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Es Postkolonialismus ist eine Bewegung innerhalb der Geisteswissenschaften, Literatur und Politikwissenschaft Umgang mit den kulturellen und humanitären Folgen der Kolonialismus und Imperialismus. Dazu gehört auch die Kritik an kolonialen Begriffspaaren wie Western/orientalisch (sehen Orientalismus) und plädierte dafür, sie durch ein System der Differenz und Pluralität zu ersetzen. In dieser Hinsicht ist der Postkolonialismus eng mit der Poststrukturalismus und der postmoderne philosophie.
Der Begriff bezieht sich oft nicht auf alle Kolonialmächte des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie gilt beispielsweise generell nicht für Russland, die Türkei, Japan, China und Haiti. Es konzentriert sich hauptsächlich auf die koloniale Vergangenheit westeuropäischer Länder.
In der Literatur wird Postkolonialismus dadurch ausgedrückt, dass man an die Kolonialherren „zurückschreibt“ (unter Verwendung des Begriffs Salman Rushdie): eigene Literatur schreiben und Geschichte, oft in der Sprache der Kolonisatoren.
Wichtige postkoloniale Denker sind/waren Homi Bhabha, Franz Fanon, Edward Said und Gayatri Spivak.