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Plosief

EIN plosiv, okklusiv oder plosiver Ton ist ein Konsonant gekennzeichnet durch eine erhebliche Behinderung. Die Plosive gehören zur breiteren Klangkategorie der Hindernisse und hör auf zu hören.

Ausbildung: erste zwei Etappen

Sprachgeräusche entstehen, wenn Luft den Körper durch die Mund- oder Nasenhöhle verlässt. Die Form dieser Hohlräume bestimmt die Schwingung der ausgestoßenen Luft und damit die Qualität des Sprachklangs.

Bei der Aussprache eines Plosivs bildet sich zunächst eine vollständige Obstruktion in den Sprachorganen. Gegen dieses Hindernis wird dann Luft komprimiert, was einen Verschluss des Rachens oder der Mundhöhle bildet. Der Luftstrom aus der Lunge wird somit ganz oder teilweise blockiert. Diese Okklusion oder Obstruktion ist das wesentliche Merkmal, dass die Artikulation von Vokale von dem von Konsonanten unterscheidet.

Bei der Artikulation von Plosiven liegt eine vollständige Okklusion vor. Bei der Artikulation von anderen Hindernisse wie Frikative es besteht nur eine teilweise Okklusion oder eine Verengung des Stimmtraktes, durch den noch etwas Luft strömt. Bei der Artikulation von Vokale es gibt überhaupt keine Okklusion und der Stimmtrakt ist vollständig geöffnet, sodass die gesamte Luft aus der Lunge strömen kann.

Dritte Stufe: Explosion oder Implosion

In vielen Sprachen wird die Druckluft dann plötzlich „abgelassen“. Dies führt zu einer "Explosion" der ausgestoßenen Luft. Es gibt jedoch auch Sprachen, wie z Indonesisch, bei dem diese Explosion nicht stattfindet: Die Abdichtung bleibt erhalten und der Druck baut sich im Inneren des Körpers ab. Dies ist nicht mit großer Gewalt verbunden, wird aber dennoch manchmal als "Implosion" bezeichnet. Gleiches gilt für die Surinamen oder Surinam-Niederländischen tjoerieZusammenfassend besteht die Bildung eines Plosivs also aus drei Phasen:

  1. eine Obstruktion irgendwo im Vokaltrakt (Anflugphase);
  2. Druckluft gegen dieses Hindernis komprimieren (Kompressions-/Haltestufe);
  3. entweder abruptes Lösen der Obstruktion (Release-Phase) oder die Obstruktion mit entsprechendem Druckverlust aufrechterhalten (Implosion).

Aspiration

Übrigens ist in vielen Sprachen, zum Beispiel in Englisch und Deutsch, nach den stimmlosen Plosiven /p/, /t/, /k/ in manchen Fällen Aspiration möglich: auf den Plosiv folgt dann ein schwacher /h/-Laut, wenn dieser den ersten bildet Sprachlaut der (betonten) Silbe. Wir haben keinen Anspruch in der niederländischen Standardaussprache.

Affrikaten

Mit Plosiven wie dem Englischen und Niederländischen, wo Nederlandse Explosion auftritt, muss die Freisetzung der Luft notwendigerweise abrupt erfolgen. Wenn dies schrittweise geschehen würde, würde kein Plosiv ausgesprochen, sondern a but Affrikat. Affrikate sind im Niederländischen selten; man begegnet ihnen allenfalls in Interjektionen wie "Tssjjjj!" Sie sind oft auf Englisch zu finden.

Die ersten beiden Stufen eines Affrikats sind genau wie die eines Plosivs; die dritte Stufe unterscheidet sich daher: mit einer plosiv abrupten Explosion, mit einer gefühlvollen allmählichen Freisetzung. So entstehen im Englischen die Unterschiede zwischen oben und hacken: das /t/ ist ein Plosiv, das /tsj/ (geschrieben als "ch") ein Affrikat. Ebenso werden die Unterschiede zwischen den englischen Wörtern artikuliert Damm und Marmelade: das /d/ ist ein Plosiv, das /dzj/ (geschrieben als "j") ein Affrikat.

Plosive auf Niederländisch

Im Niederländischen kommen folgende Plosive vor:

  • das bilabiale /p/ und /b/ (pak, bak);
  • die alveolären /t/ und /d/ (tak, dak);
  • die Velare /k/ und /g/ (kbeim; das /g/ kommt nur in Lehnwörtern vor: Das Gaulle, guerrillas, Nasi GOhren, und wird oft in a . synchronisiert Reibelaut – ein reibendes Geräusch).

Außerdem gibt es die Knacklaut, die auf Höhe der Stimmspalte (Glottis) entsteht. Bei ABN tritt dieses Stoppgeräusch nur bei Konstruktionen wie 'Beademen' auf. Die Dialekte der Regionen Groningen, Drenthe, Twente und Achterhoek unterscheiden sich durch die Verwendung des Glottalstops bei der Konjugation von Verben. Dieser Laut kommt auch in englischen Dialekten vor. In Westflämisch kennen wir zum Beispiel einen Glottalstop in Verbot ("backen"), und die Engländer Cockney hast bo'l ("Flasche"). Viele nicht-westliche Sprachen haben auch den Glottalstop, der in vielen afrikanischen Sprachen, aber auch in indonesischen Sprachen vorkommt.