendet wurde. Der bekannteste Komponist hier ist Heinrich Schütz, der nach einer Studienreise nach Italien (wo er Monteverdis Werke hörte) mehrere Oratorien komponierte. Auffallend ist, dass Schütz den Chor mit einem oder mehreren Solisten abwechselt.

Auch Ballett erlebte im 16. Jahrhundert eine Blütezeit, darunter das „Ballet de Cour“, in dem sich Rezitative, Dialoge und Chöre mit Tänzen abwechseln. Der Inhalt dieser Ballette war höchst mythologisch oder allegorisch und diente der Verherrlichung des Monarchen.

1567 gründete der Franzose Jean-Antoinne de Baïf de Akademie für Musik und Poesienach einer Italienreise. Seine Absicht war es, eine engere Verbindung zwischen Musik und Poesie herzustellen. Politische Auseinandersetzungen hinderten ihn jedoch daran, in Paris eine Oper zu gründen.

Die Entwicklung der italienischen Oper und des Oratoriums erfolgte gemeinsam nach folgenden Gesichtspunkten:

  • Theaterstücke wurden nach dem Vorbild des griechischen Dramas geschrieben; der Stoff für die Musikdramen wurde der griechischen Mythologie entnommen
  • Zwischen den verschiedenen Teilen wurde gesungen und eine Mischung aus Chor mit Begleitung (laut), aus Wort und Musik ontstond
  • Später kam Ballett (Tanz) hinzu. Tanz fehlte jedoch oft im Oratorium.

Mitte des 17. Jahrhunderts gegründet, Barock Italienisches Oratorium hatte im Allgemeinen spirituelle Zwecke, obwohl es nie Teil der Liturgie war.

Es dramatisch Oratorium, erfunden von Georg Friedrich Händel, ist eine wichtige Erfindung der Musikgeschichte, funktionierte eigentlich als Oper und könnte auch auf Theater inszeniert werden. Einige seiner Oratorien basierten auf dem griechisch und Römische Mythologie. Diese Werke werden manchmal als die weltlich oder weltliche Oratorien erwähnt. Sowohl religiöse als auch weltliche Oratorien haben ernsthafte Absichten. Themen wurden als Thema der Erschaffung der Erde, des Lebens von Jesus oder die Karriere eines klassischen Helden oder biblischen Prophet.

Das Handlung eines Oratoriums ist normalerweise minimal, und einige Oratorien sind überhaupt nicht erzählerisch. Während Opern normalerweise auf a . basieren dramatisiert Geschichte, ist es? ästhetisch das ziel in oratorien ist es, einem größeren musikalischen werk viel häufiger ordnung und sinn zu geben.

Merkmale eines Oratoriums

Wie eine Oper hat ein Oratorium eine Libretto. Es besteht in der Regel aus den folgenden Elementen:

Bekannte Oratorien

Eine Reihe von Oratorien aus dem 20. Jahrhundert, wie z Oedipus rex von Strawinsky und Jeanne d'Arc au Bûcher von Honegger waren unmittelbar vor dem Theater so gestaltet, dass sie kaum von einer Oper zu unterscheiden sind. In dem 21. Jahrhundert kam der Amerikaner Richard Danielpour mit seinem Oratorium Auf eine friedliche Zeit. Die Komposition des längsten Oratoriums, der Jesus-Oratorium was insgesamt etwa 5 Stunden dauert, ist im Namen von Maria Scharwieß.

Zeitgenössische niederländische Komponisten umfassen Rev. Martin de Geus und Dirk Schwarz, in dem erstere die Texte und Musiker Dirk Zwart die Musik schreibt. Themen sind unter anderem die Lebensgeschichten berühmter Persönlichkeiten aus der Bibel, wie zum Beispiel Jona, Abraham, Daniel und Petrus.

Siehe auch

Externer Link