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Drücken ist ein Multiplikationsverfahren, bei dem zur Darstellung des Motivs Druckfarbe unter Verwendung einer Druckform und einer Druckkraft auf ein zu bedruckendes Material übertragen wird. Die Drucktechnik wird unter anderem in der Druckerpresse zur Vervielfältigung von Schriften. In Europa erschien die Druckmaschine in der fünfzehntes Jahrhundert. Es Buch des Heiligen Albans, tatsächlich Die Bokys von Haukyng und Huntyng; und auch von Blässhuhn-armuris , eine englische Ausgabe von 1486, ist bekanntlich das erste Buch in Farbdruck.
Eine einfache Form des Druckens ist das "Stanzen". Der aktuelle Drucker verwendet nicht Handstempel mehr, sondern eine komplizierte Druckmaschine.
Je nach Art des Drucks gibt es vier klassische Drucktechniken, wobei nach der Druckform unterschieden wird, bei der die Tinte wird angewendet auf:
- Hoher Druck oder Buchdruck (zum Beispiel: Flexodruck, Holzschnitt, Holzstich, Linolschnitt und Stanztechnik)
- Flachdruck oder Versatz (zum Beispiel: Lithographie oder Lithographie als Archetyp)
- Tiefdruck (beispielsweise: Radierung)
- durchsetzen (beispielsweise: Siebdruck, Schablone)
Der Digitaldruck oder Druck entstand im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts. Der Offsetdruck hat heute den Buchdruck fast vollständig ersetzt. Versatz ist heute vollständig von digitalen Technologien abhängig. Buchdruck, Lithographie und Tiefdruck werden noch immer für bibliophile Sonderausgaben und in der sogenannten (Grafik) bildende Kunst.
Definitionen
- Druckertinte: Eine pastenartige oder nicht pastöse Masse, die Pigmente enthält, um das Motiv schwarz oder farbig darzustellen.
- Druckkraft: die Kraft, die aufgebracht werden muss, um die Druckform auf das zu bedruckende Objekt zu übertragen.
- Druckformular: das Objekt, mit dem das Bild multipliziert wird
- Betreff: Dies kann ein Text, ein Foto, Linien, eine Zeichnung sein.
- Zu bedruckendes Material: viel Papier oder Karton; oft auch Zinn, Glas, Textilien oder anderes.
- Multiplikationsprozess: Möglichkeit, ein Thema mehrmals darzustellen.
Hoher Druck
Hoher Druck ist die älteste Druckform. Beim Buchdruck oder Buchdruck die Teile, die den Druck bilden sollen, werden auf der Druckform angehoben. Am Anfang wurde dafür Holz verwendet. Die Teile, die nicht gedruckt werden durften, wurden weggeschnitten, so dass nur das Druckbild übrig blieb. Später wurde für die Druckform eine Bleilegierung verwendet. Die Druckform bestand dann aus losen (Blei-)Buchstaben und Klischees. Die letzte Technik mit der Lead-Form ist noch in Arbeit handwerklich benutzt. Die aktuellen Materialien sind Kunststoff, Metall oder Gummi. Das Bildformular ist in Reflexion.
Der Text in der Schrift ist nach einiger Übung in normaler Leserichtung gut lesbar, wenn der Text umgedreht wird, beginnend bei der "untersten" Zeile. Auf diese Weise überprüfte ein Handsetter seine Linie im Set Square, bevor er die nächste Linie startete. Der Aufdruck auf dem zu bedruckenden Material ist selbstverständlich normal lesbar.
Der Buchdruck wird manchmal noch für Drucksachen in kleinen Auflagen verwendet, insbesondere für die sog MälzenB. Visitenkarten, Familiendruck im Allgemeinen, Umschläge, Formulare und dergleichen. Auch im Akzidenzdruck ist dieser stark rückläufig. Nur ältere Mitarbeiter werden darin noch geschult und computergesteuerte Drucker liefern eine vernünftige Qualität, an die sich der Kunde gewöhnt hat. Zudem entsprechen alte Druckmaschinen oft nicht den aktuellen Sicherheitsstandards und Vorschriften. Und die Kosten für die Anpassung dieser Maschinen sind kaum zu decken.
