WikiDer > Perron

Perroen

EIN perron (Französisch: Plattform) ist ein harter Stein Säule mit einer Kugel geformt wie a Tannenzapfen mit einem Kreuz. Perroens findet man an Orten, die der Vergangenheit angehörten Fürstbistum Lüttich, vor allem im sogenannten Gute Städte. Es ist ein Symbol von Freiheit, Autonomie und Gerechtigkeit. In vielen Städten markierte das Perron den Ort, an dem Gerechtigkeit geübt wurde. Der Ursprung des Symbols ist dunkel und vielleicht heidnisch. Es wallonisch Wortplattform ist eine Erweiterung von pierre (Stein), also ein großer Stein.

Lüttich Perron

In der Stadt Lüttich markiert die Plattform der Ort, an dem früher Gesetze und Verordnungen genannt wurden, direkt vor dem Haus La Violette auf dem Place du Marché, der im Mittelalter Rathaus von Lüttich funktionierte. Bereits im 12. Jahrhundert wurde die Freitreppe auf Münzen des Lütticher Fürstbischofs abgebildet Hendrik van Leyen, aber es ist nicht klar, ob er der erste war, der die Lütticher Plattform gründete. Auf lange Sicht symbolisierte die Plattform Autonomie und Unabhängigkeit, zunächst des Bischofs und später der Stadt. Im 14. Jahrhundert wurde das Symbol in das Stadtwappen aufgenommen.

Nach dem Karl der Kühne die Armeen des Fürstbistums Lüttich und seiner Untergebenen Grafschaft Loon in dem Schlacht von Brustem besiegt, ließ er 1468 die Stadt Lüttich zerstören. Der Bahnsteig, das Symbol der Lütticher Freiheit, wurde abgerissen und nach Brügge. Nach dem Tod Karls des Großen 1477 wurde der Lütticher Bahnsteig wiederhergestellt. 1696 entwarf der Lütticher Bildhauer Jean Del Cour ein Brunnen, von dem die Plattform ein Teil wurde. Dieser Brunnen wurde 1848 zerstört und dann wieder aufgebaut. Ein Teil der Skulptur aus dem Originalbrunnen befindet sich heute im Museum Großer Curtius.

Perroen woanders

Die Plattform von Lüttich ist zwar der bekannteste Perron, aber auch in den meisten anderen Gute Städte (Französisch: Bonnes-Villes) finden sich Perrons. Ab dem 14. Jahrhundert durften alle Städte des Fürstbistums Lüttich eine Plattform errichten. Huy hatte bereits vor 1235 einen Bahnsteig. Allerdings sind nicht alle Orte mit Perroens gute Städte. Theux wurde zum Beispiel erst später vom Fürstbistum annektiert. Stavelot bekam eine Perron, weil die Fürstbischof von Lüttich auch zeitweise Prinz-Abt von Fürstentum Stavelot-Malmedy früher gewesen. Ebenfalls Maastricht hat einen Perron, obwohl dieser hier zweihäusige Stadt gehörte nie zu den Guten Städten des Fürstbistums.

Perroens in Wallonische Gute Städte

Perroens ist noch heute an verschiedenen wallonischen Orten zu finden, die einst zum Fürstbistum Lüttich gehörten, wie zum Beispiel Huy, Verviers, Sart (Gemeinde Jalhay), Stavelot, Theux, Herve und wezet. Im Andenne ist eine Plattform, die auf einem gusseisernen Brunnen montiert ist.

Perroens in Dietse Good Cities

In Belgisch-Limburg gehörten die meisten Orte zum Landtage sprechenden Teil des Fürstbistums und hatten deshalb das Recht, eine Tribüne zu errichten: Bilzen, Alt-Rekem, Hasselt, Tongeren, Einzahlungslohn, Sint Truiden, Herk-de-Stad, Montenaken (Gingelom), Maaseik, Birne, Stokkem und Bree. Im Hamont ist der Tannenzapfen und das Kreuz des Perrons kombiniert mit a Wasserpumpe. In der bis 1795 zweierbte Stadt Maastricht Auf dem Vrijthof gibt es eine Kopie der historischen Plattform. Die sogenannte nikolaus-perroen Bei der H. H. Nikolaus- und Barbarakirche im Valkenburg ist keine echte Perron, denn diese Stadt gehörte nie zu Lüttich.

Die Plattform als Symbol

Die Lütticher Plattform steht im Fürstbistum Lüttich traditionell für Freiheit und Gerechtigkeit. Bilder des eigentlichen Perrons beziehen sich auf diese symbolische Bedeutung.

Perroens in der Heraldik

Sowohl die Stadt Lüttich wenn Sint Truiden haben den Bahnsteig in das Stadtwappen aufgenommen.

Perroen in der Kunst

Perroens werden häufig in der bildenden Kunst und auf Artefakten abgebildet, um einen Bezug zur Stadt oder zum Land Lüttich herzustellen.

Siehe auch

  • Sache; ein Ort der Gerechtigkeit, der oft mit einem Stein markiert wurde.
Siehe die Kategorie Plattformen von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.