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auslaugen ist ein Prozess, bei dem Mineralien von einem Fest Substanz werden extrahiert mittels Lösung in einem Flüssigkeit. Es kann sowohl ein natürlicher als auch ein industrieller Prozess sein. Im letzteren Fall ist es auch Extraktion gesprochen. Obwohl die Wirkung von Auslaugung und Extraktion physikalisch-chemisch exakt gleich ist, spricht man von Auslaugung im Allgemeinen, wenn der verbleibende Stoff im Vordergrund steht, während bei Extraktion der gelöste Bestandteil im Vordergrund steht.
Industrielle Anwendungen
Die Auslaugung wird in einer Vielzahl von industriellen Prozessen eingesetzt. Beispiele sind der Rückzug von Metall von Erz mit Hilfe von Säuren oder der Rückzug von Zucker von Zuckerrüben mit heißem Wasser. Normalerweise besteht der ausgewaschene Feststoff aus dem untätig unlöslicher Träger A und der lösliche B, der abgezogen wird. Es Lösungsmittel C wird hinzugefügt, um nach B aufzulösen. Das Verfahren erzeugt C mit darin gelöstem B, während eine Mischung von A mit demselben Lösungsmittel zurückbleibt. Im Idealfall wird B vollständig gelöst und A bleibt vollständig inert.
Beim Auslaugen von Holz (insbesondere Eiche) wird zum natürlichen, holzschützenden Gerbsäure mit geeigneten Mitteln (Oxalsäure oder Ätznatron) aus dem Holz gewonnen, wodurch das Holz seine Farbe ändert („Wetter“). Auch das Eintauchen von alten Möbeln in ein Laugenbad kann sie von ihren Farb-, Lack- und Beizschichten befreien. Früher waren oft neue Möbel eingelegt um die Farbe dieses ausgelaugten Holzes nachzuahmen.
In der Vergangenheit, Kaliumcarbonat (der Hauptbestandteil von Pottasche) durch Auslaugen von Holzasche und Verdunstung der resultierenden Lösung in einem großen, eisernen Topf.[1]
Natürlicher Prozess
In dem Bodenkunde Auslaugen ist das Verschwinden bestimmter Mineralien und löslicher Stoffe organisch Stoffe von oben a Unterseite als Folge der Versickerung von Grundwasser. Es spielt eine wichtige Rolle bei Bodenformation.
In dem Geologie spielt die Auslaugung eine Rolle bei der Diagnose von Felsen. Besonders Mineralien entladen bei dieser Auslaugung in Grundwasser auf, Hohlräume verlassen (Poren) im Gestein gebildet. Im Extremfall kann sich das Gestein auch komplett auflösen, wie dies bei . der Fall ist Karstbildung.
Eine Folge des Auslaugungsprozesses von Sanden und Tonen kann sein, dass die darin enthaltenen kalkhaltigen Fossilien, wie z Muscheln und Foraminiferen, so dass es den Anschein hat, als ob die betreffenden Sedimente fossilfrei sein. Dies kann zu Verwechslungen mit ähnlichen Sedimenten führen, die nie Fossilien enthalten haben.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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