WikiDer > Schwäne

Zwanen
Schwäne
Höckerschwäne (Cygnus olor)
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Aves (Vögel)
Auftrag:Anseriformes (Entenvögel)
Familie:Anatidae (Enten)
Unterfamilie:Anserinae (Schwäne und Gänse)
Geschlechtergruppe
Cygninien
Geschlechter
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
Portal  Portalsymbol  Biologie
Vögel

Schwäne sind die größten Wasservögel der UnterfamilieAnserinae (Schwäne und Gänse). Alle bis auf eine Art der Gattung Cygnus klassifiziert. Die Ausnahme ist die coscoroba schwan (coscoroba coscoroba), die zur separaten Gattung gehören coscoroba wird gezählt.

Anatomie und Lebensstil

Schwäne sind große, langhalsige Vögel. Sie sind schwer und lassen sich nur schwer abheben. Beim Abheben treten sie mit den Beinen und schlagen kräftig mit den Flügeln. Sie gehen watschelnd.

Die Nahrung besteht meist aus Wasserpflanzen, die im flachen Wasser gesucht werden. Hier kommt ihr langer Hals zum Einsatz. In Abwesenheit von Pflanzen frisst ein Schwan auch kleine Fische wie Plötze.

Die weißen Schwäne sind mit Abstand am häufigsten auf der Nordhalbkugel. Das schwarzer Schwan ist hier extrem rar Brutvogel. Letztere stammen von Tieren aus Wasservogelsammlungen ab. Sein ansässige Vögel, aber in den Niederlanden oder Belgien überleben die Jungen einen schweren Winter nicht.

Bei Schwänen gibt es keinen Unterschied im Gefieder zwischen Männchen und Weibchen.

Schwäne sind seit langem der Inbegriff von Monogamie und bedingungslose Loyalität. Neuere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass Partner betrügen und sich sogar verlassen.[1] Es Nest auf dem Boden oder auf einem Berg von Pflanzenmaterial im oder am Ufer eines Wassers liegt. Das Weibchen brütet in 30-40 Tagen[2] durchschnittlich sechs blasse, feste Eier. Währenddessen hält das Männchen Wache. Bei der Verteidigung ihrer Brut können Männchen ziemlich aggressiv sein. Sie schrecken auch nicht davor zurück, Menschen zu treffen, die ihnen zu nahe kommen. Manche sagen, dass sie sogar in der Lage sind, Menschen die Knochen zu brechen, andere glauben, dass es nicht möglich ist.[3][4] Die Aufgabe des Männchens endet nicht mit der Bewachung des brütenden Weibchens: Bei einigen Arten hilft das Männchen auch beim Bebrüten der Eier.

Die Nestlinge haben noch ein graues oder braunes Daunenfell und einen relativ kurzen Hals. Bereits wenige Stunden nach dem Schlüpfen können sie laufen und schwimmen. Also sind sie Nest fliegt. Die Jungen werden von beiden Elternteilen mehrere Monate warm gehalten und bewacht. Nahrung suchen sie selbst. Nach dem Winter werden die Jungen von den Eltern aus dem Revier vertrieben, bevor sie ein neues Nest bauen.

Ein Schwan lebt etwa 20 Jahre in freier Wildbahn, im Winter lebt er in Truppen.

Aberglaube und Mythen

Laut der Volksglaube eine ins Kopfkissen eingenähte Schwanenfeder hält ihn seiner Frau treu. Dies lässt sich auf die Idee zurückführen, dass ein Schwänepaar ein Leben lang zusammenbleibt.[5]

Schwäne spielen in mehreren Mythen eine Rolle, wie zum Beispiel die Kinder von Lira, Lohengrin, das Schwanenritter und der Schwanenritter.

Galerie

Typen

Sex Cygnus (Schwäne)

Sex coscoroba

Siehe auch

Siehe die Kategorie Cygnus von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.