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Vingerafdruk
Siehe auch Daktyloskopie, die Technik zum Anzeigen, Klassifizieren und Identifizieren von Fingerabdrücken
Ein Fingerabdruck
Nahaufnahme des Reliefs an einem Finger

EIN Fingerabdruck oder Dermatoglyphe ist der Ausdruck des Linienmusters auf a Fingerspitze die von der natürlichen Fettschicht, die auf der Haut entsteht, zurückgelassen wird. Die Linien an jedem Finger sind einzigartig und werden daher als Kennung.

Fingerabdrücke sind bekannt, weil Ermittlungsbehörden anhand der gefundenen Fingerabdrücke herausfinden, wem dieser Fingerabdruck gehört. Die niederländische Polizei hat HAVANK, eine umfangreiche Datenbank mit Fingerabdrücken, teils von bekannten und teils unbekannten Verdächtigen.

Fingerabdruck im niederländischen Reisepass und Personalausweis

Am 16. Mai 2007 begann die niederländische Regierung, Fingerabdrücke als biometrische Kennung in der neuen Elektronik Reisepass/Ausweis. Ab dem 21. September 2009 werden die Fingerabdrücke auch in eine dezentrale Datenbank aufgenommen, die nicht nur als Passregister fungiert, sondern deren Daten auch für Justiz- und Sicherheitszwecke verwendet werden können. Das Passgesetz regelt, dass diese Daten künftig in einer zentralen Datenbank gespeichert werden, in der der Fingerabdruck, die Gesichtsscan, es Bürgerservicenummer und der Name und Adressdaten address unter anderem für Justizbehörden.

Nach der Verordnung Nr. 2252/2004 der Europäische Union die Erstellung einer Datenbank der biometrischen Daten auf dem Reisepass/Personalausweis ist nicht erforderlich. Lagerung auf dem RFIDChip im Reisepass/Personalausweis ist nach dieser Vorschrift ausreichend.[1]

2014 wurde der obligatorische Fingerabdruck auf dem Personalausweis von den Niederlanden entfernt.[2] Das Europäische Kommission entschied jedoch im Februar 2019, dass Fingerabdrücke auf allen europäischen Personalausweisen enthalten sein müssen. Innerhalb von zwei Jahren nach der Verabschiedung dieses Dekrets werden die Bürger erneut verpflichtet, ihre Fingerabdrücke abzugeben.[3] Ab dem 1. Juli 2021 werden bei der Ausstellung von Personalausweisen Fingerabdrücke genommen.[4]

Fingerabdruck auf belgischem Personalausweis

Gesetzentwurf von Minister Jambon (23. Juli 2018). 54K3256001.pdf
Gesetzentwurf vorgelegt von Minister Jambon
(23. Juli 2018).
Beratung Nr. 106-2018.pdf
Unaufgeforderte Beratung durch die GBA
(17. Oktober 2018).
54K3256006.pdf
Vom Plenum angenommener Gesetzestext
(14.11.2018).

Abkommen der Bundesregierung

Der Anstoß zur Einführung von Fingerabdrücken auf Personalausweisen waren die Anschläge im November 2015 in Paris und der Anschläge in Brüssel am 22. März 2016. Im Jahr 2017 wurde die . geschlossen Belgische Bundesregierung eine Einigung über einen Vorschlag Chip von allen elektronische Personalausweise und Ausländerkarten mit zwei Fingerabdrücken des Inhabers. Die Maßnahme soll dazu dienen Identitätsbetrug um besser bekämpfen zu können, was unter anderem verwendet wird, Terrorismus und Menschenhandel. Bei einer Polizeikontrolle könnte anhand der Fingerabdrücke überprüft werden, ob es sich tatsächlich um die Person auf dem Personalausweis handelt. Der Vorschlag war jedoch innerhalb der Bundesregierung sensibel; so ging der liberale Vld öffnen dem Vorschlag nur unter der Bedingung zustimmen, dass die Fingerabdrücke nicht zentral gespeichert werden Datenbank enthalten wäre (eine Anforderung, dass die N-VA wiederum fallen gelassen). Die Maßnahme wurde auf einem sogenannten "Superministerrat" zum Thema 'Sicherheit' genehmigt und in a Rechnung vom Innenminister Jan Jambon.[5][6][7]

Negative Beratung Datenschutzkommission

Im Februar 2018 hat die belgische Datenschutzkommission (gefolgt im Mai 2018 von der Datenschutzbehörde oder GBA) gab jedoch eine ablehnende Stellungnahme zu der Maßnahme ab, die als "aufdringlich" bezeichnet wurde. Nach Ansicht der Datenschutzkommission war die Erfassung von Fingerabdrücken für nationale Personalausweise gemäß der Europäische Gesetzgebung (im Gegensatz zu vorher Pässe). Die Datenschutzkommission entschied auch, dass die Regierung keine Zahlen zu nachgewiesenem Identitätsbetrug vorgelegt habe, die die Maßnahme rechtfertigen sollten. Daher wurde es als "übermäßig" und "nicht den Anforderungen entsprechend" eingestuft DSGVOSchließlich erwähnte die Datenschutzkommission auch, dass es nach der DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung für diese Art der Datenverarbeitung durchgeführt werden musste. Staatssekretär für Datenschutz Philippe De Backer antwortete, dass die Ratschläge berücksichtigt würden.[7][8]

