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Cokesfabriek
Koksofenbatterie, aus der die Türen eines Ofens entfernt wurden. Die Cola ist getan und bereit zum Auswerfen durch die links abgebildete Auswurfmaschine.

In einem Koksfabrik ist mittels Trockendestillation von KohleKoks produziert. Zerkleinerte Kohle wird indirekt in einer sauerstofffreien Umgebung auf etwa 1000 Grad Celsius erhitzt, was bedeutet, dass nach Riss der Kohlenwasserstoffverbindungen flüchtige Stoffe wie Wasserstoffgas, Methan, Benzol und Teer entstehen. Cola wird oft verwendet, um Eisenerz in einem Hochofen zu reduzieren zu Roheisen.

Beim Verkoken entsteht ein Gemisch flüchtiger Stoffe, das substances Koksofengas wird genannt. Dies ist ein Gas mit einem hohen Brennwert von etwa 30 MJ/m³. Wasserstoff und Methan sind die Hauptbestandteile. Im Zusammenhang mit der Belastung der Umwelt und der Vermeidung von Korrosion in und Verunreinigung der Anlage, in der das Gas verbrannt wird, wird dieses Rohkoksgas gereinigt Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Teer und Naphthalin.

Kokerei und Gasfabrik

Das Prinzip der Trockendestillation von Kohle wird auch in der Gasfabrik angewendet. Im Gegensatz zur Kokerei ist in der Gasanlage das Kohlengas das Hauptprodukt und der Koks ein Nebenprodukt. Die Gaswerke verwenden daher eine andere Kohlequalität.

Geschichte

In der Vergangenheit, im Schichtöfen und später in den primitiven Hochöfen Holzkohle als Reduktionsmittel verwendet. Holzkohle wird durch trockene Destillation von Holz hergestellt. Um 1 Tonne Eisen zu produzieren, mussten 6 Tonnen Holzkohle verwendet werden, wofür 30 Tonnen Holz benötigt wurden. Dies führte zu einer großflächigen Abholzung und zudem führte der Mangel an Holzkohle zu einem hohen Preis für Schmiedeeisen. In einigen Ländern, wie beispielsweise Frankreich, wurden zur Sicherung der strategisch wichtigen Holzkohleproduktion systematisch Eichenwälder gepflanzt und bewirtschaftet, um die Marine mit Ankern, Ketten und Geschützen zu versorgen.

Versuche mit Kohle als Reduktionsmittel führten zu schlechten Ergebnissen, so dass die Idee der Trockendestillation von Kohle wie bei Holz naheliegend ist. So kam die Verwendung von Kohlekoks als Reduktionsmittel.

Obwohl Koks in China seit Jahrhunderten bekannt war, experimentierten im 16. den Steinkohlen den Gestank, die Wildigkeit und Unart zu benehmen. So kommt Joachim Friedrich von Brandenburg raus Halle erwähnt werden (1585), sowie der Engländer Hugh Platt (1603). Die frühesten Produktionen fanden nicht in Koksöfen statt, sondern - wie Holzkohle - in meilers.

Während Koks zunächst zur Lebensmittelzubereitung verwendet wurde, erforderte die großtechnische Produktion von Koks in der metallurgischen Industrie eine Industrialisierung der Koksproduktion. Ab 1709 Hochofenbetrieb Coalbrookdale in England experimentierte man mit Kohle als Reduktionsmittel, 1735 wurde dort erstmals Koks verwendet. Erfinder waren Abraham I. und Abraham II. Darby.

Bald kamen geschlossene Öfen für die Koksproduktion zum Einsatz. Der erste bekannte, ein sogenannter Bienenstockofen, stammt aus dem Jahr 1765 und befand sich in der Nähe Newcastle upon Tyne. Später wurden diese Bienenstocköfen zu Ofenbatterien zusammengefasst, die Koks von sehr guter Qualität produzierten. Um 1900 wurde die Jones & Laughlin Steel Corp. im Pittsburgh eine Batterie mit 1939 betriebenen Öfen, die 1.330 kt Koks pro Jahr liefert.

Eine gleichmäßige Erwärmung wird am besten in dünnen Schichten zwischen zwei beheizten Oberflächen erreicht. Durch vertikales Anordnen dieser Flächen konnten große Batterien von engen Räumen zusammengebaut werden. Diese verfügten über einen Füllmechanismus und einen Mechanismus, der den fertigen Koks aus den engen Öfen drückte. Typische Daten für einen Raum sind: Höhe 4 bis 7 Meter, Breite 450 mm, Volumen 20 bis 50 m3 und Bearbeitungszeit 15 bis 20 Stunden. Solche Koksofenbatterien sind auch heute noch im Einsatz.

Ein wichtiger Aspekt ist die Rückgewinnung von Nebenprodukten: Kokereigas, Ammoniak, Steinkohlenteer und dergleichen.

Kokereien

Die Niederlande

Die folgende Liste ist vollständig. Nur die beiden Kokereien in Velsen-Nord sind noch in Betrieb.

Belgien

In Belgien sind die meisten Kokereien geschlossen. Nur die Kokerei ArcelorMittal in Gent ist noch in Betrieb.

Belgische Kokereien waren unter anderem:

Siehe auch

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