WikiDer > Supralapsarianismus
Supralapsarismus (Latein oben = früher/vorher, Ablauf = fallen) ist eine Möglichkeit, die Lehren des Prädestination erklären. Der alternative Weg ist es Infralapsarianismus. Kurzum, es geht darum, wie der Mensch in der Entscheidung der Erwählung Gottes (Prädestination) erscheint, nämlich in Fällen (Infralapsarianismus) oder bei Unfällen (Supralapsarismus).
Der Supralapsarianismus lehrt, dass Gott zuerst Wahl und hat die Verwerfung der Menschen angeordnet und danach die Schöpfung und den Fall. Jemand, der an dieser Theorie festhält, wird als Supralapsarianer oder Floater bezeichnet. Die Supralapsarianer haben es so formuliert, damit Gott dann den höchsten Grad in Seinem souveränen Wohlgefallen erreicht. (Das bedeutet, dass Gott als Schöpfer der Erde und die Menschen mit ihr handeln können, wie er es für richtig hält).
Ähnlichkeiten mit dem Infralapsarianismus
- Sowohl Infra- als auch Supralapsarianer glauben, dass Gott alles von Ewigkeit her bestimmt hat, einschließlich des Falls.
- Sowohl Infra- als auch Supralapsare bekennen, dass Gott die Menschen nicht aus vorhergesehenem Glauben erwählt hat, sondern nach Seinem Wohlgefallen, so dass die Ursache der Vorherbestimmung in Gott liegt.
- Sowohl Infra- als auch Supralapsarier bekennen, dass der Mensch keine Freier Wille aber dass sein Wille völlig verdorben ist.
- Sowohl Infra- als auch Supralapsarianer bekennen, dass es in Gottes Verordnungen (der Ewigkeit) keine Dauer gibt, so dass das Vorher und Nachher keine Zeitangabe, sondern eine Reihenfolge in den Verordnungen ist.
Um dies noch einmal deutlich zu machen: Sowohl Infra- als auch Supralapsarianer bekennen, dass die Prädestination in der Ewigkeit, vor der Zeitbildung und damit auch vor dem Fall stattfand.
Unterschiede damit Infralapsarianismus
gemäß James Trigland ist der Unterschied in der Definition des Wortes Prädestination[1]:Die Supralapsarier nehmen das Wort Prädestination weiter. Dazu gehört bei ihnen nicht nur das Dekret über die Vorherbestimmung (Erwählung und Verwerfung) des Menschen, sondern auch über alle damit verbundenen Mittel wie Schöpfung und Fall, aber auch die Menschwerdung Christi.
Die Infralapsarianer nehmen das Wort Prädestination enger und verwenden es nur auf die Erwählung des Menschen und die damit verbundenen Mittel, wie die Menschwerdung Christi. Daher zählen sie die Schöpfung und den Fall zur allgemeinen Vorsehung Gottes, nicht aber zur Vorherbestimmung.
Das Remonstranten versuchten, von diesen beiden Ansichten Gebrauch zu machen, dann duldeten sie beide, indem sie eine dritte hinzufügten, nämlich dass der Mensch im Erwählungsdekret Gottes als Gläubige oder Ungläubige erscheinen würde und dass Gottes Entscheidung (in der Vorherbestimmung) davon abhinge.
Die zwischen Infra- und Supralapsariern bestehende Übereinkunft (nämlich, dass Gott die Menschen nicht aus vorhergesehenem Glauben erwählte, sondern zu Seinem Wohlgefallen) konnte nicht bestehen. Deshalb schlossen sich die Infra- und Supralapsarier gegen die Remonstranten auf der Synode von Dordt. Es ist daher ein absolutes Missverständnis, dass der auf der Dordrechter Synode diskutierte Konflikt aus der Differenz zwischen Infra- und Supralapsaren entstand. Dies geht auch aus der Tatsache hervor, dass die Synode in diesem Streitfall nicht entschieden hat.
Punkt für Punkt
Die logische Reihenfolge der Entscheidungen im Supralapsarianismus ist:
- Gottes Anordnung, sich durch die Erwählung einiger und die Ablehnung anderer zu verherrlichen.
- Die Entscheidung, die ausgewählten und abgelehnten zu erstellen.
- Die Entscheidung, den Fall zuzulassen und
- die Entscheidung, den Auserwählten durch Jesus Christus zu vergeben.
Synode von Dordt
Auf der Synode von Dordt Es wurde keine Aussage über die Richtigkeit einer der beiden Aussagen gemacht, aber beide wurden toleriert. Kapitel 1, Artikel 7 der Dordrechter Lernregeln aus infralapsarischer Sicht[2].
„Diese Erwählung ist ein unveränderlicher Vorsatz Gottes, durch den er vor Grundlegung der Welt eine gewisse Menge von Menschen gemacht hat, die nicht besser oder würdiger sind als andere, sondern mit anderen, der ganzen Menschheit, der erste Gerechtigkeit, die durch ihre eigene Schuld in Sünde und Verderben gefallen ist, nach freiem Willen seines Willens, zum Heil, allein aus Gnade, in Christus erwählt, den er auch von Ewigkeit zum Mittler und Haupt aller Auserwählten geworden ist, und ein Fundament des Heils, und damit sie durch ihn gerettet werden, hat er sich auch vorgenommen, sie ihm zu geben und durch sein Wort und seinen Geist mächtig zu seiner Gemeinschaft zu rufen und zu ziehen oder mit wahrem Glauben an ihn zu ziehen. zu rechtfertigen, zu heiligen und in der Gemeinschaft seines Sohnes mächtig bewahrt zu werden, um endlich zu verherrlichen, seine Barmherzigkeit zu erweisen und das Gericht zu loben jkdom seiner herrlichen Gnade. Wie geschrieben steht: Gott hat uns vor Grundlegung der Welt in Christus erwählt, damit wir in Liebe heilig und untadelig vor ihm seien; der uns zur Sohnschaft durch Jesus Christus in sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens vorherbestimmt hat; zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, durch die er uns im Geliebten frei gemacht hat (Eph. 1,4-6). Und anderswo: die er vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; und die er berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt; und die er gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht (Röm. 8:30)."