Durch die zunehmende Bedeutung des Offsetdrucks, der einen immer wirtschaftlicheren Einsatz auch auf kleineren Maschinen ermöglicht, ist der Einsatz des Buchdrucks heute stark rückläufig. Es wird nicht mehr in Büchern und Zeitschriften verwendet, außer wenn es um geht Bibliophile, oft Bastlerausgaben. Anzumerken ist, dass viele dieser „Hobbyisten“ mit „privater Presse“ über sehr viel altes Know-how verfügen und viel wertvolles Material und teure Maschinen von ihnen gehalten, gepflegt und genutzt werden. Alte Maschinen und das Know-how im Umgang mit diesen Maschinen sind Teil unserer Kultur.
Der Flexodruck (auch: Anilindruck) verwendet flexible Druckplatten aus Gummi oder Kunststoff und wurde ursprünglich hauptsächlich für Verpackungen verwendet.
Flachdruck/Offset
Biene Flachdruck nutzt die Eigenschaften von Fett und Wasser, die sich gegenseitig abstoßen. Das zu druckende Bild hat eine sehr glatte Oberfläche und das nicht zu druckende Bild hat eine sehr feine raue Oberfläche (feiner als feinstes Schleifpapier). Zuerst die Druckplatte angefeuchtet, wobei die sehr glatten Teile das Wasser abstoßen und die raueren Teile das Wasser anziehen. Anschließend wird die Platte eingefärbt, wobei das Wasser an den raueren (nicht druckenden Stellen) die fettige Farbe abstößt. Dann kann der Druck erfolgen.
In der Anfangszeit wurde als Druckplatte eine besondere Steinart verwendet, die Solnhofener Kalkstein. Der Erfinder dieser Technik war Alois Senefelder (Prag, 1772 – 26. Februar 1834), der sein Buch veröffentlichte Volständiges Lehrbuch der Lithography und des Steindrucks[1] verbraucht. Die Steine wurden flach geschliffen und dann mit fettiger Kreide gezeichnet. Der Stein wurde dann mit einer sauren Lösung von Gummi arabicum bestrichen. Dies musste manchmal mehrmals wiederholt werden, um sicherzustellen, dass nicht drückende Teile genügend Wasser zurückhielten, um den Lack abzustoßen.
Eine andere Technik bestand darin, den Stein zunächst mit Säuregummi zu bearbeiten und dann die Säureschicht ganz oberflächlich abzukratzen, so dass der rohe Kalkstein wieder freigesetzt wurde. Der Stein wird dann zuerst benetzt und dann eingefärbt. Das Papier wird dann auf den Farbstein gelegt und mit etwas Druck wird das Bild auf das Papier übertragen. Das Bild auf dem Stein ist Spiegel falsch. Diese Art von Bild ist leicht zu lernen, indem man das Bild auf den Kopf stellt und den Text in der normalen Leserichtung liest.
Bei der Offsetdruck ob die Druckplatte um einen großen Zylinder nach hinten gestreckt, das sich unter Farbwalzen und Feuchtigkeitswalzen dreht. Das Bild wird dann auf einen mit einem Gummituch bedeckten Zylinder übertragen und von dort wird der Druck auf das Papier übertragen. Unter diesem Papier befindet sich ein Gegendruckzylinder, der für die notwendige Druckspannung sorgt. Es wurden auch Schwerkraft-Offsetdruckmaschinen gebaut, bei denen das Bild auf den Stein aufgebracht und dann auf einen gummibeschichteten Zylinder übertragen wurde, wonach das Bild vom Gummi auf das Papier übertragen wurde. Bei Offset ist das Bild auf der Platte normalerweise lesbar und nicht gespiegelt. Das Bild auf dem Gummituch ist spiegelverkehrt. Im Gegensatz zu den anderen klassischen Drucktechniken handelt es sich beim Offset-Flachdruck um einen indirekten Druck.
Heute sind die meisten Druckmaschinen Mehrfarbendruckmaschinen. Das bedeutet, dass die Druckmaschine aus mehreren Elementen (Drucktürmen) besteht. Das verteuert die Presse erheblich und nimmt viel zusätzlichen Platz ein. Dennoch überwiegen die Vorteile bei weitem. Der Vierfarbdruck kann in einem Durchgang auf Papier gebracht werden, was die Produktionsgeschwindigkeit und -qualität verbessert.
