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Alfred Cahen

Alfred Cahen (Ixelles, 28. September1929Brüssel, 19. April2000) war ein BelgierDiplomat und hoch Beamte.

1956 begann er im Außenministerium zu arbeiten und Anfang der 1960er Jahre arbeitete er an der belgischen Botschaft in Kinshasa. Er wird die belgische Afrikapolitik noch lange prägen. Von 1977 bis 1979 war er Stabschef der sozialistischen AußenministerHenri Simonet. Letzterer stellte in seinen Memoiren fest, dass Cahen für viele echte Zuneigung zeigte Zaireer und eine große Bewunderung für den Präsidenten mobutu hätten.[1] Von Juni 1985 bis Mai 1989 war Cahen Generalsekretär der Westeuropäische Union (WIR DU). Während dieser Zeit entwickelte er die Cahen-Doktrin.

Danach war er Belgier bis 1996 Botschafter in Paris. Nach seiner Pensionierung wurde Cahen Generalsekretär der Assoziation des Atlantikvertrags.

Außerdem lehrte Cahen an der Université Libre de Bruxelles.

Veröffentlichungen

  • Außenpolitische Zusammenarbeit und Sicherheitspolitik, im Marcel van Meerhaeghe (Hrsg.), Belgien und EG-Mitgliedschaft bewertet (Pinter, London 1992), p. 88-97.

Externe Links

Vorgänger:
Edouard Longerstaey
(Belgien)
Generalsekretär
der WEU

1985-1989
Nachfolger:
Wim van Eekelen
(Die Niederlande)