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Slangenpomp
Schlauchpumpe, Beispiel 2

EIN peristaltische Pumpe oder peristaltische Pumpe ist eine Pumpe zum Pumpen von Flüssigkeiten.

Bei anderen Pumpentypen können die Flüssigkeiten Probleme verursachen, zB Schäden an Pumpenteilen durch Säurekorrosion oder umgekehrt Schäden an Stoffen in der Flüssigkeit; die Flüssigkeit kommt nur mit der Innenwand des Pumpenelementes in Kontakt: ein Schlauch aus Kunststoff, beispielsweise Silikon, der die zu pumpende Flüssigkeit von anderen Pumpenteilen getrennt hält und somit Pumpe und Flüssigkeit schützt.

Das Patent auf die Pumpe stammt aus dem Jahr 1855 und war auf den Namen von Porter und Bradley ausgestellt.[1]

Operation

Das Herz einer Schlange oder peristaltisch Pumpe besteht aus einem Pumpenschlauch aus einem speziellen chemisch inert Material, manchmal mit Nylon verstärkt und bearbeitet. Dieser Schlauch wird gegen die Innenseite des Pumpengehäuses gebogen. In der Mitte des Pumpenhauses befindet sich ein Doppel LagerRotor mit zwei oder mehr Schuhen oder Ösen montiert. Durch die Drehbewegung des Rotors verschließt der Schuh bzw. Nocken den Pumpenschlauch und verdrängt dann die Flüssigkeit im Schlauch nach vorne. Durch die Rückgewinnungskapazität des Schlauches öffnet dieser dann wieder und saugt so neue Flüssigkeit an.

Anforderungen an den Schlauch

  • Der Schlauch muss sich immer wieder richtig schließen lassen.
  • Es darf kein innerer Schlupf vorhanden sein, da sonst das Fördergut beschädigt werden kann.
  • Rückstau sollte vermieden werden.
  • Die Wandstärke muss unabhängig vom Innendurchmesser überall gleich sein (siehe auch Hinweis zum Durchfluss unter Leistungen danach)

Leistungen

  • Die zu pumpende Flüssigkeitsmenge kann genau dosiert werden.
  • Die Pumpe ist selbstansaugend und darf trocken laufen.
  • Die Drehrichtung kann umgekehrt werden.
  • Es gibt keinen Metall-zu-Metall-Kontakt.
  • Die Flüssigkeit bleibt im Pumpenschlauch und die Wartung ist einfach.
  • Die Durchflussmenge kann durch Wahl eines Schlauches mit einem anderen Innendurchmesser angepasst werden (die Wandstärke muss jedoch gleich sein).

Nachteile

  • Wie gewohnt mit Verdrängerpumpen der Flüssigkeitsstrom pulsiert.
  • Die Pumpe hat für ihre Größe eine relativ geringe Leistung.
  • Der Einsatz dieses Pumpentyps erfordert Fachkenntnisse.

Anwendungen

Diese Art von Pumpe eignet sich zum Pumpen von sterilen Flüssigkeiten wie z Blut in einem Herz-Lungen-Maschine, oder aggressive Flüssigkeiten, die aus Stoffen mit bestimmten Eigenschaften bestehen, wie z ätzend, Schleifmittel, scherempfindlich, hoch viskos, hohes spezifisches Gewicht, Säuren und Base, Farbstoffe, Tinte, Beschichtungen und kleben, Schlamm und sonstiges Abwasser.

Einige Modelle können für einen Druck von 1600 kPa (16 bar) und eine Kapazität von bis zu ca. 100 m³/h verwendet werden.

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