Tiefdruck
Biene Tiefdruck das Druckbild ist, wie der Name schon sagt, vertieft. Die Tinte ist in sogenannten Bechern enthalten. Nachdem der gesamte Druckformzylinder mit einer Farbschicht versehen wurde, wird dieser mit einem dünnen Stahllineal (dem Rakel) abgewischt, sodass nur noch die Farbe in den vertieften Näpfen verbleibt. Dann erfolgt der Druck. Dies geschieht durch Hindurchführen des Substrats zwischen dem Formzylinder und einem Gegendruckzylinder. Beim Drucken auf Papier kann eine elektrostatische Druckunterstützung verwendet werden. Die hier verwendete Tinte ist sehr flüssig und enthält viele flüchtige Lösungsmittel.
Die aktuelle Generation der Tiefdruckmaschinen kann mit Wendestangen für doppelseitigen Druck, UV-Veredelungsstationen, Infrarot-Trocknung, konventionelle Trocknung für Lösemittel- oder Wasserbasis und Servomotoren ausgestattet werden, so dass unterschiedliche Formzylindergrößen für (z Beispiel) Beschichtungen.
Das Gravieren eines Zylinders ist ein teures Verfahren. Der Kupfermantel des Formzylinders geht nach dem Drucken verloren. Das bedeutet, dass nach jedem Druck der Zylinder neu beschichtet und neu graviert werden muss. Viel häufiger sind fotografische Verfahren zum Aufbringen der Druckform auf den Zylinder. Dies erfordert: ein gerastertes Fotodia, Pigmentpapier und UV-Lampen. Pigmentpapier ist Papier mit einer darüberliegenden Gelatineschicht, die Ammoniumbichromat enthält. Die Gelatine im Pigmentpapier ist "gegerbt", dh unlöslich, wenn sie den Lampen ausgesetzt wird. Im Pigmentpapier entsteht ein Negativ. Zuerst wird das Raster in die Gelatineschicht kopiert, mit einer zweiten Belichtung wird das Bild aufgetragen. Nach der Belichtung wird die Gelatineschicht auf den Zylinder übertragen und ausgewaschen. Danach wird der Zylinder mit einer Lösung von Eisenchlorid behandelt, die das Kupfer auflöst, an den Stellen, an denen die Gelatine dünner ist, bildet sich ein tieferer Becher, der später beim Drucken mehr Farbe enthält.[2] Nach dem Ätzen wird der Zylinder gespült und gereinigt und bei großen Auflagen eventuell verchromt. Das Ätzen dauert etwa 15 bis 25 Minuten, die maximale Ätztiefe beträgt etwa 0,05 mm.
Durch elektrolytisches Aufbringen einer leicht entfernbaren Kupferschicht kann ein Zylinder viele Male verwendet werden. Das Bild wird dann in dieser Ebene angewendet. Eine dünne Nickelschicht schützt den Zylinder und ermöglicht ein schnelles Ablösen der Bildschicht vom Zylinder. Der Vorteil dieser Technik sind vor allem die hohen Auflagen (1.000.000 Exemplare sind kein Problem) und der große Farbraum.
durchsetzen
Beim Drucken wird die Farbe durch die offenen Teile der Druckform gedrückt.
Beispiele für diese Technik sind:
Das Siebdruck ist wirklich nichts anderes als ein verbessertes Schablonentechnik wie es vor Jahrhunderten in verwendet wurde China und Japan, und wird auch anderswo von Anstreichern verwendet, die regelmäßig wiederkehrende Motive malen müssen. Der Siebdruck wurde um 1930 in Europa bekannt.
Die Druckform für den Siebdruck besteht aus einem feinen Nylon- oder Polyester- (früher: Seide) Gaze, an dem eine Schablone befestigt ist, die auf ein Fenster gespannt wird. Zu dieser Masche wird diese Druckmethode auch Wortt Siebdruck (wörtlich: „Siebdruck“). Ein anderer Name für einen künstlerischen Siebdruck ist Siebdruck. Die von der Schablone nicht abgedeckten Maschen im Maschen lassen die Tinte durch. Das zu bedruckende Material wird unter das Fenster gelegt und die Farbe mittels eines Gummis aufgetragen Abzieher über die Gaze streichen. Die Farbe wird mittels der Rakel durch die offenen Maschen der Gaze auf das zu bedruckende Material gepresst, wodurch das Bild entsteht.
Durch fotografische Verfahren, z.B. mit Bichromat-Gelatine, kann das Sieb lokal farbdicht gemacht werden. Auch dieses Druckverfahren ist hochautomatisiert und halbautomatische Siebdruckmaschinen finden sich derzeit zum Bedrucken verschiedenster Träger wie Papier, Holz, Glas, Zinn, Stoffe, Kunststoffe und dergleichen. Auch im Siebdruck haben UV-Farben Einzug gehalten. Ein Vorteil beim Siebdruck ist, dass die Farbschichtdicke kontrolliert werden kann, wodurch das Verfahren ideal für Außenanwendungen.
