WikiDer > Sander Borgers

Sander Borgers

Sander Borgers (Den Hulst, der 13. September1917 - Haar, Deutschland, 1985) war ein NiederländischNationalsozialist und Kriegsverbrecher während der Zweiter Weltkrieg.

Jugend

Borgers' Eltern hatten in der damaligen Gemeinde Nachrichten ein Bauernhof, aber wegen der Anziehungskraft der florierenden Textilindustrie in Twente zog die Familie um 1932 zu Enschede.

Nationalsozialist

Im 1939 Borgers und sein Bruder Johan (Den Hulst, 20. Januar1922) Mitglied von Nationalsozialistische Bewegung (NS B). Im 1940 sie wurden Mitglieder der Niederländische SS. Im 1941 sie berichteten dem Waffen-SS. Nach einer kurzen militärischen Ausbildung in Deutschland wurden sie auf den Balkan und später im Jahr auf die Ostfront, wo sein Bruder Johan mit gekämpft hat Milofti-Kurakino auf 12. Dezember 1941 wurde ermordet. Im Jahr 2010 wurde sein Leichnam von Familienmitgliedern beigesetzt.[1] Sander Borgers ist in 1942 und 1943 mehrfach verletzt. Nach seiner Genesung kehrte er immer wieder an die Front zurück.

Nach seinen letzten schweren Verletzungen im Frühjahr 1943 Borgers wurde für die Waffen-SS und den Frontkampf abgelehnt. Zurück in den Niederlanden arbeitete er an seiner Genesung und half seinem Vater im Pferdehandel. Im 1944 wurde Borgers durch die Landwacht gerufen. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Ostfrontsoldat wurde er dem Sonderkommando von Henk Feldmeijer. Hier war er an verschiedenen Morden an bekannten unschuldigen Niederländern beteiligt, als Repressalien für Morde an NSB-Mitgliedern durch den Widerstand. Diese wurden auch genannt silbertanne morde erwähnt.[2] Dieses Sonderkommando wurde im September 1944 auf Befehl der SS-Führung aufgelöst. Im November 1944 heiratete Borgers in Enschede.

Nach dem Krieg

Kurz vor der Befreiung floh Borgers in die Deutschen lernenwo er Arbeit auf einem Bauernhof bekam. Hier begann er wieder eine Beziehung, heiratete aber nie wieder. Aus dieser Beziehung gingen zwei Kinder hervor. Seine erste Frau hatte 1947 die Scheidung eingereicht, weil Borgers vom Erdboden verschwunden war.

1949, nach seiner Verhaftung in Deutschland, arbeitete Borgers freiwillig an seiner Auslieferung in die Niederlande mit. Im November 1949 verurteilte ihn das Sondergericht Amsterdam zu lebenslanger Haft mit Entrechtung. Im Berufungsverfahren forderte der Staatsanwalt Fiscal 12 Jahre Gefängnis. Einen Monat später appelliert Borgers an 31. Januar1951 vom Sonderkassationsrat abgelehnt. Der Rat bestätigte daher das Urteil des Sondergerichtshofs.

Flucht aus dem Dome-Gefängnis in Breda

Er wurde dann in die Kuppelgefängnis zu Breda eingesperrt. Am Abend des 2. Weihnachtsfeiertag im 1952, er kannte dort mit sechs anderen Häftlingen (Herbertus Biker, Klaas Carel Faber, Willem Polak, Antoine Touseul, Willem van der Neut und Jakob der Jüngere) nach einem Filmabend zu fliehen und zwei Autos zu nehmen Deutschland fliehen. Diese von außen organisierte Flucht führte zum Grenzübergang Überbergen zu Stock in Deutschland. Hier meldeten sie sich bei der Polizei. Am nächsten Tag wurden sie dem deutschen Amtsrichter Dyckman vorgeführt, der sie wegen illegalen Grenzübertritts zur Zahlung von 10 DM verurteilte. Danach ging jeder seinen Weg in Deutschland und Auslieferungsersuchen wurden nicht befolgt, da sie im Krieg die deutsche Staatsangehörigkeit erworben hatten. Diese hatte Borgers 1941 bei seinem Dienstantritt bei der Waffen-SS erhalten. Die deutsche Regierung war nicht verpflichtet, deutsche Staatsbürger auszuliefern.

Nach einigem Umherirren hat sich Borgers mit seiner Familie wieder in Leer niedergelassen. Als Viehhändler verdiente er hier jahrelang seinen Lebensunterhalt. Er starb 1985 in seiner späteren Heimatstadt Haren, Deutschland, und wurde dort begraben.[3]