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Scheidemannstraße
Scheidemannstraße
Gesicht nach Osten
Geografische Informationen
OrtBerlin
LoslegenJohn-Foster-Dulles-Allee
EndeDorotheenstraße
Länge620m
Allgemeine Information
Benannt nachPhilipp Scheidemann
Name seit1965

Das Scheidemannstraße ist einer der sozialdemokratisch Politiker Philipp Scheidemann benannte Straße im Berliner Bezirk Tiergarten. Grund für die Namensgebung ist die Tatsache, dass Philipp Scheidemann etwa 100 Meter entfernt, am 9. November 1918, von einem Balkon des Reichstagsgebäude rief die Deutsche Republik aus.

Ausrufung der Republik am 9. November 1918: Philipp Scheidemann Anrufe vom Westbalkon des of Reichstagsgebäude aus der deutschen republik

Die Scheidemannstraße verläuft in Ost-West-Richtung. Auf der Ostseite der Straße befindet sich der Friedrich-Ebert-Platz. Hier kommen die Ebertstraße aus dem Süden und die Dorotheenstraße aus dem Osten versammelt. Im Westen kreuzt die Straße die Straßenbahnlinie Heinrich-von-Gagern-Straße–Yitzhak-Rabin-Straße und wird dann zur John-Foster-Dulles-Allee. Auf der Nordseite der Straße befinden sich das Reichstagsgebäude und die Platz der Republik. Auf der anderen Seite ist die Großer Tiergarten mit dem Denkmal für die Sinti und Roma Europas. Das Denkmal Weisse Kreuze, das an die Todesopfer der Berliner Mauer, liegt an der Ecke Scheidemannstraße/Ebertstraße.

Die Straße wurde am 24. Oktober 1965 nach Scheidemann benannt. Davor hieß die Straße zwischen 1895 und 1938 Samsonstraße, an den ersten Reichstagspräsidenten Eduard von Samson, und von 1938 bis 1965 Sommerstraße nach dem Kommunalpolitiker Carl August Heinrich Sommer.