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Benzimidazool
Benzimidazol
Strukturformel und Molekülmodell
Strukturformel aus Benzimidazol
Allgemeines
MolekularformelC7huh6Nein2
IUPAC-NameBenzimidazol
Molmasse118,13594 G/Maulwurf
LÄCHELN
C1=CC=C2C(=C1)NC=N2
in Chile
1S/C7H6N2/c1-2-4-7-6(3-1)8-5-9-7/h1-5H,(H,8,9)
CAS-Nummer51-17-2
EG-Nummer200-081-4
PubChem5798
LD50 (Ratten)(Oral) 500mg/kg
(intraperitoneal) 385 mg/kg
LD50 (Mäuse)(oral) 2910 mg/kg
(intraperitoneal) 445 mg/kg
(intravenös) 280 mg/kg
Physikalische Eigenschaften
Dichte1,24 g/cm²
Schmelzpunkt170–172 °C
Siedepunkt> 360 °C
Mäßig löslich inEthanol
Unlöslich inWasser
Brechungsindex1.696 (589 nm, 20°C)
Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar).
Portal  Portalsymbol  Chemie

Benzimidazol ist ein heterozyklische aromatische Verbindung Mit als Bruttoformel C7huh6Nein2. Die Substanz erscheint als weiß Kristalle, die praktisch unlöslich sind in Wasser. Strukturell besteht es aus einer Fusion von a Benzolring und ein Imidazolring. Benzimidazole sind wichtige biochemische Komponenten: So dient beispielsweise N-Ribosyl-dimethylbenzimidazol als axiales Ligand vor dem Kobalt im Vitamin B12.[1]

Synthese

Benzimidazol ist im Handel erhältlich, kann aber auch vor Ort sei vorbereitet. Die am häufigsten verwendete Synthesemethode ist die Kondensationsreaktion von Ö-Phenylendiamin und Ameisensäure oder ein ortho-Ester von Ameisensäure (wie Methylorthoformiat):

Anwendungen

Benzimidazol hat zahlreiche Derivate, darunter als Medizin werden verwendet. Beispiele sind Omeprazol, Flubendazol, Domperidon und Albendazol. Weiterhin wird Benzimidazol als Anthelminthikum, Fungizid, im Farbstoffe und in Kunststoffe (Polybenzimidazol).

Externe Links