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Die ständige Nymphe Unbekannte Liebe[1] | ||||
| Richtung | Edmund Goulding | |||
| Produzent | Henry Blanke Hal B. Wallis | |||
| Szenario | Margaret Kennedy (Roman) Kathryn Scola | |||
| Hauptrollen | Charles Boyer Joan Fontaine Alexis Smith | |||
| Musik | Erich Wolfgang Korngold | |||
| Bearbeiten | David Weisbart | |||
| Kinematographie | Tony Gaudio | |||
| Verteilung | Warner Bros. Bilder | |||
| Premiere | ||||
| Genre | Theater | |||
| Spielzeit | 112 Minuten | |||
| Sprache | Englisch | |||
| Land | ||||
| Budget | $1.123.000 | |||
| Ausbeute | $3.452.000 | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| MovieMeter-Profil | ||||
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Die ständige Nymphe ist ein amerikanischDrama Film von 1943 unter der Regie von Edmund Goulding. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von 1924. Margaret Kennedy und erschien damals in den Niederlanden unter dem Titel Unbekannte Liebe.
Geschichte
Die Familie Sanger lebt in einem abgelegenen Chalet in der Schweiz: Pater Albert zieht hier seine vier Töchter als Wildtiere auf. Tessa, 14, ist eine seiner Töchter und verliebt sich in Alberts Freund der Familie, den belgischen Komponisten Lewis Dodd. Lewis liebt auch Tessa, hat aber keine romantischen Gefühle für sie. Inzwischen verschlechtert sich Alberts Gesundheitszustand und da er seine Töchter immer vor der bösen Außenwelt beschützt hat, fürchtet er, was die Zukunft ihnen nach seinem Tod bringen wird. Aus diesem Grund bittet er Lewis, Charles Creighton, den reichen Onkel der Mädchen, zu kontaktieren. Laut Albert ist Creighton die richtige Person, um den Mädchen Weltwissen beizubringen.
Nach Alberts Tod trennen sich die Wege der vier Mädchen: Die älteste Tochter Kate zieht zum Studium nach Mailand und die zweitälteste Toni heiratet den wohlhabenden Fritz Bercovy. Die jüngsten Töchter Tessa und Paula werden von Creighton betreut. Lewis verliebt sich in Creightons Tochter Florence, eine Londoner High-Society-Lady. Sie heiraten bald.
Sechs Monate vergehen. Lewis fühlt sich nun in der Ehe unglücklich und denkt, dass Florence sich zu sehr in seine Angelegenheiten einmischt. Tessa und Paula rennen von zu Hause weg und bitten Lewis, sie aufzunehmen. Lewis empfängt die Mädchen mit offenen Armen, sehr zum Leidwesen der eifersüchtigen Florence. Bald zieht Paula bei Toni ein, die jetzt schwanger ist. Tessa bleibt bei Lewis und Florence zurück und hilft Lewis beim Komponieren von Musik. Dadurch entsteht eine enge Bindung zwischen den beiden. Florence sieht Tessa als ihre Rivalin und tut alles, um sie aus dem Haus zu vertreiben.
In der Nacht seines ersten Auftritts seit Jahren erkennt Lewis, dass er in Tessa verliebt ist. Tessa will jedoch nichts mit ihm machen, solange er noch mit Florenz verheiratet ist. Kurz darauf erkrankt sie schwer und bevor Lewis die Ehe mit Florence beenden kann, stirbt sie.
Rollenverteilung
- Charles Boyer als Lewis Dodd
- Joan Fontaine als Tessa Sanger
- Alexis Smith als Florence Creighton
- Brenda Marshall als Toni Sanger
- Charles Coburn als Charles Creighton
- Mai Whitty als Lady Longborough
- Peter Lorre als Fritz Bercovy
- Joyce Reynolds als Paula Sanger
- Jean Muir als Kate Sanger
- Montagu Liebe als Albert Sanger
- Eduardo Ciannelli als Roberto
- Janine Crispin als Marie
- Doris Lloyd als Miss Hamilton
Produktion
Zu den Schauspielerinnen, die für die Rolle von Tessa Sanger in Frage kommen, gehören Margaret Sullavan, Merle Oberon, Bette Davis und Olivia De Havilland. Wendy Barrie und Vorabend März machte einen Bildschirmtest für die gleiche Rolle und wurde irgendwann Joan Leslie als Kandidat bekannt gegeben mit Errol Flynn als möglicher Gegner.[2] Edmund Goulding war mit Leslie unzufrieden und ersetzte sie durch Joan Fontaine, die sich für die Rolle einsetzte.[3] Er schlug auch vor, dass die Rolle von Lewis Dodd von einem britischen Schauspieler gespielt wurde, sodass Flynn automatisch ausstieg. Robert Donat und Leslie Howard wurden angesprochen, waren aber nicht erreichbar.[3]
Die Drehzeit war von Februar bis April 1942.[4] Fontaine bezeichnete die Dreharbeiten zu diesem Film als die glücklichste ihrer gesamten Filmkarriere und verdankte dies Gouldings Regie.[3] Dies widersprach der Erfahrung von Charles Boyer, der mit der Zusammenarbeit mit Goulding nicht zufrieden war und die Rolle nur des Geldes wegen annahm.[3]
Rezeption
Obwohl der Film bereits im Frühjahr 1942 fertiggestellt war, folgte ein Jahr später eine Veröffentlichung in den USA. Dies lag daran, dass der Film Zweiter Weltkrieg nicht erwähnt und bevorzugt wurde die Veröffentlichung von Filmen, die den Krieg thematisieren.[3] Der Film war in den USA kein kommerzieller Erfolg, brachte aber genug Geld ein. Die amerikanische Presse lobte Gouldings Regie und Fontaines Schauspiel.[3]
In den Niederlanden wurde der Film nach Kriegsende veröffentlicht und erhielt gemischte Reaktionen von der Presse. Rezensent von Die Wahrheit nannte ihn "eine wundervolle Liebesgeschichte, die manchmal sentimental wird": "Edmund Goulding hat es zu einem hervorragenden und fesselnden Film gemacht, der, so oft er auch sentimental zu werden droht, meist immer noch in die Umlaufbahnen der Realität fällt."[5] Kritik an De Volkskrant nannte es dagegen "eine Geschichte für das Mädcheninternat": "Hübsch die sensible Joan Fontaine gegen den träumenden Komponisten von Boyer. Viel Sentiment und etwas Humor."[6]
Auszeichnungen und Nominierungen
| Jahr | Preis | Kategorie | Kandidat(e) | Ausschlag |
|---|---|---|---|---|
| 1944 | Oscars | Beste Schauspielerin | Joan Fontaine | Nominiert |
Externer Link
- (und)
Die ständige Nymphe in dem Internet-Filmdatenbank
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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