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Zondprogramma
Illustration einer Sonne auf dem Weg zum Mond
gesendet 2

Sünde (Russisch: онд; "probe") war ein Weltraumprogramm der Sovietunion. Es bestand aus zwei separaten Serien unbemannter Raumfahrzeuge, die zwischen 1964 und 1970 gestartet wurden.

Die erste Serie basierte auf der 3MV-Planetensonde und zielte darauf ab, den nächstgelegenen Planeten. Die zweite Serie bestand darin, ein Raumfahrzeug zu testen, das bemannte Flüge um den Mond durchführen sollte. Dieses Programm verwendet eine abgespeckte Version des sojusRaumschiff, nämlich das Servicefach, die Wiedereintrittskapsel, aber nicht der Teil, der für die Erdumlaufbahn verwendet wird.

Raumfahrt auf Basis der Planetensonde 3MV

Die ersten drei Flüge verwendeten die 3MV-Sonde und beabsichtigten Venus und Mars zu untersuchen. Die Sowjets verloren den Funkkontakt mit Zond 1, der am 2. April 1964 zur Venus aufgebrochen war, und mit Zond 2, der ab dem 30. November 1964 zum Mars geflogen war. Zond 3 wurde am 18. Juli 1965 an die Mond und war das zweite Raumschiff, das die Rückseite des Mondes fotografierte. Anschließend flog er weiter zum Mars, wo die Lenkung und der Kontakt über weite Strecken getestet wurden.

Flüge um den Mond

Die Raumflüge Gesendet 4 bis einschließlich 8 waren Testflüge im Rahmen des Wettlaufs gegen die Amerikaner um den ersten Mond. Das Raumschiff Sojus 7K-L1 (L1) wurde für Flüge zum Mond verwendet, in einer abgespeckten Version, um Starts von der Erde zum Mond zu ermöglichen. Die Sonden wurden mit der Proton-Trägerrakete gestartet, die gerade stark genug war, um die Zond auf eine Flugbahn und direkt zurück zu schicken. Mit kleinen Anpassungen war auch der Zond möglich Kosmonauten nehmen.

Anfangs waren sowohl die neue Protonenrakete als auch die neue Sojus nicht zuverlässig, aber bei Testflügen wurden Fortschritte erzielt. Die größten Schwierigkeiten zwischen 1967 und 1970 (Zund 4 und Zond 8) traten beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auf. Mit der Zond wurden nur unbemannte Flüge durchgeführt. Vier von ihnen litten an Fehlfunktionen, die eine Besatzung getötet hätten. Es wurden jedoch Daten zu Mikrometeoriten, Sonnenwind und kosmischer Strahlung, Magnetfeldern und Funkverbindungen gesammelt. Es wurden Bilder gemacht und biologische Belastungen aufgenommen.

Interplanetare Flüge

SondeArtStartenEndeTastensperreAuftrag
gesendet 13MV Interplanetare Sonde2-4-196414-5-1964Kontakt verlorenFliegende Venus
gesendet 23MV Interplanetare Sonde30-11- 1964Mai 1965Kontakt verlorenFliegender Mars
Gesendet 33MV Interplanetare Sonde18-7-1965Mai 1966Funkkontakt verlorenFliegender Mond

Sojus 7K-L1 Testflüge

SondeArtStartenEndeTastensperreAuftrag
Kosmos 146Sojus 7K-L110-3-1967mittels Proton in sehr hoher elliptischer Umlaufbahn um die Erde
Kosmos 154Sojus 7K-L18-4-1967durch Proton; gescheiterter Versuch, in eine Umlaufbahn um den Mond zu gelangen
Gesendet 1967BSojus 7K-L122-11-1967Startfehlerkam 300 km entfernt runterFluchtrakete hat gut funktioniert
Gesendet 4Sojus 7K-L12-3-19687-3-1968Selbstzerstörung in 12 km Höhe bei der Rückkehr zur Erdeneue Systeme getestet
Gesendet 1968ASojus 7K-L123-4-1968Fehlgeschlagener Start
Gesendet 1968B (So ​​7K-L1 s/n 8L)Sojus 7K-L121-7-1968Raketenfalle explodierte auf Plattform, tötete 3
So 5Sojus 7K-L115-9-196821-9-1968zurück zur Erdeflog am 18.09.1968 hinter dem Mond her; hatte unter anderem Schildkröten an Bord
Gesendet 6Sojus 7K-L110-11-196817-11-1968hinter Maan om am 14.11.1968
Gesendet 1969ASojus 7K-L120-1-1969Fehlgeschlagener StartFluchtrakete hat gut funktioniert
Gesendet L1S-1Sojus 7K-L121-2-1969Fehlgeschlagener StartFluchtrakete hat gut funktioniert
Gesendet L1S-2Sojus 7K-L1Fehlgeschlagener StartFluchtrakete hat gut funktioniert
Gesendet 7Sojus 7K-L17-8-196914-8-1969zurück zur Erde nach dem Vorbeiflug des Mondes am 11.08.1969
Sonne 8Sojus 7K-L120-10-197027-10-1970zurück zur Erde nach dem Vorbeiflug des Mondes am 24.10.1970
So 9Sojus 7K-L1geplant, aber nie ausgeführt
gesendet 10Sojus 7K-L1geplant, aber nie ausgeführt

Externe Links

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