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Rudolf Springer (Berlin, 9. April1909 - Dort, 2. Juni2009) war ein DeutscheKunsthändler und Galerist.
Rudolf Springer war ein Urenkel von Julius Springer, Gründer des Verlags Springer Verlag. Während seines Militärdienstes blieb seine jüdische Abstammung unentdeckt. Während der Zweiter Weltkrieg Springer kontaktierte die Französischer Widerstand. Nach dem Krieg kehrte er nach Berlin zurück und eröffnete 1948 in seinem Elternhaus in eine Kunstgalerie Berlin-Zehlendorf. 1950 zog die Galerie in die Kurfürstendamm und Ende der 60er Jahre zur Fasanenstraße.
Anfang der 1950er Jahre war seine Galerie vor allem für Kunst aus Frankreich, mit Arbeit von André Masson, Joan Miro, Alexander Calder, Henri Laurens, Hans Bellmer, Max Ernst, Hans Arp und Wols. In den 1960er Jahren fokussierte sich Springer auf den internationalen Kunstmarkt mit Künstlern wie George Rickey, Arnulf Rainer, Fritz Köthe, George Baker, Rolf Szymanskic, Waldemar Grzimek, marwan, Viktor VasarelyChristian Ludwig Attersee, David Hockney, William Copley, Jorge Castillo, James Lee Byars, Günter Brus, K. H. Hödicke, Armando, Per Kirkeby, Ina Barfuss, Thomas Wachweger, Rosemarie Trockel, Bernd Koberling und Dieter Appelt.
Literatur
- Berliner Galerie. Museum Spadagogischer Service. Eckhard Gillen. Dieter Schmidt (Hrsg.), Zone 5. Kunst in der Viersektorenstadt 1945 bis 1951, Berlin 1989
- Johannes Gachnang, Rebeka Ewa Wolfowski (Hrsg.), Dieses Loch. Hommage an Rudolf Springer, Bern. Berlin 1999
- Ingo Brunzlow, Die Rudolf-Springer-Galerie. Kunsthandel und Ausstellungsbetrieb im Berlin der Nachkriegszeit 1948-1961, Dissertation Freie Universität Berlin 2004
- Galerie Zeitgenössische Bildende Kunst (Hrsg.), Rudolf Springer. Marchand d'art, geb. 1909, Katalog Berlin 2007