Ende Juli 2018 legte Minister Jambon seinen Gesetzentwurf dem Innenausschuss der Abgeordnetenkammer. In dem Begründung Im Gesetzentwurf wies Minister Jambon darauf hin, dass die von der Datenschutzkommission genannten europäischen Rechtsvorschriften (einschließlich der eIDAS-Verordnung) war irrelevant, dass die Europäische Kommission hatte im April 2018 vorgeschlagen, Fingerabdrücke und Gesichtsbilder auf dem Chip von Personalausweisen für alle europäischen Mitgliedstaaten verpflichtend zu machen und eine weitere Datenschutz-Folgenabschätzung durchzuführen. In einer Anhörung im Innenausschuss des Repräsentantenhauses am 16. Oktober 2018 blieb der GBA (der inzwischen dem Datenschutzausschuss nachfolgte) jedoch kritisch gegenüber dem Gesetzentwurf. Einen Tag später gab der GBA eine weitere schriftliche Stellungnahme (diesmal unaufgefordert) heraus, in der der Gesetzentwurf kritisiert wurde. In der Beratung stellte die Datenschutzbehörde fest, dass der Vorschlag der Europäischen Kommission noch nicht das europäische Gesetzgebungsverfahren durchlaufen habe und auch eine sehr kritische Beratung von der Europäischer Datenschutzbeauftragter. Der GBA erklärte weiter, dass die Maßnahme noch nicht konkret begründet sei, der Abgleich mit Reisepässen nicht halte und eine Datenschutzfolgenabschätzung noch nicht durchgeführt worden sei.[9][10][11][12]

Genehmigung durch den Hausausschuss

Am 24. Oktober 2018 stimmte der Innenausschuss des Repräsentantenhauses dem Gesetzentwurf trotz des negativen Gutachtens der Datenschutzbehörde dennoch zu. Konkret würden die Abdrücke des linken und rechten Zeigefingers vom Gemeinderat bei der Beantragung eines neuen Personalausweises genommen. Die Abdrücke sollten nur so lange aufbewahrt werden, wie es für die Erstellung des Personalausweises erforderlich ist und auf keinen Fall länger als 3 Monate. Die Fingerabdrücke würden auf dem Chip der Personalausweise durch ein elektronisches Zertifikat damit sie nur von autorisierten Personen gelesen werden können.[9][10]

Der Vorsitzende der Datenschutzbehörde nannte die Genehmigung „einen Fehler“ und argumentierte, dass der Gesetzentwurf gegen die DSGVO verstoße. Er kritisierte auch, dass noch keine Datenschutz-Folgenabschätzung durchgeführt worden sei. Auf sozialen Medien protestierte gegen die Zulassung unter der Hashtag "#Ich lehne ab". Einige Anwälte haben auch angekündigt, dass sie die Maßnahme anfechten werden Verfassungsgericht wenn sie in unveränderter Form von der Plenarsitzung des Repräsentantenhauses genehmigt werden. Minister Jambon sagte, er verstehe die Diskussion nicht und sehe keinen Unterschied zu den Gesichtsfotos, die sich bereits auf Personalausweisen befinden. Er sagte auch, dass die Zahl der Fälle von gemeldetem Identitätsdiebstahl von etwa 400 Fällen im Jahr 2016 auf etwa 1.000 Fälle im Jahr 2018 gestiegen sei. der siebte tag er ließ auch wissen, dass die Fingerabdrücke nicht auf dem Chip gespeichert, sondern in den Karten selbst verarbeitet werden sollen (genau wie bei Reisepässen).[13][14][15]

Genehmigung durch die Plenarsitzung der Kammer

Am 14. November 2018 wurde der Gesetzentwurf vom Plenum des Repräsentantenhauses verabschiedet. Die Einführung von Fingerabdrücken auf Personalausweisen würde ab April 2019 beginnen und einen Zeitraum von zehn Jahren umfassen; die Frist für die Erneuerung aller bestehenden Personalausweise, da diese zehn Jahre gültig sind. Konkret wird auf dem Chip ein digitales Abbild der Fingerabdrücke des linken und rechten Zeigefingers gespeichert, geschützt durch ein elektronisches Zertifikat, um unbefugten Zugriff zu verhindern.[9][16]

Das Liga für Menschenrechte reagierte negativ auf die Zulassung. Nach Angaben der Liga sei das Problem des Identitätsbetrugs „vernachlässigbar“ und die Maßnahme sei „nur ein weiterer symbolischer Akt“.[16]

Fingerabdruck auf Tieren

Einige Tierarten, wie der Mensch, haben eine Erleichterung an den Fingern entwickelt, um ihnen zu helfen, Dinge zu halten. Fingerabdrücke kennt man von kletternden Tierarten, wie z Gorillas, Schimpansen und Koalas. Aber auch bei Säugetieren, die im Wasser leben, wie z Otter und der Angeln Marderten. Der Fingerabdruck von Koalas ist dem des Menschen so ähnlich, dass er selbst im Elektronenmikroskop kaum von dem des Menschen zu unterscheiden ist.[17]

bildliche Verwendung

Da die Linien auf der Haut des Fingers streng persönlich sind, wird der Begriff „Fingerabdruck“ auch als Metapher für Phänomene, die eindeutig zu einer Quelle führen, ähnlich dem Begriff "Signatur". Ein solches Phänomen in digitaler Form heißt a digitaler Fingerabdruck erwähnt.[18] EIN hash kann als digitaler Fingerabdruck einer digitalen Datei dienen.

Siehe auch