Digitales Drucken
Der Begriff Digitaldruck wird oft für zwei sehr unterschiedliche Techniken verwendet; Digitaldruck, beispielsweise mit Tintenstrahldruckern, und Druck auf einer Druckmaschine, wobei die Druckplatten direkt auf der Druckmaschine digital hergestellt werden.
Ein wichtiger Vorteil des Digitaldrucks gegenüber dem konventionellen Druck ist die Möglichkeit, variable Daten pro Seite hinzuzufügen. Die Personalisierung von einfachen schwarzen Texten in Serienbriefen und anderen Werbetexten ist nichts Neues. Digitale Druckmaschinen bieten mehr Möglichkeiten, da abwechselnd Fotos oder Textblöcke pro Seite verarbeitet und vollfarbig gedruckt werden können. Kataloge können beispielsweise auf individuelle Anforderungen zugeschnitten werden, sodass weniger Seiten ausreichen.
Digitaldrucker gibt es seit den 1970er Jahren, sind aber vor allem seit den späten 1990er Jahren als Alternative zu traditionellen Drucktechniken auf dem Vormarsch. Abgesehen von der Technik besteht der größte Unterschied zu herkömmlichen Drucktechniken darin, dass die Fixkosten pro Druckauftrag sehr gering sind (nahezu Null). Im Gegensatz dazu sind die variablen Kosten pro Bogen viel höher als beim traditionellen Druck. Dadurch ist der Digitaldruck besonders bei Kleinauflagen und eiligen Aufträgen von Vorteil. Die durchschnittliche Auflage ist seit den 1990er Jahren rückläufig. Auch die gewünschte Durchlaufzeit von Drucksachen wird immer kürzer, weil die Kunden dies verlangen. Beide Trends fördern den Einsatz des Digitaldrucks.
Digitaldrucker lassen sich grob in drei Technologien einteilen: Océ Copy Press, Elektrofotografie und Fo Tintenstrahl. Elektrofotografische Drucker arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie die bekannten Laserdrucker, aber größer, schneller und zuverlässiger. Océ Copy Press kann mit dem Offset-Verfahren verglichen werden. Toner wird auf ein Gummituch aufgetragen und mit einer Andruckwalze auf das Papier übertragen.
Zu den Herstellern von Produktionsdruckern gehören Oce, Kodak, Xerox, Agfa, Kanon und Xeikon.
Fachmann Tintenstrahldrucker funktionieren ungefähr nach dem gleichen Prinzip wie Consumer-Tintenstrahldrucker. Gerade im Großformatdruck (Alternative zum Siebdruck) ist Inkjet seit Jahren die dominierende Technologie. Zu den wichtigsten Lieferanten zählen Océ, Mutoh, Vutek und Roland. Auch Inkjet entwickelt sich seit einigen Jahren als Alternative zum Offsetdruck. Die neuesten Produkte sind in der Geschwindigkeit bereits mit einigen Offset-Druckmaschinen vergleichbar.
Giclée
EIN Giclée ist ein Ausdruck mit einem Tintenstrahldrucker. Es wird hauptsächlich verwendet, um Reproduktionen von Kunstwerken anzufertigen. Der Begriff Giclée leitet sich vom französischen Verb "gicler" ab, was soviel wie sprengen oder sprühen bedeutet. Bei dieser Drucktechnik werden Continuous Ink Jets verwendet, die verschiedene Farbschichten auf verschiedene Materialien wie Plastikfolien, Leinwand oder hochwertiges Papier/Karton auftragen. Eine Piezo-Druckkopftechnologie, die eine genaue Dosierung der Tintenmenge und -frequenz ermöglicht. Mit hochwertigen pigmentierten Tinten kann nach neuesten Studien eine Farbechtheit von 100 Jahren und mehr erreicht werden. Um ein Giclée zu produzieren, muss das Werk zunächst „digitalisiert“ werden. Dann ist es auch möglich, diese Technik für Arbeiten zu verwenden, die auf einem Bildschirm entworfen werden und von denen nur ein digitales Original existiert, die sogenannte digitale Kunst. Wird ein digitales Werk nicht im Umlauf sondern nur einmal gedruckt, spricht man von einem Monogiclee.
Siehe auch
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| Quellen |