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Acrostichon

EIN Akrostichon (ebenfalls: Beiname oder Briefvers) ist ein Gedicht davon bestimmte, meist die ersten Buchstaben jeder Zeile oder Strophe, selbst nacheinander gelesen Wort oder Satz Formen. Handelt es sich nicht um den ersten, sondern um den mittleren Buchstaben, spricht man auch von a Mesostichon. Das Wort Akrostichon ist eine Kombination der griechischen Wörter Griekse acros (ausgezeichnet) und stichos (Reihe, Vers).

Ein Beispiel ist der Text der NiederländischHymne, es Wilhelmus, von denen die Anfangsbuchstaben der Couplets in der ursprünglichen Schreibweise zusammen den Namen 'Wilhelm von Nassov' Formen.[1] Auch die Anfangsbuchstaben der ersten 15 Sätze des Rede vom Thron von 2010 bilden den Namen 'Willem van Nassov'.[2]

Einige Lieder im Altes Testament sind Akrostichonen. Die Anfangsbuchstaben bilden jedoch kein Wort oder einen Namen, sondern die aufeinanderfolgenden Buchstaben des hebräischen Alphabets. Dies könnte als Erinnerung gedacht gewesen sein. Eine solche Form wird auch genannt abecedarium erwähnt.

Das Buch Klagen in dem Bibel ist fast vollständig in der bilden der Akrostichon gebaut mit Ausnahme des 5. Kapitels.

Auch der Psalmen 9, 10, 25, 34, 37, 111, 112, 119 und 145 im Bibel sind ein Akrostichon mit den Buchstaben des hebräischen Alphabets. Diese Akrostichonen sind im niederländischen Psalmreim verloren gegangen, mit Ausnahme von Psalm 111 und 112 in 112 Psalmen für jetzt, sowie in der unpassenden Version in allen niederländischen Bibelübersetzungen mit Ausnahme der Naarden Bibel. In einigen Ausgaben der Staaten übersetzung Auf die Akrostichon wird Bezug genommen, indem dem Text die Namen der hebräischen Buchstaben hinzugefügt werden.

Das erste Kapitel des Bibelbuches nahum ist ebenfalls weitgehend in Akrostichon aufgebaut.

In der bildenden Kunst findet man sie als Phrase, bei der die Anfangsbuchstaben der Wörter auch die Anfangsbuchstaben des Vor- oder Nachnamens sind (zum Beispiel: Arbeiteradel, Restrost = Arnold Adolf und Reinier Rutgers). Die Tatsache ist üblich Exlibris, Lesezeichen, usw..

In der Geschichte Van den vos Reynaerde Am Ende gibt es ein Akrostichon. In dem Mittelniederländisch Version sind die Schlusszeilen:

'BGott, das tust du wohl!'
ichSengrin sagte zu dem Bären:
'WWas sagst du, Brune hier?'
'ichIch liege im Reiskocher
lanstatt hier im Eisen.
llass uns zum König gehen
eUnd sein Pais ist dort angekommen.'
ichet Firapeel, dass sie gegangen sind
ende machte ausgerechnet Pais.

Hier ist der Text "Bi Willeme" sichtbar. Dies würde sich auf den berühmten "William, der Madocke maecte".

Siehe auch

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