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Faizulla Chodzjajev
Fotoportrait

Faizulla Ubaidulayevich Khojayev (Russisch: айзулла Убайдуллаевич Ходжаев; Usbekisch: Fayzulla Ubaydulloyevich Xo‘jayev) (Buchara, 1896Moskau, 13 oder 15 März1938) war ein Sowjetrusse (Usbekisch) Politiker und Opfer von Josef StalinsGroße Säuberung.

Leben

In eine wohlhabende Kaufmannsfamilie hineingeboren, wurde Khodiaev 1907 von seinem Vater nach Moskau geschickt und studierte dort Jura. In Moskau erlebte er die enorme Kluft zwischen der europäisch orientierten Stadtgesellschaft und der traditionellen Gesellschaft seiner Heimatregion. 1916 trat er dem reformorientierten Islam bei jadidBewegung.

Nach dem Russische Revolution (1917) die Jadid schienen eine Chance zu haben, wirkliche Macht zu erlangen und nahmen an verschiedenen lokalen Regierungen teil. In den chaotischen Jahren des Russischer Bürgerkrieg sie haben es zusammen mit dem versucht Bolschewiki Umsetzung einer Reihe radikaler Sozial- und Bildungsreformen, unter anderem in Taschkent, wo Khojayev Mitglied der lokalen Sowjetisch. Khojayev hat die Rote Truppen van Taschkent ist bereits Ende 1917 abgereist, um es zu versuchen Emirat von Buchara (heute Usbekistan), aber erst 1920 war es endgültig erfolgreich. Unter der Führung von Khodjayev kontrollierten die Yadids dann die neue Regierung der Volksrepublik Buchara (1921-1924) und als die neuen "nationalen" Grenzen gezogen wurden (1924) Khojayev wurde der erste Präsident der Usbekische SSR. Die Versprechen, Reformen umzusetzen, konnte er jedoch nie einlösen.

Als Führer in Buchara widersetzte sich Chodschajew ausdrücklich der Verschärfung der Kontrolle Stalins, insbesondere der erzwungenen Monokultur in dem Baumwollanbau. Letztlich hat ihn diese Haltung teuer zu stehen kommen: Ende 1937 wurde er wegen Beteiligung an einer trotzkistischen antisowjetischen Verschwörung verhaftet. Während der zweiter Moskauer Schauprozess im März 1938 wurde er nach einem erzwungenen Geständnis zum Tode verurteilt und kurze Zeit später hingerichtet.

Khojayev wurde 1966 rehabilitiert. In Usbekistan bleibt er eine umstrittene Figur: Manche sehen ihn als Modernisierer, der im Rahmen seiner Möglichkeiten arbeitete, andere sehen ihn noch immer als Verräter an den Russen.

Literatur

  • Simon Sebag Montefiore, STALIN Der Hof der Roten Zaren, Utrecht (2004), ISBN 90-71206-05-X

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