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Phokion
Phokion-Statue (Vatikanische Museen).

Phokion (AltgriechischΦωκίων / Phōkíōn) war ein athenischer Politiker und General.

Phokion war ein Athener, geboren aus dem armen Bürgertum. Er genoss die Ausbildung von Plato und Xenokrates und bildete sich nach den vortrefflichsten Beispielen. Im Privatleben war er freundlich und großzügig, im öffentlichen Leben jedoch hart und streng. Er verachtete Reichtum und alle Opulenz, aber auch die Menschen seiner Zeit, die er für die Freiheit scheu hielt. Weit entfernt von allen übertriebenen Spekulationen, ein Anhänger eines reinen Utilitarismus, hielt er Ordnung und Disziplin unter einem mächtigen Regenten zu dieser Zeit für das Begehrenswerteste. Und so trotz seines Patriotismus und seiner Ehrlichkeit (oft ist er χρηστός / Chrstos genannt) ein standhafter Gegner von Demosthenes und überzeugte den mazedonischen Einfluss.

Hervorragend als General - er war 45 Mal Strategen - er besaß auch die Fähigkeit eines Staatsmannes. Ohne ein richtiger Redner zu sein, hatte er einen prägnanten Gesichtsausdruck und suchte, entgegen der damaligen Sitte vieler bedeutender Redner, durch harte Ermahnungen stets die Fehler des Volkes vor Augen zu behalten.

Er trat zuerst ein chabrias Auf. Als Kommandant des linken Flügels hatte er einen wichtigen Anteil am Sieg auf Naxos (376 v.Chr.) und erlangte den Ruhm der Gerechtigkeit, indem er den Tribut der neuen Verbündeten forderte.

Danach wird er erst wieder in den Quellen erwähnt, wenn er in ist 351 v.Chr. Hilfskräfte des karischen Regenten Idrius vor dem Artaxerxes nach Zypern (gegen Pnytagoras) geführt. Im 350 v. er wurde geschickt Euböa dorthin geschickt, um die mazedonischen Machenschaften zu verhindern. Er unterstützte die Tyrannploutarchos und erobert bei Tamyne.[1]

Im 341 v.Chr. von dort vertrieb er die TyrannKleitarchos und stellte Athens Einfluss wieder her.[2] Im 339 v. Chr. Er speicherte Byzanz gegen den Angriff von Philippos[3] und geschützt Megara gegen die Thebaner.

Er plädierte jedoch weiterhin für Frieden mit Philippos. Nach dem Schlacht von Chaeroneia er riet daher, die „sehr gemäßigten" Friedensbedingungen anzunehmen. Nach Philippos Tod bemühte er sich, die Athener vor hastigen Schritten zu bewahren und trotz der Abneigung gegen die ekklesia (Volksversammlung), für die Auslieferung der Redner an Alexander, aber auch später wussten sie um Vergebung, auf Charidemos na. Er wurde von Alexander immer sehr geschätzt, aber er nahm, so arm er war, nie Geld oder irgendeine Gefälligkeit von ihm.

Auch nach Alexanders Tod widersetzte er sich mit aller Kraft gegen die Wiederaufnahme des Krieges, und das bei jedem Lamischer Krieg gewonnen, äußerte er seine Besorgnis.[4]

Nun, als dieser Krieg unglücklich geendet hatte, und Antipatros gegen Athen marschierten, mussten die Besiegten wieder bei den Freunden Mazedoniens Zuflucht suchen. Phokion ging jetzt mit dem Redner Demades nach Antipatros und musste einen Frieden schließen, der 12000 Bürgern ihrer Rechte entzog, den Mazedoniern den Hafen in Besitz nehmen München und übergab die edelsten Bürger dem Feind.[5]

Von nun an stand er wie Strategen an der Spitze des Staates und suchte, soweit er konnte, die Härte der Friedensbestimmungen bei deren Ausführung abzumildern, doch dann nach dem Tod des Antipatros (319 v.Chr.) polyperchon, um Griechenland zu überzeugen, die Wiederherstellung der alten Verfassung versprach, suchte Phokion mit Hilfe von Nikanor, dem General von Antipatros, um dies zu verhindern. Dies erregte den Zorn des Volkes gegen ihn. Und dann AlexanderSohn des Polyperchon, erschien mit einem Heer in Attika, wurde abgesetzt und mit seinen Freunden als Verräter verfolgt.[6] Sie gingen nach Polyperchon, aber dieser schickte sie zurück nach Athen und überließ es dem Volk, über sein Schicksal zu entscheiden.

der Redner Agnonide te trat als Ankläger auf und verurteilte einstimmig die ekklesia sie wegen α / prodosía (Verrat) zu Tode. Phokion, schon 80 Jahre alt, musste 318 v.Chr. trinke den vergifteten Becher mit vier seiner Freunde, während sich die Stimmung der Athener bald ändere. Eine Statue für Phokion wurde errichtet und Agnonides wurde getötet.

Nüsse

  1. ploutarchos, Phokion 12, Demosthenes, Oratio in Midiam s. 575.
  2. Ploutarchos, Demosthenes 17, Demosthenes, Oratio de Corona s. 252.
  3. Ploutarchos, Phokion 14.
  4. Ploutarchos, Phokion 28.
  5. Ploutarchos, Phokion 27 ff.
  6. Diodoros Sikeliotes , Bibliotheca Historica XVIII 65,3-5.

Antike Quellen

Referenz

  • Kunst. Phoción, in F. Lübker - trad. Hrsg. J.D. Van Hoevell, Klassisches Wörterbuch der Künste und Wissenschaften, Rotterdam, 1857, p. 743-744.